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Nach Treffen in Hannover: Kind widerspricht Heldt

Horst Heldt steht zwischen den Stühlen: Muss der Manager bei Hannover 96 bleiben oder darf er zum 1. FC Köln wechseln? Am Dienstag hat sich der Sportchef mit 96-Klubboss Martin Kind getroffen. Beide widersprachen sich nach dem Gespräch in ihren Aussagen.

Hannover – Die „Bild“ berichtete von dem Gespräch am Dienstagmorgen in Großburgwedel. Heldt (47) traf Kind (73) in dessen Hörgeräte-Unternehmen. Rund zwei Stunden dauerte das Gespräch. Danach sagte Heldt: „Ich habe ihn über das Gespräch mit dem 1. FC Köln informiert und die Situation beschrieben. Natürlich haben wir auch über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gesprochen.“

„Neues Gespräch“ oder „keine Freistellung“?

Weiter sagte Heldt: „Selbstverständlich hat er gesagt, dass er mich behalten will.“ Heldt hingegen sagte nicht, dass er selbst vorhabe in Hannover zu bleiben. Vielmehr habe das Gespräch „kein Ergebnis“ gebracht. „Wir werden uns erneut zusammensetzen.“ Ist ein Wechsel des 47-Jährigen nach Köln also noch immer auf dem Tisch?

Martin Kind widersprach gegenüber „Sky“ Heldts Darstellung: „Wir haben uns über die grundsätzliche Ausrichtung von Hannover 96 in den nächsten Jahren unterhalten. Herrn Heldt ist klar – und das akzeptiert er auch -, dass es keine Freistellung geben wird.“ Ob das Horst Heldt tatsächlich auch so sieht? Seine Aussagen ließen eigentlich einen anderen Schluss zu. Das wird man auch in Köln mitbekommen haben, wo man inzwischen zu der Causa Heldt lieber schweigt.

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