,

Interesse an Schürrle? Diese Sorte Spieler sucht der FC


Jörg Jakobs und Peter Stöger werden sich Anfang nächster Woche zusammensetzen. Sie müssen beratschlagen, wie der 1. FC Köln im Winter auf dem Transfermarkt agieren soll. Die Planungen laufen aber schon länger. Eine Anfrage des FC landete offenbar bereits bei Andre Schürrle von Borussia Dortmund.

Köln – Wie der „kicker“ berichtet, will der 1. FC Köln den 26-Jährigen im Winter für ein halbes Jahr ausleihen. Der variable Offensivspieler, Weltmeister und deutsche Nationalspieler war in Dortmund zuletzt länger mit einer Muskelverletzung außen vor, kam in der Bundesliga unter Peter Bosz bislang noch nicht zum Einsatz, wurde am Mittwoch im DFB-Pokal aber zumindest wieder einmal eingewechselt.

Darum verrät Schürrle das Kölner Suchprofil

Wie realistisch es sein wird, einen Spieler der Marke Schürrle zum 1. FC Köln zu locken, wird wohl von diversen Faktoren abhängig sein. Der entscheidende dürfte der sportliche Verlauf in den kommenden Wochen sein. Der Sieg im DFB-Pokal am Mittwoch in Berlin könnte ein erstes, wichtiges Lebenszeichen gewesen sein. Doch die Geissböcke machen sich keine Illusionen: Echte Verstärkungen im Winter an den Rhein zu locken, wird schwer.

Schürrle passt deswegen in das Kölner Profil, weil er neben seinen sportlichen Fähigkeiten und seiner Flexibilität in der Offensive auch Bundesliga-Erfahrung mitbringt. Als potentieller Abstiegskandidat kann der FC kaum mit mehr als Spielpraxis für einen Mann wie den 26-Jährigen buhlen. Und genau deswegen wird wohl die Kölner Spielersuche auf genau solche Spieler abzielen: beim aktuellen Klub nur auf der Bank, als Nationalspieler die WM 2018 noch immer als Ziel im Visier, auf der Suche nach Spielpraxis und für ein halbes Jahr bereit sich auch über den Abstiegskampf für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Wird nicht alles in der Mülltonne landen

Ob Schürrle eine halbjährige Leihe nach Köln in Betracht ziehen wird, dürfte auch an der sportlichen Realität liegen, in die sich der FC bis zur Winterpause hineinbegeben wird. Je besser die Kölner aufgestellt sein werden, je näher die Mannschaft von Peter Stöger im Winter einer Rettung sein wird, desto attraktiver wären Leihgeschäfte mit Spielern, die ihren Stammverein eigentlich nicht verlassen wollen, sich dort aber aktuell nicht durchsetzen können. „Der Markt wird sehr schwierig sein“, sagte Stöger am Mittwochabend nach dem Spiel in Berlin. „Wir müssen schauen, wie wir im Winter dastehen werden. Was hilft uns kurzfristig weiter? Was ist vielleicht auch perspektivisch sinnvoll?“ Vieles sei bereits von Jörg Schmadtke vorbereitet worden. Und nur, weil der Manager nicht mehr da sei, „wird sicher nicht alles in der Mülltonne landen“, sagte Stöger mit einem Lächeln.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar