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Köln klettert – ein Japaner und Weisweiler überraschen

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben.

Köln – Der Derby-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach kam einem Befreiungsschlag gleich. Nicht nur für die taumelnde Mannschaft, sondern auch für den angezählten Trainer Hennes Weisweiler sollte es ein Wendepunkt der Saison werden. Dass das nächste Spiel gegen Hertha BSC Berlin aufgrund der Länderspielpause anderthalb Wochen auf sich warten lässt, ändert daran nichts. Im Gegenteil.

Der Effzeh macht sich die Länderspiel-Pause zu Nutze

Die bundesligalose Zeit weiß man in Köln zu nutzen. Hannes Löhr steht zum Ende der Hinrunde vor seinem Karriere-Ende. Er soll Assistenz-Trainer werden. Doch was passiert nach seinem Abschied auf der linken Offensiv-Bahn? Die Verantwortlichen wollen für diesen Tag gewappnet sein.

Der Effzeh, ohnehin für spektakuläre Transfers bekannt, verpflichtet einen Japaner als Löhr-Nachfolger. Yasuhiko Okudera ist der erste japanische Bundesligaspieler überhaupt. Der schnelle Außenbahnspieler kann auch im Sturm-Zentrum eingesetzt werden. Er passt ins Anforderungsprofil und wird kurz vor der Partie gegen die Hertha vorgestellt. Zur Überraschung sämtlicher Journalisten.

Konopka angeschlagen – Prestin darf erneut spielen

Weisweiler muss gegen Berlin auf Harald Konopka verzichten. Dafür spielt der abwanderungswillige Jürgen Glowacz. Außerdem darf Dieter Prestin, der gegen Gladbach so überraschend, aber auch so herausragend spielte, erneut von Beginn an ran. Der schnelle Youngster kommt über die rechte Seite, Roger van Gool beginnt dafür auf links.

Weiterlesen: So läuft die Partie gegen Berlin

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