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Flohe, Schäfer, Löhr: Wie soll der Effzeh seine Idole ehren?

Welche Kriterien sollen eine Rolle spielen?

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Welche Optionen einer Ehrung gibt es?

Ein anderes großes Idol des 1. FC Köln starb im Februar 2016. Für Hannes Löhr haben die Geissböcke bislang aber noch keine geeignete Ehrung gefunden. 505 Pflichtspiele absolvierte „De Nas“ für seinen Klub, dem er 14 Jahre lang als Spieler die Treue hielt, später Trainer und Manager wurde. Mit 166 Bundesliga-Toren wird Löhr wohl noch viele Jahre und möglicherweise Jahrzehnte der unangefochtene Rekordtorschütze des Effzeh bleiben. Doch auch fast zwei Jahre nach seinem Tod wurde bislang weder eine Straße, ein Stadion oder eine Fankurve nach ihm benannt, eine Statue wurde ebenso nicht in Auftrag gegeben.

Die Frage, wie der FC Hannes Löhr ehren könnte, war Anstoß der internen Diskussion, wie der Klub künftig nach dem Tod eines FC-Idols verfahren will. Sollen Rückennummern künftig nicht mehr vergeben werden? Soll es weitere Statuen vor der Südkurve geben? Sollen irgendwann alle vier Tribünen im Stadion die Namen großer FC-Spieler tragen? Soll irgendwann der Stadionname nicht mehr verkauft, sondern einem FC-Idol gewidmet werden? Das sind Fragen, die der FC in den kommenden Monaten klären will.

Welche Kriterien sollen eine Rolle spielen?

Über allem steht jedoch die Frage, welche Kriterien diesen Entscheidungen zugrunde gelegt werden sollen. Die Vereinszugehörigkeit, die Erfolge, die Anzahl Spiele oder Tore, die Leistungen auf und neben dem Platz unabhängig von Statistiken – die Verantwortlichen sind auf der Suche nach einem Rahmen, um diese so wichtige und sensible Diskussion möglichst ohne Konflikte zu lösen. Bis zu einer Entscheidung wird Hannes Löhr wohl noch warten müssen. Aber dass der FC diesen Mann ehren sollte, steht wohl bei allen Kriterien außer Frage.

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