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FC länger ohne Cordoba: Wer stürmt beim VfB?

Der 1. FC Köln muss wohl länger auf Jhon Cordoba verzichten. Nach der Muskelverletzung des Kolumbianers hat Trainer Peter Stöger nun zehn Tage Zeit zu entscheiden, wer den Mittelstürmer ersetzen soll. Es gibt vier Kandidaten.

Köln – Peter Stöger ahnte schon direkt nach dem Spiel gegen RB Leipzig, dass Cordoba mindestens im nächsten Spiel beim VfB Stuttgart ausfallen würde, wohl noch länger. Auf die Frage, wer neben dem Neuzugang Claudio Pizarro die Alternativen im Sturmzentrum seien, antwortete der FC-Coach vielsagend: „Yuya Osako kann immer ganz vorne in der Spitze spielen. Wir schauen, wann Simon Zoller zurückkommt. Vielleicht spielen wir auch mit einem verstärkten Mittelfeld.“

Guirassy sorgt für Verwunderung

Einen Namen nannte Stöger am Sonntagabend nicht: Sehrou Guirassy. Ob absichtlich oder weil der Österreicher nicht alle Alternativen aufzählen wollte, blieb ungeklärt. Fakt ist aber, dass Guirassy am Sonntag gegen Leipzig nicht einmal im Kader stand, nachdem er gegen Roter Stern Belgrad eine Leistung auf den Platz gebracht hatte, die – milde ausgedrückt – für Verwunderung bei den FC-Verantwortlichen gesorgt hatte. Der Franzose wird sich in der Länderspiel-Pause strecken müssen, um als ernsthafter Ersatz für den verletzten Cordoba wahrgenommen zu werden. Aktuell liegt Claudio Pizarro vor Guirassy.

Pizarro muss erst richtig fit werden

Pizarro bekam gegen Leipzig die erste halbe Stunde Bundesliga nach über vier Monaten Abstinenz. Die Trainingswoche wird dem Peruaner gut tun, seine neue Mannschaft besser kennen zu lernen, vor allem aber, um an seiner Fitness zu arbeiten. Pizarro feiert am heutigen Dienstag seinen 39. Geburtstag, für 25 Spiele von Beginn an wurde er nicht verpflichtet. Doch da war Cordoba noch gesund. Sollte Pizarro so spielfit werden, dass es zumindest für rund 70 Minuten reichen könnte, wäre er trotz läuferischer Defizite eine eche Option. Denn auch in der letzten Saison funktionierte der Effzeh, wenn Anthony Modeste die Defensivarbeit vernachlässigte und sich auf die Offensive konzentrierte. Das müsste auch Pizarro machen, denn ein Laufwunder erwartet in Köln niemand mehr von dem Altstart.

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