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Risse kämpft ums Comeback: „Mir ging es schon mal besser“

Marcel Risse ist das große Sorgenkind beim 1. FC Köln. Der Rechtsaußen hat ein verlorenes Jahr hinter sich. Nach einem Kreuzbandriss und einem Meniskusschaden kämpft der 28-Jährige um sein Comeback. Kann er sich noch einmal für die Bundesliga fit machen?

Köln – Die Ankündigung überraschte. Stefan Ruthenbeck erklärte am vergangenen Mittwoch, dass Marcel Risse zum neuen Jahr in Teilen wieder am Mannschaftstraining des 1. FC Köln teilnehmen könne. „Einige Übungen“, so sagte der neue Chefcoach, der Geissböcke, werde Risse schon bald wieder mit seinem Teamkollegen absolvieren.

Reha in Köln und Kempen

Nun veröffentlichte der Effzeh allerdings ein Interview mit dem Rechtsaußen, in dem der 28-Jährige noch nicht so optimistisch klingt. „Mir ging es schon mal besser“, sagte Risse. „Doch ich mache von Woche zu Woche Fortschritte.“ Der Leistungsträger der letzten Jahre absolviert tägliches Reha-Training in Köln und absolviert zudem noch Einheiten in Kempen bei Krefeld. „Die Reha ist hart, aber man weiß, wofür man es tut.“

Risse will unbedingt wieder angreifen. Nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2016 fiel er zunächst bis zum Sommer aus. In der Vorbereitung stieg er wieder an, wirkte aber nie wirklich fit. Der Rückschlag erfolgte nur kurz nach Saisonbeginn. Ein Meniskusschaden setzte ihn im September und Oktober außer Gefecht, ehe er Anfang November kurz vor dem Comeback stand. Dann aber der erneute Rückschlag und das Aus bis zum Jahresende.

Diesen Rückschlag musste ich erst einmal verkraften

„Es war ein sehr schwieriges Jahr für mich. Nach meiner Verletzung war ich Anfang November schon wieder im Training und musste dann erneut pausieren. Diesen Rückschlag musste ich erst einmal verkraften“, gestand Risse nun. „Aber die Situation ist, wie sie ist. Ich habe sie angenommen und kämpfe.“

Wie lange der Rechtsfuß noch brauchen wird, ist offen. Die Prognosen nach seinem letzten Rückschlag waren düster, es war klar, dass Risse mehrere Monate benötigen würde, um wieder gesund zu werden. Doch kann er sich auch wieder fit für die Bundesliga trainieren? Im Sommer dauerte es lange, bis Risse wieder Zutrauen zu seinem Knie gefunden hatte, um sich auf dem Platz wieder in jeden Zweikampf zu werfen. Dieser Prozess wird ihn auch im nächsten Jahr wieder erwarten. Nach den Rückschlägen im Herbst wird er sicher nicht leichter fallen.

3 Kommentare
  1. E Levve lang says:

    Marcel ist mein Lieblingsspieler beim Effzeh und ich drücke ihm die Daumen das er wieder ganz der Alte wird.Nur leider sehe ich Parallelen zu Helmes verletzungswerdegang damals und leider wissen wir alle wo das geendet hat. Ich hoffe ich habe unrecht und alles wird gut!!

  2. Ankerdensin says:

    Ich wünsche Matcel Risse auch alles Gute. Ein MR 7 in Form war ein Garant für Offensivkraft.
    Ein Integrator und Symphatieträger. Ein Gesicht des neuerneuerten FC‘s vor 4 Jahren und hoffentlich wieder für den Neuanfang jetzt.
    Alles Gute MR 7!!!

  3. Dieter says:

    Ich leide mit Marcel mit. So viel Pech ist schon sehr schwer zu verdauen.
    JS verpflichtete darauf hin Christian Clemens als Risse Ersatz. Wohl der Beginn des Größenwahns, den JS ereilte. Bei der Recherche der Neuzugänge anderer Clubs hat es jeder Verein geschafft, gute Außenstürmer zu verpflichten. Nur ein JS bekommt das nicht hin? Spricht für einen super tollen Geschäftsführer Sport. Weniger Fernsehauftritte, weniger Interviews und seinen Job richtig gemacht hätte der Mannschaft, den Fans und dem Verein sehr gut getan. Jood dat de fott is.

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