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Von wegen Rückkehrer: FC-Lazarett wird nicht kleiner

Die Länderspielpause sollte dem 1. FC Köln gut tun. Jhon Cordoba, Claudio Pizarro, Marcel Risse und Nikolas Nartey kehrten zurück. Endlich wieder mehr Alternativen für Trainer Peter Stöger, der von den Leistungen seiner Ersatzspieler zuletzt wenig begeistert war. Doch statt neuer Hoffnung gab es neue Nackenschläge.

Köln – Was strahlten sie noch am vergangenen Dienstag, hatten Spaß am Training, lachten und verbreiteten gute Laune: Jhon Cordoba, Claudio Pizarro, Marcel Risse und Nikolas Nartey durften endlich wieder mit der Mannschaft trainieren. Doch die gute Laune ist wieder dahin.

Verlauf der Woche symptomatisch für den FC

Am Donnerstag meldete sich Marcel Risse mit neuerlichen Knieproblemen ab. Am Freitag kam die nächste Hiobsbotschaft hinzu: Dominique Heintz fällt bis Weihnachten aus. Und am Montag bestätigte Peter Stöger, was man in den letzten Tagen befürchtet hatte, wenn man sich nach Marco Höger erkundigte: Auch der Mittelfeldspieler wird in diesem Kalenderjahr wohl nicht mehr auf den Trainingsplatz zurückkehren. Zumindest wird er für die Geissböcke erst wieder in der Rückrunde auflaufen. Zusammen mit Jonas Hector macht das ein Quartett aus potentiellen Leistungsträgern, die allesamt erst wieder ab Mitte Januar zum Einsatz kommen werden.

„Das hatten wir uns anders vorgestellt“, sagte Trainer Peter Stöger entsprechend wenig begeistert. „Wir müssen uns jetzt wieder neu aufstellen.“ So war der kleine Hoffnungsschimmer durch die Rückkehrer wieder dahin, ehe er so richtig zünden konnte. Zumindest sind mit Cordoba und Pizarro zwei wichtige Optionen für den Sturm geblieben, die dem Effzeh helfen sollen, mehr Torgefahr auszustrahlen. Nikolas Nartey könnte zudem im Laufe der Hinrunde seine Feuertaufe in der Bundesliga bekommen. Aber weil neben Risse, Heintz und Höger auch Christian Clemens vorübergehend verletzt fehlt, hat sich die Zahl der Optionen faktisch nicht erhöht.

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