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Der Moment, in dem Ruthenbeck den Derbysieg realisiert

Stefan Ruthenbeck hat seinen ersten Derbysieg mit dem 1. FC Köln in der Bundesliga gefeiert. Doch in dem Moment, als Simon Terodde in der fünften Minute der Nachspielzeit per Kopf das 2:1 erzielte, konnte der FC-Coach nicht mehr. Während die Spieler auf der Ersatzbank aufsprangen und am Chefcoach vorbei stürmten, drehte der 45-Jährige ab.

Köln – „Im ersten Moment dachte ich: Wie bitter ist es, dass diese Mannschaft nur so wenige Punkte hat“, sagte der Chefcoach hinterher über das Gefühl im Moment des Tores. „Danach war ich einfach nur froh.“ So konnte sich Ruthenbeck über den zweiten Sieg seiner Mannschaft im vierten Bundesliga-Spiel unter seiner Führung freuen.

2 Kommentare
  1. Dieter says:

    Glückwunsch an die Mannschaft, das Trainerteam und an SR. Er hat immer ein paar Überraschungen für den Gegner in der Hinterhand. Der FC wird für den Gegner schwieriger auszurechnen. Dies habe ich unter PS immer vermisst. Da gab es immer nur Plan A. Abschlag Timo, im Mittelfeld per Kopf verlängert auf Modeste und der macht das Ding irgendwie ins Tor. Dieses Schema war die Spielkultur des FC der letzten 2 Spielzeiten. Jeder Gegner konnte sich darauf einstellen.
    Der Überraschungseffekt ist m.E. nach doch ein wesentlicher Bestandteil des Fußballs. Man muss unberechenbar sein. Immer 3 bis 4 Möglichkeiten parat haben, um den Gegner vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Hut ab vor SR. Weiter so. Es sind noch 48 Punkte, die geholt werden können. Come on FC.

  2. Robert H. says:

    Ruthenbeck hat den Fussball in Köln nicht neu erfunden. Es gibt die eine oder andere gute taktische Änderung (z.B. Klünter = Sturm) – fertig. Es gibt jetzt wieder einen Spieler, der auf seine Art den Ausfall von Modeste kompensieren könnte.
    Es gab auch in der Hinrunde mit fast dem gleichen Personal so gute Spiele des FC wie gestern. Aber gestern kam endlich mal das dazu, was in der gesamten Hinrunde gefehlt hat: Glück, und endlich mal den VB für uns.
    Daraus nun die Gleichung Ruthenbeck = alles und Stöger = nichts zu konstruieren ist also vermessen.
    Trotzdem – ich wünsche mir und hoffe auf eine versöhnliche Rückrunde, egal mit welchem Trainer und mit welchem Ende. Wenigstens das haben wir uns verdient.

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