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Ein 3:4 nach 3:0-Führung: Dieser Effzeh ist am Ende

Das war wohl der Abstieg. Der 1. FC Köln hat eine 3:0-Führung gegen den SC Freiburg auf blamable Art und Weise noch verspielt und 3:4 (3:1) verloren. In einem Spiel, das die Geissböcke nie mehr hätten herschenken dürfen, sorgten zwei späte Elfmeter für die Schockstarre im Schnee von Müngersdorf.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Ein Drama, wie man es nicht hätte schreiben können. Zweimal wurde der Anstoß um eine Viertelstunde verschoben, ehe es dann um 14 Uhr losging. Viele Helfer mit Schneeschaufeln, Fräsen, Gebläsen und den bloßen Händen sorgten über zwei Stunden lang dafür, dass das Spielfeld weitgehend von Schnee befreit werden konnte. Als das Spiel schließlich angepfiffen wurde, fragte man sich zwar noch immer, ob die Bedingungen regulär waren. Aber nach dem Spiel redete kaum noch jemand über den Schnee.

Ausgangslage

Dominique Heintz hieß die erste große Überraschung in der Startelf der Geissböcke. Der eigentlich Langzeitverletzte feierte ein frühzeitiges, aber keinesfalls verfrühtes Comeback. In einer Dreierkette mit Frederik Sörensen und Jannes Horn sicherte er hinten ab. Coach Ruthenbeck hatte sich darüber hinaus etwas Besonderes einfallen lassen und Lukas Klünter in einem 3-5-2 als zweite Spitze neben Sehrou Guirassy gestellt. Der Rechtsverteidiger fegte in der ersten halben Stunde wie auf Schneeketten durchs RheinEnergieStadion. Danach aber zeigte sich: Diese Mannschaft hat nicht annähernd die Fitness, um in der Bundesliga zu bestehen.

Moment des Spiels

Es lief die Nachspielzeit. Ein letzter hoher Ball flog in den Strafraum des 1. FC Köln. Sehrou Guirassy klärte im Luftduell mit der Hand. Elfmeter für Freiburg. Der zweite innerhalb von drei Minuten. Nils Petersen lief zum zweiten Mal an und verwandelte zum zweiten Mal zum kaum mehr für möglich gehaltenen Freiburger Sieg. Der FC hatte vor einem entsetzten heimischen Publikum tatsächlich eine 3:0-Führung verspielt. Der Tiefpunkt eines denkwürdigen Tages.

Die wichtigsten Szenen

Dabei hatte der 1. FC Köln wie ein Schneeflug auf dem schwierigen Geläuf begonnen und in kürzester Zeit die Freiburger zur Seite geräumt. Der zunächst starke Klünter wurde von Milos Jojic perfekt in Szene gesetzt und blieb alleine vor dem Tor des Sport-Clubs ruhig. Er schob mit links ins lange Eck ein (8.). Nur sechs Minuten später folgte die kurioseste Szene des Spiels: Sehrou Guirassy wurde im Strafraum gefoult und wollte den fälligen Strafstoß selbst verwandeln, fand aber den Elfmeterpunkt unter der Schneedecke nicht. Dieser war – im Gegensatz zu den restlichen Linien – nicht rot markiert worden. So musste Schiedsrichter Robert Kampka einschreiten und den Elfmeterpunkt neu bemessen. Eine amüsante Szene, nach der Guirassy eiskalt blieb und zum 2:0 verwandelte. Es schien, als fühlten sich die Geissböcke pudelwohl im Schneetreiben. Sie grätschten, kämpften und waren deutlich besser in der Partie als Freiburg. Das nutzten sie aus. Konstantin Rausch brachte eine scharfe Flanke von links in den Strafraum, Caleb Stanko und Lukas Klünter gingen zum Ball, der Freiburger war es schließlich, der die Kugel über die eigene Torlinie drückte. Ein 3:0 nach 29 Minuten – das hatte niemand erwartet.

Freiburg gab sich aber nicht auf. Das Schneetreiben ließ nach, und es schien, als ob das Team von Christian Streich unter regulären Bedingungen nie mit 0:3 zurückgelegen hätte. In der 39. Minute musste Dominique Heintz an der Seitenlinie behandelt werden. Das rächte sich. Bei einem Freistoß des SC stand Torjäger Nils Petersen am langen Pfosten komplett frei und verwandelte sehenswert per Volleyschuss zum 1:3. So ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einer Riesenchance für Guirassy, der eine Flanke perfekt annahm und sich mit rechts das Eck hätte aussuchen können. Doch er scheiterte an Alexander Schwolow (53.). Nach gut einer Stunde sammelte Freiburg noch einmal alle Kräfte. Schon stand es nur noch 2:3. Nach einem Eckball kam Janik Haberer frei zum Kopfball und versenkte zum Anschlusstreffer. Plötzlich war wieder alles drin für die Gäste. Sollte sich Guirassys vergebene Chance kurz nach Wiederbeginn noch rächen? Nur vier Minuten später musste Jannes Horn auf der Linie retten, nachdem Petersen den Ball an Timo Horn vorbeigespitzelt hatte. In der 80. Minute musste der Keeper dann sein ganzes Können gegen Tim Kleindienst aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Trotzdem kam es so, wie es kommen musste, weil der FC körperlich komplett am Ende war und nichts mehr aufs Feld brachte. Stattdessen beschenkten die Kölner den Sport-Club mit zwei Last-Minute-Elfmetern. Erst holte Özcan Hölfer im Strafraum von den Beinen. Petersen sagte Danke und glich in der Schlussminute aus. Dann kam das Handspiel von Guirassy, Petersen traf erneut und nicht nur das Spiel war vorbei. Wer ein 3:0 im Abstiegsendspiel noch verspielt, steigt ab. Dafür muss man kein Prophet sein.

Fazit

Zum Lachen: Nach dem Schlusspfiff? Nichts. Absolut nichts.

Zum Weinen: Das Einstellen jeglichen Fußballspielens des FC in Hälfte zwei.

Szene des Tages: Nach dem Spiel tönte es „Vorstand raus!“ aus der Südkurve.

Aufstellung

Horn – Sörensen, J. Horn, Heintz – Olkowski, Özcan, Lehmann, Jojic (70. Bisseck), Rausch (72. Risa) – Klünter (79. Clemens), Guirassy

Tore

1:0 Klünter (8.)
2:0 Guirassy (14., FE)
3:0 Stanko (29., ET)
3:1 Petersen (39.)
3:2 Haberer (65.)
3:3 Petersen (90. FE)
3:4 Petersen (90. HE)

54 Kommentare
    • Dieter says:

      Schande, für diese Mannschaft. Kein Anstand, keine Ehre und ihr wollt der 1. Fussball Club Köln sein?
      Wie blöd kann man eigentlich noch sein. Führt im eigenen Stadion 3:0 und gibt das Spiel noch aus der Hand. Hier muss dringend ein Trainer her, der den Jungs mal den A …….. aufreist. Das ist unbeschreiblich, wie die Mannschaft Woche für Woche den Fans ins Gesicht schei…. Am liebsten würde ich sofort die Mitgliedschaft kündigen, alle Fanartikel verkaufen und nie wieder auch nur in die Nähe von Köln fahren. Das ist doch nicht einmal 2. Liga Niveau! Was wollt ihr den noch für eine K…… verzapfen? Ihr solltet euch schämen, schämen und niemandem erzählen, dass ihr Profi`s seid. Das blöde ist nur, wer kauft einem jetzt noch die Fan Utensilien ab??????????????? Ich kenne keinen.

      • Peter Stangier says:

        Ich glaube, diejenigen, die für völlig Ausgepumpte reinkommen mussten, würden niemandem erzählen wollen, dass sie Profis sind. Sie würden vermutlich sagen, dass die A-Jugendliche sind. Wir haben halt auf der Bank keinen Profi mehr sitzen. Oder anders ausgedrückt: Mit beispielsweise Zoller ODER Bittencourt auf der Bank, hätten wir die Zeit rumgekriegt.

  1. Franz-Josef Pesch says:

    Dämlicher geht’s nimmer, es sieht so aus das Mannschaft den festen Willen hat abzusteigen. Die Spieler sollten sich schämen eine solche Leistung abzugeben. Es ist traurig den Untergang eines so wunderbaren Vereins in die Zweitklasigkeit mitzuerleben.

  2. Harald Schulz says:

    Etwas in mir ist heute nach langer schwerer Krankheit ( ca. 4 Monate) gestorben. Fast 40 Jahre FC Fan und 5 Abstiege mitgemacht aber über die konnte ich mich wenigsten noch aufregen und trauern. Jetzt ist da nur noch ein schwarzes Loch wo mal ein rot weißes Herz war.

    Und doch werde ich beim nächsten Spiel wieder mit dem FC leiden (müssen), ich kann halt nicht anders. Jeder halbwegs logische Teil meines Verstandes schüttelt nur noch mitleidig den Kopf darüber. Warum muss Liebe zum verein so weh tun.

  3. Rolf Frosch says:

    Es ist doch ein Witz was ruthenbeck da veranstaltet, wie kann man in der letzten Viertel Stunde zwei unerfahrene Spieler wie biiseck und Risa
    einwechseln . Dazu noch Clemens der größte Versager der ganzen Saison,,,, warum kam Heimwerken nicht . .
    Jetzt hilft vielleicht noch Labadia , köln muss ganz neu anfangen ,Vorstand raus ,Trainer raus. Dazu olkovski ,Clemens, Lehman und Jojo verkaufen

      • Rolf Frosch says:

        Bei Kritik muss man auch ertragen können das Namen genannt werden !l
        Oder WER hat bei dir Schuld.
        Ja nimm dir einen Lolli und sag zu dir selber ,ich bin ein treuer Fan , und nehme alles klaglos hin und bezahle dafür noch 50 Euro .
        Nein es müssen endlich Köpfe rollen , in allen Bereichen der Mannschaft und dem Vorstand!

        • Dieter Verl says:

          Ich halte es eher für konstruktiv, Spieler bzw. Personen zu nennen, die nun kommen sollten um es besser zu machen.

          Sie können sagen, „das ist leicht! X, Y, Z – alle würden es besser machen!“. Aber das heißt ja nicht, dass die nun zu uns wollen oder finanzierbar wären. Man kann auch sagen, „derjenige, der diese Entscheidungen trifft muss erneuert werden durch Herrn XX!“.

          Wen schlagen Sie denn bitte vor?

          Solange es keine Alternativen gibt, gehört den Aktiven zumindest das Zugeständnis, dass es echt mies laufen kann.

          „Man soll die Jugend aufstellen!“: Hmpf.. ob das wirklich klug ist. „Raumdeckung bei Standards sind mist. Stöger raus!“: Hmpf.. geile Manndeckung bei den Standards heute – nicht wahr!?

          „Ja, deshalb müssen ja auch xyz verkauft werden! Raus mit denen!“

          Der FC Köln ist jetzt wieder zweite Liga und wird sich neu erfinden müssen. Gesund.

    • Dieter Steinweg says:

      Weil die anderen stehend k.o. waren. Klünter hat sich die Lunge aus dem Hals gelaufen, Rausch konnte kaum noch auf den Beinen stehen, bei Jojic gebe ich dir Recht, da wollte Ruthenbeck im Mittelfeld defensiv besser stehen, das ging in die Hose. Aber alles in allem machen sie Anstrengungen der letzten Wochen doch bemerkbar. Alle drei Tage ein Spiel und mehr als die Hälfte des Kaders ist verletzt. Trotzdem darf man eine drei Tore Führung nicht durch zwei Elfmeter noch hergeben. Wenn Guirassy das 4:1 macht, wäre das Spiel wohl durch gewesen…..

  4. Horst Simon says:

    Die Hälfte des Kaders ist weder für die 1. Liga noch für die 2. Liga geeignet.
    Man sollte sofort mit dem Neuaufbau für die 2. Liga beginnen.
    Unbedingt gehören auch einige körperlich robuste, große Spieler in die Mannschaft,
    welche auch mal dagegen halten können.

  5. walter berg says:

    dumm-dümmer-fc

    so blöd kann doch selbst der fc nicht sein? führt 3-0 und verliert 3-4. doch der fc steigert seine blödheit noch von woche zu woche. ruthenbeck? eine gurke! die mannschaft? eine gurkentruppe! vorstand raus und ein feuerwehrmann her-peter neururer-hat den fc schonmal vor dem abstieg gerettet.

  6. Detlef Lodenkämper says:

    Macht keinen Sinn, jetzt Spieler zu beschimpfen und zu beleidigen. Die Truppe war schon zu Beginn der 2. HZ stehend k.o. Sie hat nicht absichtlich verloren. Das ist Stögers Erbe. Schmadtke wollte ihn entlassen, als noch Zeit war, etwas zu reparieren. Als Tünn & Co. nicht mitmachten, ist Schmadtke selber gegangen. Dann durfte Stöger endlos weitermachen, bis es zu spät war. Stöger ist jetzt BVB-Fan. Wir bleiben Effzeh-Fans, auch in der 2. Liga. Ist halt eine ganz bittere Saison. Wird aber wieder besser, ganz bestimmt. Kopf hoch, Leute!

    • CCAA says:

      Peter Neururer? Sie sind wohl ein troll..

      Der Trainer hat heute das beste gebracht, was der Kader hergibt.
      In HZ1 ist dies auch aufgegangen. Der effzeh spielte wirklich gut.

      In HZ2 waren es schlicht konditionelle Probleme, die dieses Spiel verloren haben. Dieses Problem wird uns in nächster Zeit oft begegnen und wir werden weitere Spiele aufgrund dessen verlieren.

      Ruthenbeck hat heute einen guten Job gemacht. Für die konditionellen Probleme kann er nichts. Er wird sie auch kurzfristig nicht abstellen können.

      • Geisbock514 says:

        Er hat eben NICHT den besten Kader gebracht, sondern die Gurken die PS auch gebracht hat …warum nicht Handwerker… Der immer gute Kritiken bekommen hat…. Vor dem PS seinen Hut gezogen hat
        …hat er ihn Verarscht…der junge soll sich im Winter einen neuen Verein suchen, was Timo Horn wahrscheinlich auch macht, Wenn er vernünftig ist und ggf. Nach Russland will…. Gegen Russland selber wird er ja leichtes Spiel haben, gegen den flankengott Rausch

  7. Mike Quincy says:

    man kann auch jedem Drama etwas positives ziehen:
    Nach dem Spiel Heute hat man „Planungssicherheit“. AV kann also ab Morgen die 2. Bundesliga-Saison 2018/2019 personell in Angriff nehmen.
    Ausserdem beginnt ab Morgen für den Effzeh die längste Saison-Vorbereitung die ein Profi-Verein jemals hatte, nämlich von fast 8 Monaten, mit insgesamt 19 !!! Testspielen gegen Bundesligisten.

  8. walter berg says:

    herr ccaa sie leben in einer traumwelt. dieser fc ist nichtmal tauglich für die 2. liga! die mannschaft ist nicht fit und sitzt unmotiviert die hochdotierten verträge ab. ruthenbeck ist schon in der 2. liga erbärmlich gescheitert. ein trainer muss her der die gurkentruppe mal ans laufen bringt.

  9. Ronald Handke says:

    Es tut etwas weh! Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der Kader so nix taugt für die 1.Liga. Die nächste Erkenntnis ist die, dass trotz aller Liebe das Thema Klassenerhalt gegessen ist!
    Ich denke, man sollte jetzt nicht noch mehr Geld für „Feuerwehrmänner“ verbrennen und stattdessen mit Perspektivtrainer und -spielern in der 2. Saisonhälfte ein junges hungriges Team für die 2. Liga aufbauen!

    • Dieter Verl says:

      Sie sind so clever!

      Lehmann war in der letzten Saison der Garant für Balance und Punkte. Die Spiele ohne ihn waren nicht gut. Wir haben zZt keine Alternative. Höger hätte ihn ersetzen sollen, aber Höger ist sportinvalide. Özcan hat in den letzen beiden Spielen unterirdisch gespielt. Nartay ist verletzt und 17.

      Der FC ist in den vergangenen Jahren das Risiko gegangen, teilweise Spieler zu holen, die schon große Verletzungen hatten. Eigentlich kamen alle Bundesliga-Kicker aus der zweiten Reihe von den anderen Vereinen. In diesem Jahr bekommt man dies zu spüren. Diese Krise kommt für neue Führungsspieler wie Heintz, Horn und Bittencourt zu früh. Etablierte sind nicht in der Position (verletztungs-, alters-, qualitätsbedingt), wie Lehmann, Risse, Höger, Maroh und Hector.

      Schmadtke hat versäumt, Abwehr, Mittelfeld und Sturm durch 27-29 Jährige gestandene Spieler zu stabilisieren.

        • Peter Stangier says:

          Sagen wir mal so. Hätte Rausch immer so gespielt, wie er halt normal spielt (also schlechter als heute), aber gleichzeitig ein Klünter so wie heute, stünden wir vermutlich besser da. Wir sind uns einig: Rausch ist Bundesligamittelmaß. Aber: Es ist halt einfach, den auszuschimpfen, der was versucht. Und defensiv: Tore kriegen wir meist über rechts. Selten über links. An wem mag’s liegen.

  10. walter berg says:

    peter neururer hätte längst kommen müssen.statt dessen nimmt man einen in der 2.liga gescheiterten trainer. denke ab heute ist der abstieg endgültig besiegelt. die gefahr dass man in die 3.liga durchgereicht wird (siehe die roten teufel vom betzenberg) ist gross. fc es kommen schlimme zeiten bei diesem unfähigen vorstand.

      • Peter Stangier says:

        Der Trainer der Rückrunde hat folgende Aufgabe: 17 Testspielchen zu begleiten gegen Mannschaften, die Punkte brauchen. Selbst wenn alle verletzten Spieler wieder da sind, bekommen wir in der Rückrunde vielleicht 15 Punkte. Das ist keine Kritik an Schmadtke sondern die Erfahrung, dass man im Testspielmodus keine Spiele gewinnt. Das wird aber dann so auf die Psyche gehen, dass tatsächlich nächstes Jahr die 2. Ligasaison in Gefahr ist. Was kann also nur der Plan sein: Jetzt die guten Spieler verkaufen (doch, da haben wir welche), der Rest von einem Himmelfahrtstrainer die Rückrunde absolvieren lassen (150.000 Grundgehalt, 10 Mio, bei Nichtabstieg) – dabei die jungen Spieler, mit denen man im nächsten Jahr was aufbauen will, mental schonen. Und da hätte Peter Neururer halt einfach Unterhaltungswert. Ich halte auch nicht viel von ihm – aber wollen wir einen potentiellen Aufstiegstrainer verbrennen?

  11. Robert H. says:

    Sprachlos.
    Am Anfang dachte ich noch – schau an, endlich mal so etwas wie „Normalität“.
    Dann die Wirklichkeit.
    Kannste vergessen. Was solls. 2. liga wird auch gekickt. Scheiß auf die Mios Verlust.
    Weiter von Spiel zu Spiel denken. In der Rückrunde noch ein wenig am Ansehen arbeiten. Never give up.

    Und an alle hier, die jetzt wieder Maul- und Klauenseuche haben: ich kann euch sooo gut verstehen: Irgendwo muss der Frust raus. Aber bedenkt:
    Diese Saison ist absolut historisch. Ich werfe absolut niemandem mehr etwas vor. Schmadtke, Stöger, dem Vorstand, der Mannschaft oder einzelnen Spielern: ich werfe NIEMANDEM mehr irgend etwas vor.
    Außer dem Schicksal. Das hat was gegen uns. Über dem ganzen Verein, über dieser Saison liegt ein Krebsgeschwür. Bitter. Irreparabel. Und wer ehrlich ist, wird das einsehen. Das wird ja auch von außen so gesehen. Frankfurt, Stuttgart, Mainz, Bremen und jetzt Freiburg.
    Was in dieser Saison bei uns los ist, das geht auf keine Kuhhaut.

    Nehmt das mit in die Nacht. Schlafen wir drüber. Und dann beginnt die Stunde Null mit der Vorbereitung auf Liga 2 mit 19(!) Testspielen gegen Erstligisten. Ist halt so.

  12. Ali Perez says:

    Eine 3:0 Führung zu verspielen, war noch genau das, was fehlte.
    Ich war zwar heute auf eine Niederlage gefasst, aber vorher noch mit einem 3:0 emotional angehoben zu werden, um dann in den letzten Minuten emotional schön tief fallen zu können; das muss ich jetzt erst mal wegstecken. Was für ein Drama.
    Vorher noch die Publikmachung, dass PS den BVB übernimmt; was für ein abgekartetes Spielchen. Jetzt sollte jedem PS-Treuen klar sein, warum er seinen Rauswurf provoziert hat.
    Da wäre ein Sieg heute die richtige Antwort darauf gewesen.
    S c h e i s s e!

  13. Mike Quincy says:

    achso I-Tüpfelchen, kann ich verstehen. An solchen Tagen schmeiß ich auch schon mal „abgekartete Spielchen“, „Sex-Spielchen“ und „Fussball-Spielchen“ alle in einen Topf. Echt ? PS hat seinen Rauswurf provoziert, weil er zu den Dortmunder Jammertitten wechseln wollte ? isch glaub‘ et ja nit !

    • Ali Perez says:

      Das einzige, was dagegen spricht, ist, dass er nur einen Vertrag bis zum Saisonende bekommen hat und dann wohl ersetzt werden soll. Dafür spricht aber, dass man einen Trainerwechsel nicht innerhalb von wenige Stunden vollzieht, wo der Nachfolger direkt bereit steht. St. Pauli wurde für so ein Vorgehen diese Woche noch von den Medien angeprangert und beim BVB und Peter Stöger soll alles ganz plötzlich passiert und okay sein. Egal… Hilft uns eh nicht weiter.

  14. NICK says:

    Man könnte es immer noch versuchen positiv zu sehen und sagen „Ruthenbeck hat die Mannschaft mit einem Plan auf den Platz geschickt, der aufgegangen ist und am Ende von der Stöger-Nicht-Fitness verspielt wurde“ man könnte aber auch sagen „Durch die Platzverhältnisse war viel Zufall und als sich diese normalisierten hat eine Mannschaft angefangen viel besser Fussball zu spielen“…

  15. NICK says:

    …gegen Bayern und Wolfsburg wird es kaum besser werden. Dank unserer Super-Angestellten vergangener Tage haben wir neben einem Kader, dem die torgefährlichen Spieler fehlen, einer Verletztenzahl die ihresgleichen sucht und einen mangelhaften Fitness, nicht mal ein Trainingslager für den Winter gebucht…das sollte Armin Veh am Montag direkt mal buchen. Auch wenn der Klassenerhalt nun 99% unrealistisch ist, muss man sich, die Fans und den Verein in der Rückrunde nicht weiter blamieren. Ein Neuanfang wird wohl sportlich nur noch im Winter möglich sein. Dann sollte man erhobenen Hauptes in die zweite Liga gehen und wieder kommen. Dazu gilt es im Winter bereits zu klären, wer diesen Weg mitgeht. Wer ihn nicht mitgehen will, den könnte man auch im Winter schon abgeben und z.B. dem Zweitliga-Keeper die Rückrunde für die Erfahrung zu geben…

  16. Matthias Wiegand says:

    hat sich richtig gelohnt…die scheiß Euroleague…einfach nur beschämend……Europapokal….wir spielen nie mehr im Europapokal….
    spürbar buli-untauglich…amateurhaft von vorne bis hinten….lachnummer der nation….

  17. Thomas Schmitz says:

    Ja, ja so leidet der Fan, das ist völlig normal. Wir sind und waren nur ein selbstironischer Karnevalsverein; das hat uns in den letzten Jahren über die vielen Abstiege hinweg sympathisch gemacht. Anthony Modeste, den wir vom Hof gejagt haben, hat halt vieles überdeckt. Und wer singt “ wir gehen mit dir durchs Feuer“, der sollte auch dazu stehen, wenn es soweit ist. Wir sollten uns jetzt nicht selbst zerfleischen und nicht den Mob rauslassen.

  18. Wolfgang Esser says:

    Es waren vereinzelt Spieler wie Podolski, Lottner oder Banach die man als Fan in der Vergangenheit verehrte.
    Unsere jetzige Mannschaft jedoch habe ich geliebt, jeden Einzelnen
    von euch. Noch nie war ich so ein stolzer FC Fan.
    Jetzt möchte ich nur noch, dass ihr geht. Bitte geht…

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