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Angeschlagener BVB: Hinspiel-Alptraum Yarmolenko fällt aus

Borussia Dortmund ist alles andere als optimal in die Rückrunde gestartet. Das Team von Peter Stöger holte in drei Spielen nur drei Unentschieden. Zudem überlagert die Personaldiskussion um Pierre-Emerick Aubameyang die sportliche Situation. Nun fällt ein Leistungsträger aus.

Dortmund – Jannes Horn dürfte noch einige Wochen nach dem Hinspiel in Dortmund (0:5) an Alpträumen gelitten haben. Der Linksverteidiger des 1. FC Köln musste gegen Andrey Yarmolenko antreten und ließ sich vom Ukrainer nicht nur gleich in der ersten Spielminute vor dem 0:1 schwindelig spielen. Der Dortmunder gehörte zu den besten Dortmundern, die den FC mit 5:0 aus dem eigenen Stadion schossen.

Drei Ausfälle in der Offensive – plus Aubameyang

Nun kann Horn aufatmen. Yarmolenko wird am Freitagabend nicht im Kader der Dortmunder stehen. Der Rechtsaußen fällt mehrere Wochen mit einer Sehnenverletzung am Fuß aus. Das gab der BVB am Dienstag bekannt. Damit ist der 28-Jährige der dritte prominente Ausfall in der Offensive für das Spiel gegen Köln. Neben Yarmolenko wird auch Maximilian Philipp verletzt fehlen. Darüber hinaus kommt für Marco Reus das Spiel in Köln wohl noch zu früh.

Offen ist zudem, wie Dortmund auf den bevorstehenden Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang reagieren wird. Der BVB will den Gabuner abgeben, braucht aber einen Nachfolger, der schon gegen Köln zum Einsatz kommen könnte. Dass dieser nicht Anthony Modeste sein wird, gilt als sicher. Abgesehen vom finanziellen Paket wäre ein Transfer des 29-Jährigen aufgrund der schwierigen Verhandlungen, Regularien und vertraglichen Details mit seinem chinesischen Klub wohl kaum in der Kürze der Zeit (am Mittwoch schließt in Deutschland das Transferfenster) umzusetzen. Olivier Giroud (FC Arsenal) hat angeblich kein gesteigertes Interesse, in die Bundesliga zu wechseln. Chelsea-Stürmer Michy Batshuayi könnte kommen. Doch auch das ist nicht sicher. Am Mittwochabend dürfte FC-Coach Stefan Ruthenbeck wissen, auf welchen Mittelstürmer er seine Mannschaft wird einstellen müssen. Aubameyang wird es wohl nicht mehr sein.

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