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Horn schimpft: „Das kam Auflösungserscheinungen gleich“


Der 1. FC Köln verliert auch in der Höhe verdient mit 0:5 (0:2) bei Borussia Dortmund und kommt in der Bundesliga einfach nicht aus dem Negativ-Strudel heraus: Der Effzeh liegt nach vier Spieltagen mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Stimmen zum Spiel.

Leonardo  Bittencourt: „Das 0:1 fällt zu schnell. Das ist schlecht, wenn du eigentlich tief stehen willst und so lange wie möglich die Null halten willst. Dann wird es schwierig in Dortmund. Am Ende ist es vielleicht zu hoch. Es war kein guter Abend für uns. Das einzig Positive ist, dass wir schon am Mittwoch das nächste Spiel haben. Da werden wir wieder alles reinwerfen. Ich hoffe, dass die Fans uns weiter unterstützen. Nach so einem Spiel ist natürlich Unmut da, das ist bei uns Spielern nicht anders. Die Fans wissen, dass wir sie am Mittwoch brauchen. Klar, wir haben null Punkte, die Luft wird immer dünner. Aber die schwierige Phase werden wir gemeinsam überstehen.“

Heute war es eine Lehrstunde, wie es nicht geht

Matthias Lehmann: „Es wird nicht einfacher. Die Spiele werden nicht weniger, die Pausen bleiben kurz. Die Gegentore sind ein echtes Problem. Uns fehlt die Kompaktheit. Heute war es eine Lehrstunde, wie es nicht geht. Eigentlich war es genau eine Schablone dafür.“

Jörg Schmadtke: „Wir haben am vierten Spieltag drei Auswärtsspiele hinter uns. Wenn man das runterbricht und Normalität walten lässt, hinken wir unserem eigenen Fahrplan drei Punkte hinterher. Trotzdem – drei Punkte am Mittwoch wären gut.“

Die zweite Halbzeit war desolat

Timo Horn: „Unabhängig von der Entscheidung zum 0:2 war die zweite Halbzeit desolat. Wir haben das Spiel komplett hergegeben. Gegen so ein Top-Team ist es dann kein Wunder, dass man fünf Tore kassiert. Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr aggressiv genug und sind nicht mehr richtig hinterher gelaufen. Das geht natürlich nicht. Das kam schon Auflösungserscheinungen gleich. Man kann in Dortmund verlieren, aber die Art und Weise ist natürlich immer eine andere Sache. Das ist jetzt ein sehr bitterer Start in die Saison. Wir haben das Fußball-Spielen nicht verlernt. Was uns immer ausgezeichnet hat, war eine starke Defensive. Das ist im Moment nicht der Fall. Jetzt müssen wir ganz schnell wieder in die Spur finden. Es kommen die Spiele auf Augenhöhe gegen Frankfurt und Hannover, da müssen wir Stärke zeigen.“

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