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Wie Heinz Flohe 1860 München schwindelig spielte

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben.

Köln – Am 13. Spieltag sind die noch sieglosen Löwen zu Gast in Müngersdorf. Nach dem Dreier gegen den MSV Duisburg will der 1. FC Köln auch gegen 1860 München nachlegen – und endlich die Tabellenführung zurückerobern. Ein Spieler wird in der Partie besonders herausstechen: der FC-Kapitän.

Köln zurück in der Spur

Nach vier Siegen in Folge ist dem Effzeh das Selbstvertrauen deutlich anzumerken. Es war freilich ein goldener Oktober. Mit einem weiteren Erfolg könnte es gar ein perfekter Monat werden. Und mit 1860 München kommt ein dankbarer Gegner in die Domstadt. Denn bei den Münchnern läuft es nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga noch nicht rund.

Trainer Hennes Weisweiler setzt in der Abwehr auf Bernd Cullmann. Zudem hat sich Dieter Prestin endgültig in der Mannschaft festgespielt. Dafür verzichtet der Übungsleiter auf den japanischen Neuzugang Okudera. Dieser muss also weiterhin auf sein Debüt vor heimischem Publikum warten. Doch die Schlagzeilen werden nach dem Spiel ohnehin einem anderen Spieler gehören.

Schumachers Glanzparade rüttelt auf

Die Zuschauer haben sich gerade erst gesetzt, da steht es schon fast 0:1. Vollkommen frei taucht der Sechzger Jan-Hoiland Nielsen vor Kölns Tor auf und muss nur noch einschieben. Doch Toni Schumacher ist da. Der Tünn wehrt den Ball mit einem unglaublichen Reflex ab. Doch nach diesem frühen Wachmacher spielt sich der Effzeh in einen Rausch.

Weiterlesen: Flohe zerlegt 1860 im Alleingang

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