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Wie Tabellenführer Schalke den Effzeh in die Krise stürzt

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben. 

Köln – Trotz der überraschenden Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken ist die Stimmung beim 1. FC Köln relativ gelassen. Der Effzeh hat zwar die Tabellenführung an Schalke 04 verloren, doch vor dem 7. Spieltag herrscht vor allem Vorfreunde auf ein Spitzenspiel in der Domstadt. Denn eben jener neue Tabellenführer gastiert am 10. September 1977 in Müngersdorf. Die Anspannung wird sich schon bald entladen – und zwar mit einem Knall.

Weisweiler muss umbauen – Köln kommt gut ins Spiel

Trainer Hennes Weisweiler muss seine Mannschaft umstellen. Das körperbetonte Spiel gegen Saarbücken hat Kraft gekostet. Zu allem Überfluss fällt Vorstopper Gerd Strack verletzungsbedingt aus. Für ihn spielt der eigentliche Linksverteidiger Herbert Zimmermann vor der Abwehr. Die entstandene Lücke auf links besetzt Weisweiler mit dem Amateur Rainer Nicot. Eine Entscheidung, die nach dem Spiel für Diskussionen sorgen wird.

Im Spiel zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenzweiten hat der Effzeh schon nach fünf Minuten Glück, dass Schalkes Rüdiger Abramczik einen katastrophalen Fehler von Nicot nicht mit einem Tor bestrafft. Nach dem frühen Schock kommen die Geissböcke jedoch gut ins Spiel. Kombinationssicher spielt sich Köln über Harald Konopka, Hannes Löhr, Heinz Flohe & Co. immer wieder nach vorne. In der 30. Minute belohnt sich die Mannschaft mit dem 1:0. Eine scharfe Flohe-Flanke leitet Herbert Neumann vor Schalkes herausstürmendem Torwart Volkmar Groß auf Dieter Müller weiter. Der Torjäger muss nur noch den Kopf hinhalten.

Nach der Führung bricht der Effzeh ein

Doch die Führung gibt dem 1. FC Köln keine Sicherheit. Stattdessen gleichen die Knappen noch vor der Pause aus. Zunachst kann Toni Schumacher einen Distanzschuss von Ulrich Bittcher noch parieren, doch den Nachschuss von Klaus Fischer kann Tünn nicht mehr abwehren. Mit einem 1:1 geht es in die Pause. Der zweite Durchgang wird noch für jede Menge Aufregung sorgen.

Weiterlesen: Nach der Pause überschlagen sich die Ereignisse

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