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BVB als Aufbauhelfer, doch Weisweilers Aus droht

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben.

Köln – Die bittere Niederlage gegen den Hamburger SV hat die Krise der Domstädter noch weiter verschärft. Drei Pleiten in Folge hat auch Trainer Hennes Weisweiler noch nicht erlebt. Der September-Blues hat den Effzeh fest in seiner Umklammerung. Der Klub braucht endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Am 9. Spieltag kommt mit Borussia Dortmund dafür der richtige Gegner nach Müngersdorf.

Der Effzeh steht unter Druck – Dortmund will sich etablieren

Nach vier Jahren in der Regionalliga ist der BVB erst in der Vorsaison wieder in die Bundesliga aufgestiegen. In den Jahren zuvor war der Traditionsklub tief gefallen. Nach dem Sieg im Europapokal in der Spielzeit 1966 dauerte es lediglich sechs Jahre bis zum Abstieg. Der BVB war innerhalb kürzester Zeit in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Den Wiederaufstieg schafft der Verein erst 1976 unter dem Trainer-Youngster Otto Rehhagel. Nach dem souveränen Klassenerhalt in der Vorsaison wollen sich die Dortmunder nun weiter in der Bundesliga etablieren. Durch einen 2:1-Sieg über den MSV Duisburg reist BVB mit viel Selbstvertrauen im Gepäck nach Köln. Doch gegen den Effzeh ist an diesem Tag nichts zu holen.

Köln beginnt forsch, der BVB wackelt

Tatsächlich entpuppt sich der BVB bereits nach wenigen Spielminuten als dankbarer Aufbaugegner. Kölns rechte Seite in Person von Harald Konopka und Roger van Gool sorgt für viel Schwung. Dortmund kann dem Druck kaum Stand halten. Der Effzeh kommt durch Konopka und Gerd Strack zu guten Chancen, doch Torwart Horst Bertram und die Latte verhindern zunächst die FC-Führung.

Weiterlesen: Noch vor der Pause geht der Effzeh in Fühurng

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