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Abstiegskampf: Die nächsten fünf Spiele der Konkurrenten

Drei (End-)Spiele, drei Siege. Der 1. FC Köln arbeitet an der Mission Klassenerhalt. In den nächsten Wochen muss der Effzeh weiter punkten und will dabei nur auf sich, nicht auf die Konkurrenten schauen. Doch in der eigenen Hand haben es die Geissböcke nicht. Nur wenn die anderen Teams, die unten drin stehen, patzen, bleibt der Ligaverbleib realistisch.

Köln – An den letzten drei Spieltagen verkürzte der FC den Rückstand auf den Relegationsplatz von zwölf auf vier Punkte. Mit drei Heimspielen in den nächsten vier Spielen ergibt sich für die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthebeck die Chance, nach dem Rückrundenstart tatsächlich wieder ranzukommen. Aber wie spielt die Konkurrenz? Und wer ist überhaupt noch die Konkurrenz?

Fünf Teams, auf die der Effzeh noch schauen kann

Bei einem Blick auf die Tabelle zeigt sich, dass neben dem Hamburger SV (15 Punkte) und Werder Bremen (16 Punkte), auch Mainz 05, der VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg  (je 20 Punkte) im Abstiegskampf stecken. Der SC Freiburg (23 Punkte) hat sich durch den Überraschungssieg gegen RB Leipzig ein Polster verschafft.

Der Effzeh (zwölf Punkte) schielt aktuell nur auf Relegationssplatz 16. Dort steht Werder Bremen, das gegen den FC Bayern ein starkes Spiel gezeigt hat, doch zum Glück für die Kölner ohne Punkte nach Hause fahren musste. Vier Punkte Rückstand auf die Norddeutschen gilt es also aufzuholen. Oder gar mehr?

Köln muss punkten und auf Patzer der Konkurrenz hoffen

Mainz, Stuttgart und Wolfsburg sind mit 20 Punkten aktuell außer Reichweite für den 1. FC Köln. Einen Rückstand von acht Punkten kann der Effzeh so schnell nicht aufholen. Doch das dachte man auch über die zwölf Punkte nach 16 Spieltagen. Schaffen es die Geissböcke weiter, sich nur auf das nächste Spiel zu konzentrieren und die Rolle des Jägers auszukosten, könnte sogar der Abstand zum rettenden Ufer (Platz 15) verkürzt werden.

Für das Kölner Programm der nächsten Wochen sprechen die vielen Heimspiele. Die auf dem Papier schwierigsten Aufgaben stehen dem Hamburger SV und Mainz 05 bevor. Der HSV bekommt es mit Leipzig, Dortmund und Leverkusen zu tun und muss dabei mit dem neuen Trainer Bernd Hollerbach zweimal auswärts antreten. Interessant auch, dass Wolfsburg mit Stuttgart, Bremen und Mainz drei direkte Konkurrenten in den kommenden Wochen fordern wird.

Das Programm der nächsten Wochen

 1. FC Köln (12 Punkte)  Hamburger SV (15)
 FC Augsburg (H)  RB Leipzig (A)
 Borussia Dortmund (H)  Hannover 96 (H)
 Eintracht Frankfurt (A)  Borussia Dortmund (A)
 Hannover 96 (H)  Bayer Leverkusen (H)
 RB Leipzig (A)  Werder Bremen (A)
 Werder Bremen (16)  1. FSV Mainz 05 (20)
 Hertha BSC (H)  Bayer Leverkusen (A)
 Schalke 04 (A)  Bayern München (H)
 VfL Wolfsburg (H)  TSG Hoffenheim (A)
 SC Freiburg (A)  Hertha BSC (A)
 Hamburger SV (H)  VfL Wolfsburg (H)
 VfB Stuttgart (20)  VfL Wolfsburg (20)
 Schalke 04 (H)  Hannover 96 (A)
 VfL Wolfsburg (A)  VfB Stuttgart (H)
 Borussia M’Gladbach (H)  Werder Bremen (A)
 FC Augsburg (A)  Bayern München (H)
 Eintracht Frankfurt (H)  1. FSV Mainz 05 (A)
2 Kommentare
  1. Ronald Handke
    Ronald Handke says:

    In meinen Augen viel zu früh sich mit so etwas zu befassen! Alles was zählt sind Punkte und in den letzten 20 Jahren ist man mit 41 Punkten nie abgestiegen und man hat maximal 38 Punkte für Platz 16 gebraucht!! Der einzige Blick sollte dem eigenen Punktekonto gelten, denn wir haben es im Moment sehr wohl selbst in der Hand die Klasse zu halten.

    • Boom77
      Boom77 says:

      Das sehen Sie genau richtig! Das Ausrufen der Endspiele war genau richtig und so sollte weiter verfahren werden. Wenn die Jungs so weiter machen wie die letzten drei Spiele, werden sie genug Punkte einfahren, um zumindest Platz 16 zu erreichen und müssen dabei dann nicht auf die Konkurrenz schauen.

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