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Queirós zur U21 – Bisseck und Rausch angeschlagen

Joao Queirós spielt ab sofort für die U21 des 1. FC Köln. Der 19-Jährige ist damit der dritte Spieler, den Stefan Ruthenbeck von den Profis in die zweite Mannschaft beordert hat. Vor dem Derby gegen Gladbach sind derweil Yann Aurel Bisseck und Konstantin Rausch angeschlagen.

Köln – Stefan Ruthenbeck hatte bereits angedeutet, dass nach Anas Ouahim und Filip Kusic weitere FC-Spieler in die U21 versetzt werden, „damit sie in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen können“. Nach den beiden Eigengewächsen hat es nun Sommerneuzugang Joao Queirós getroffen.

In Köln Fuß fassen

„Ich fühle mich auch der U21 verpflichtet, dass die Mannschaft genug Personal hat, um die Klasse halten zu können“, meinte Ruthenbeck. Mit Queirós gibt er einen Spieler an die zweite Mannschaft ab, dessen Einsatzchancen in der Bundesliga gegen Null gingen. Damit der Portugiese beim Effzeh Fuß fassen kann, soll er nun über einen längeren Zeitraum bei einer Mannschaft bleiben, in der er auch realistische Chancen hat zu spielen – in der U21.

Queirós, der im Sommer als Perspektivspieler für drei Millionen Euro von der U19 des SC Braga in die Domstadt gewechselt war, hat sich in Köln bislang bei den Profis nicht ansatzweise durchsetzen können. Jedoch hatten die Geissböcken den Youngster ohnehin als perspektivische Verpflichtung angesehen. Entsprechend kam er bereits sieben Mal in der Regionalliga zum Einsatz. Mit dem festen Wechsel in die U21 soll der Innenverteidiger weiter Spielpraxis sammeln und sich weiterentwickeln.

Bisseck und Rausch angeschlagen

Neben Quierós muss Ruthenbeck am kommenden Spieltag womöglich auf zwei weitere FC-Spieler verzichten. Yann Aurel Bisseck klagte in dieser Woche mehrfach über muskuläre Probleme. Am Donnerstagnachmittag trainierte der 17-Jährige individuell, zusammen mit Jhón Cordobda und Dominic Maroh. „Es sieht bei ihm sehr eng aus“, so Ruthenbeck.

Auch ein Einsatz von Konstantin Rausch ist fraglich. Der Linksverteidiger hatte unter der Woche ebenfalls mit muskuläre und Rückenproblemen zu kämpfen. Am Mannschaftstraining nahm der russische Nationalspieler zwar teil, ob er die Belastung am Freitag jedoch beschwerdefrei wegstecken kann, ist fraglich. In den letzten Einheiten vor dem Rückrundenstart will Ruthenbeck die Belastung noch einmal erhöhen. „Wir warten ab, wie sie sich morgen früh fühlen“, so der Trainer.

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