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Zwei Siege und neun Tore als Hoffenheim-Hoffnung

Der 1. FC Köln in der Krise? Ohne Frage, wenn man auf die Bundesliga-Tabelle blickt. Aber nicht hoffnungslos, wenn man wettbewerbsübergreifend die Ergebnisse der letzten vier Spiele betrachtet. Jetzt muss der Effzeh die Trendwende in die Bundesliga transportieren.

Köln – Ein Unentschieden gegen Werder Bremen, ein Sieg über Hertha BSC im DFB-Pokal, die Derby-Niederlage in Leverkusen und der Kantersieg über BATE Borisov in der Europa League: vier Spiele, zwei Siege, neun erzielte Tore. So liest sich die Hoffnung der Geissböcke vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim.

Rückt Risse in den Kader?

Werder Bremen und der SC Freiburg haben ihre Partien am elften Spieltag verloren. Der Hamburger SV konnte dagegen einen wichtigen Dreier gegen Stuttgart einfahren. Für den Effzeh wird es daher dringend Zeit auch in der Bundesliga Siege einzufahren. Die Rote Laterne würde man mit einem Dreier wohl nicht abgeben, dafür wäre ein noch größeres Schützenfest nötig als gegen Borisov. Doch niemand erwartet ein solches. Ein Sieg, egal wie, ist das einzige, was zählt. Das Zustandekommen wäre nach den 90 Minuten wohl jedem Kölner herzlich egal.

Personell wird Peter Stöger wohl die gleichen Spieler zur Verfügung haben wie gegen Borisov. Hinzu könnte ein Rückkehrer kommen. Denn nicht nur dürfte Sehrou Guirassy für die Partie fit sein, auch Rechtsaußen Marcel Risse hat Chancen in den Kader zurückzukehren. Ob Letzterer zum Einsatz kommen wird, entscheidet der FC-Coach am Sonntag beim Zusammenkommen am Geißbockheim. Sicher ausfallen werden dagegen Marco Höger, Claudio Pizarro, Jhon Cordoba und Nikolas Nartey.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Sörensen, Maroh, Heintz, Rausch – Osako, Özcan, Lehmann, Bittencourt – Zoller, Guirassy

5 Kommentare
  1. Andreas Bartelmes says:

    Die reichlichen geschossenen Tore und die Erfolgserlebnisse der vergangenen Spiele haben sicherlich Auftrieb gegeben.

    Dennoch ist das eine zartes gewachsenes Pflänzchen, auf der einen Seite kann es vorne funktionieren, auf der anderen Seite bleibt die Anfälligkeit in der Abwehr. Die beiden Tore von den Weißrussen hätten besser verteidigt werden müssen.

    Doch zurück zu heute: Zoller macht seine Sache im Sturm aus meiner Sicht ordentlich. So hatte er vor seinem Köln Wechsel auch in Kaiserslautern agiert. Auch wenn ich mich wiederholte, der Guirassy finde ich in der 10er Position sehr gut aufgehoben. Vermutlich wird er wieder vorne spielen und Osako auf der 10. Solange Cordoba und Pizarro ausfallen, haben wir keine anderen Möglichkeiten.

    Die Euro Spiele empfand ich bislang als Last, sehe das aber mittlerweile etwas anders. Zum einen endlich ein Erfolgerlebnis und zum anderen Möglichkeiten sich einzuspielen. Wettbewerb statt Training – ist am effektivsten.

    Wenn die Hoffenheimer aufgrund der letzten Ergebnisse zu besiegen wären, dann von der Sachlage heute mittag. Peter Stöger ist der Cheftrainer und wird heute die aus seiner Sicht die beste Formation aufbieten. Wir sollen es so annehmen und ihm vertrauen. Egal ob Rausch/Horn/Handwerker/Lehmann auf dem Platz steht.

        • Jan Dorr says:

          Guirassy gehört definitiv in die Startelf, egal wer fit, oder vielleicht gekauft, wird! Ist zwar noch etwas ungelenk, aber er kann wie Modeste den Ball auch mal fest machen und das Spiel aufbauen. Auch mit den langen Bällen kann er was anfangen.
          Ich sehe Cordoba allerdings nicht so schlecht. Klar, ein Knipser ist er nicht, aber hinter den Spitze als Zuspieler kann ich ihn mir schon vorstellen.

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