Simon Zoller bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen Borisov. (Foto: Mika Volkmann)

Rückkehrer Zoller: „Meine Rolle könnte anders aussehen“

Ich denke, dass ich eine gute Rolle spielen kann

Contents

Alles, was er bisher zu mir gesagt hat, war sehr positiv

In den vergangenen Jahren beim Effzeh mussten Sie häufig auf die Flügel ausweichen. Stand jetzt umfasst der Kader sechs nominelle Stoßstürmer. Hat es schon Gespräche zwischen Ihnen und Stefan Ruthenbeck hinsichtlich ihrer Rolle gegeben?

Wir haben vor der Winterpause schon zwei, drei Mal gesprochen und am Mittwoch nach dem Training ein wenig länger. Ich kenne Stefan Ruthenbeck schon aus der Zweiten Liga, habe mit Kaiserslautern gegen ihn gespielt. Aus der Trainingsarbeit kenne ich ihn jetzt seit zwei Tagen. Alles, was er bisher zu mir gesagt hat, war sehr positiv. Ich denke, dass ich eine gute Rolle spielen kann, wenn ich fit bleibe. Die wird vielleicht ein bisschen anders aussehen als in der Vergangenheit.

Können Sie das genauer erklären?

Ich wurde in den letzten vier Jahren immer bewertet wie ein Stürmer. Das heißt, ich wurde an meinen Toren gemessen, obwohl ich im rechten oder linken Mittelfeld gespielt habe. Ich habe immer versucht, mein Bestes auf den Positionen zu geben, auf denen ich eingesetzt wurde. Das wird auch so bleiben. Aber dass ich mich ganz vorne wohler fühle und glaube, dass dort meine Stärken eher zur Geltung kommen, ist ja bekannt.

Wir sind für jeden abgestiegen

Mit Simon Terodde hat der Effzeh einen weiteren Stürmer verpflichtet. In welche Rolle würden Sie sich am liebsten sehen?

Ich habe es immer ganz gerne, wenn ich mit jemand zusammenspiele, der Alarm macht und ich mich um ihn herum bewegen kann. Wenn mich der Coach alleine oder hinter einer Doppelspitze aufstellt, ist das auch okay für mich.

Sie haben nur wenige Tage Zeit bis zum Rückrundenstart. Die ersten beiden Spiele gegen Gladbach und Hamburg werden schon vorentscheidend sein. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Der Zusammenhalt in der Mannschaft hat sich in dieser Zeit nicht verändert. Wir gehen immer noch mit rund zehn Spielern gemeinsam Essen. Deshalb war auch die Stimmung immer okay. Aber man merkt im Moment schon, dass das alle positiv angehen und jeder eine neue Chance wittert. Das tut uns gut. Klar, die ersten beiden Spiele sind enorm wichtig und wir werden alles daransetzen, sie positiv zu gestalten. Es würde uns aber nicht umwerfen, sollte das nicht passieren. Wir sind für jeden abgestiegen, wir haben also nichts mehr zu verlieren.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

simple-ad

This is a demo advert, you can use simple text, HTML image or any Ad Service JavaScript code. If you're inserting HTML or JS code make sure editor is switched to 'Text' mode.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen