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Wechsel perfekt! Frank Aehlig wird Vehs rechte Hand

Der 1. FC Köln hat eine neue Position in der Profi-Abteilung geschaffen und diese mit Frank Aehlig besetzt. Wie der Klub am Freitag bekannt gab, wechselt der 49-Jährige von RB Leipzig zu den Geissböcken und wird „Leiter der Lizenzspielerabteilung“. Aehlig war zuletzt drei Jahre bei RB als Sportkoordinator tätig.

Köln – Damit wird Frank Aehlig die rechte Hand von Armin Veh, der seine Arbeit als Geschäftsführer Sport erst am Montag aufgenommen hatte. In Wolfsburg hatten beide bereits in der Saison 2009/10 Seite an Seite gearbeitet. Aehlig unterschrieb einen Vertrag bis 2020 beim Effzeh.

Ein Fachmann mit einem hervorragenden Netzwerk und viel Erfahrung

„Wir wollen die Verantwortung für unsere Profiabteilung auf mehrere Schultern verteilen und aus einem starken Team heraus arbeiten. Frank Aehlig ist ein Fachmann mit einem hervorragenden Netzwerk und viel Erfahrung, deswegen war er mein Wunschkandidat für die neu geschaffene Position“, ließ Armin Veh wissen. „Dass wir ihn von unserem Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten, freut mich sehr und wir bedanken uns bei RB Leipzig, die den Wechsel ermöglicht haben..

Aehlig steigt zum neuen Jahr bei den Geissböcken ein. „Nach drei spannenden Jahren in Leipzig freue ich mich auf die neue Herausforderung beim 1. FC Köln. Der FC ist ein Traditionsverein mit treuen Fans, der trotz der aktuell sehr schwierigen Situation eine große Faszination ausübt und riesiges Potenzial hat. Ich möchte im Team am Geißbockheim dazu beitragen, dass der FC auch sportlich wieder auf die Beine kommt.“

Was wird aus Jörg Jakobs?

Durch die neu geschaffene Position für Aehlig bleibt der amtierende Sportdirektor Jörg Jakobs weiter in diesem Amt. Dessen Vertrag läuft allerdings im Sommer 2018 aus. Ob Veh, Aehlig und Jakobs zukünftig ein Trio bilden werden oder ob es doch noch zur Trennung kommen wird, ist dem Vernehmen nach noch nicht entschieden. Eine Möglichkeit bestünde darin, dass Jakobs, wie in den letzten zwei Jahren auch, zurück in die Nachwuchsabteilung wechselt.

20 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Wer es dreieinhalb Jahre an der Seite des Fußballfanatikers Ralf Rangnick ausgehalten hat, der muss Standing und Qualität haben. Und wenn Armin Veh einen solchen Mann haben will, dann freue ich mich für den FC. Es ist auch ein gutes Zeichen dafür, dass der FC handlungsfähig ist (während die „Bild“ heute groß herausbringt: „Bricht der FC nun auseinander?“).
    Manchem von uns wird es nicht gefallen, dass Frank Aehlig vom ungeliebten Club aus Leipzig kommt. Ich empfinde das eher als gute Visitenkarte. Anders als viele meinen, ist Leipzig nicht in erster Linie deshalb so erfolgreich, weil ein Unternehmer sein Geld in diesen Verein steckt, sondern wegen der guten Arbeit Ralf Rangnicks und seines Teams. Finanziell ist Ralf Rangnick, was seine Investitionsmöglichkeiten angeht, nicht besser dran als jetzt Armin Veh, wenn man dem glauben darf, was Alexander Wehrle über die Lage des FC mitteilt. Das Gerede, dass Leipzig seinen sportlichen Erfolg einfach nur gekauft hat, ist Unsinn und – wenn das von den Unseren erzählt wird – Selbstbetrug.
    Was Jörg Jakobs angeht, so ist er ja von vielen aus unserem Fan-Forum gelobt worden, mit der Aufforderung, er müsse unbedingt beim FC bleiben und wieder in die Position an der Seite des Geschäftsführers Sport rücken. Dabei wurde von uns häufig darauf hingewiesen, es sei doch Jakobs gewesen, der die gelungenen Transfers der Vergangenheit eingefädelt hätte.
    Können wir das denn wirklich beurteilen? Ich meine, wenn Armin Veh jetzt jemand an der Seite hat, den er bereits gut kennt und mit dem er gleich loslegen kann, dann ist das für mich absolut in Ordnung.

    • Elke L. says:

      Für mich auch.
      Und was JJ angeht, das wird man sehen. Was keiner weiß, ob er überhaupt beim FC bleiben möchte.
      Das er damals in den Nachwuchsbereich gewechselt ist, wurden von etlichen ja als abgeschoben (weil er nicht mehr mit J.Sch. konnte) bezeichnet. Ob das stimmt, wissen wir Stand heute gar nicht. Immerhin hat er im Nachwuchsbereich gute Arbeit geleistet und Nartey und Brackelmann ausgegraben.

  2. OlliW says:

    Von meiner persönlichen und der Meinung vieler anderer zum „Konstrukt“ des Dosenclubs mal abgesehen, ist das doch eine gute Sache. In Leipzig wurde ja in den letzten drei Jahren in dem Bereich sehr erfolgreich gearbeitet.
    Herzlich Willkommen beim geilsten Club der Welt in der schönsten Stadt Deutschlands! ;-)

  3. Guido Stegmayer says:

    Ich finde die Verpflichtung Aehligs auch begrüßenswert. Es ist völliger Quatsch, reflexartig gegen alles aus Leipzig zu wettern. Ich würde mich auch nicht gegen den einen oder anderen Spieler aus deren Team wehren, wenn er nach Köln kommen würde. Die Personalie Jacobs sollte man aber nicht vernachlässigen. Es scheint ja wohl unbestritten, dass er bereits in Hannover gute (Zu-)Arbeit für Schmadke geleistet hat und transfermäßig ließ es in Köln ab dem Moment stark nach, als man ihn vor 2 Jahren aus der Scoutingabteilung heraus in seine neue Funktion gelobt hatte. Der Mann scheint ein Auge/ Händchen für Talente zu haben. Kein Verein kann sich leisten, so einen Mann ziehen zu lassen oder auf den falschen Posten zu setzen. Dass er Medienauftritte scheut macht ihn ja eher sympathisch. Ich würde ihm die Leitung des Scoutings anvertrauen und somit als Zuarbeiter für Aehlig/ Veh einsetzen. Dies ist so eine absolut verantwortungsvolle und in Zeiten horrender Ablösesummen zukunftsweisende Position. Da gibt es beileibe genug Aufgaben, dass sich die drei Herren nur ergänzen und nicht in die Quere kommen können, wenn sie Teamplayer sind und den Verein und nicht ihre eigene Person als das Wichtigste ihrer Tätigkeit beim 1. FC Köln ansehen.

  4. Michael H says:

    Zu Aehlig: auf dem Papier finde ich seine Verpflichtung ebenfalls begrüßenswert. Ich hoffe, dass er die Erwartungen erfüllen kann.

    So oder so, es freut mich, dass Leipzig uns da keine Steine in den Weg gelegt hat. Das ist so nicht unbedingt zu erwarten gewesen in den heutigen Zeiten…

    Zu Jakobs: ich finde es nach wie vor interessant, wie er in den Himmel gelobt wird, obwohl wir de facto praktisch gar nichts über seine Arbeit wissen. Wir nehmen an, dass er bei bestimmten Verpflichtungen federführend gewesen ist, wir nehmen an, dass es möglicherweise ein (Mini-)Zerwürfnis mit Schmadtke gegeben hat, wir nehmen an, dass er jetzt vielleicht doch bleiben möchte. Wer weiß.

    Fakt ist, er hat einen auslaufenden Vertrag. Ob er Angebote von anderen Vereinen hat, ob er beim FC bleiben möchte, ob er beim FC bleiben könnte – wir wissen es nicht. Schauen wir mal. Wenn Veh/Aehlig ihn für kompetent halten, werden sie ihm schon ein Angebot machen. Wenn nicht, halt nicht.

  5. Paul Paul says:

    Der Hass auf Leipzig und Hoffenheim ist doch im wesentlichen Neid, weil sie es einfach schaffen, konstant guten Fussball zu spielen, während der FC jetzt schon wieder im Elend steckt. Leipzig schafft es immerhin, den Ostdeutschen wieder ein bisschen stolz zu verschaffen, während der FC einfach nur peinlich ist mit seinem Dilettantismus! VORSTAND RAUS! HYBRIDRASEN RAUS!

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