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Kölner Quartett: So schlagen sich die Nationalspieler

Yuya Osako, Kazuki Nagasawa und Tomoaki Makino spielen als drei Geissböcke im Geiste für die japanische Nationalmannschaft. Gegen Brasilien setzte es eine 1:3-Niederlage. Am Dienstag trifft das Trio mit Vergangenheit (und in Osakos Fall auch Zukunft) beim 1. FC Köln auf Belgien.

Köln – Peter Stöger muss noch auf vier Nationalspieler verzichten. Joao Queiros ist von seinem Ausflug zur portugiesischen U20 zurückgekehrt. Neben Osako fehlen noch bis Donnerstag der Deutsch-Russe Konstantin Rausch, der deutsche U21-Nationalspieler Jannes Horn und der spanischen U21-Internationale Jorge Meré.

Horn sieht Hartel-Gala

Während Osako mit Japan gegen Superstar Neymar den Kürzeren zog, durfte Rausch mit Russland gegen Lionel Messi und Argentinien ran. Dank Sergio Agüero siegten die Gauchos mit 1:0. Doch für die Sbornaja geht es noch mit einem weiteren Highlight weiter: Der WM-Gastgeber 2018 trifft auf Dienstag auf den ehemaligen Welt- und Europameister Spanien.

Jorge Meré hat derweil seinen Stammplatz in der U21 seines Landes eingebüßt. Der Innenverteidiger musste beim 1:0 über Island von der Bank aus zuschauen. Ob dies beim Spiel am Dienstag gegen die U21 der Slowakei anders sein wird? Auch Jannes Horn saß im Spiel der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Kuntz gegen Aserbaidschan (7:0) nur auf der Bank. Der Neu-Kölner sah dabei einen wie aufgedreht agierenden Ex-Geissbock: Marcel Hartel erzielte drei der sieben Tore und bereitete ein weiteres vor. Am Dienstag trifft Horn mit seiner U21 auf Israel.

Osako reist direkt aus Belgien zurück nach Köln

Peter Stöger erwartet seine Nationalspieler am Mittwoch wieder in Köln und am Donnerstag zurück im Mannschaftstraining. Dann wird sich entscheiden, ob das Quartett eine Option für das Bundesliga-Spiel am Samstag in Mainz sein wird. Osako jedenfalls kann sich schon jetzt freuen: Für ihn wird die Rückreise nach Köln deutlich kürzer als in den letzten Monaten. Weil das Spiel gegen Belgien nicht in Japan, sondern im König-Baudouin-Stadion in Brüssel stattfinden wird, fällt Osakos Reisestress deutlich geringer als üblich aus.

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