Stefan Ruthenbeck an der Seitenlinie. (Foto: Mika Volkmann)

Ruthenbeck erklärt, warum Koziello dem FC helfen wird

Koziello verändert Hierarchie im Zentrum

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Vergleiche mit Schalkes Meyer

Koziello weiß, worauf er sich einlässt. Dem Vernehmen nach holte er sich nicht nur das Transfer-Okay von Nizza-Trainer Lucien Favre, sondern auch dessen Meinung zum FC. Darüber hinaus erlebte er bereits am Sonntag das Derby gegen Borussia Mönchengladbach live im Stadion mit. Die Stimmung nach dem 2:1-Siegtreffer durch Simon Terodde in der Nachspielzeit dürfte ihm geholfen haben, sich vom Abenteuer Köln überzeugen zu lassen.

In Frankreich wird Koziello hoch bewertet. Vergleiche mit Max Meyer vom FC Schalke 04 wurden gezogen, nicht nur aufgrund der ähnlichen Statur und den blonden Haaren. Meyer wandelte bei den Königsblauen lange im offensiven Mittelfeld von einer Position zur nächsten, ehe er unter Domenico Tedesco auf der Sechs sein neues Zuhause fand. Ob die Vergleiche berechtigt sind oder Koziello doch ein anderer Spielertypus ist, werden schon bald die ersten Eindrücke am Geißbockheim zeigen. Die Vorschusslorbeeren aus seiner Heimat sind jedenfalls mannigfaltig.

Sicher ist, dass sich der 22-Jährige auf dem Platz nichts gefallen lässt. Insgesamt 21 Gelbe Karten in 102 Spielen sammelte er für Nizza, im Schnitt also jedes fünfte Spiel eine. An mangelnder Schnelligkeit soll es nicht liegen, vielmehr an einer ordentlichen Portion Galligkeit. So könnte Koziello also recht schnell beim Effzeh zu einer echten Alternative im Mittelfeldzentrum werden. Denn die Konkurrenz überzeugte in dieser Saison bislang nur selten.

Lehmann & Co: Diese Spieler müssen um ihren Platz bangen

Matthias Lehmann verpasste den Rückrundenauftakt gegen Gladbach aufgrund muskulärer Probleme, hat unter Ruthenbeck aber inzwischen schlechtere Karten als noch unter Vorgänger Peter Stöger. Dafür ist Marco Höger wieder zurück, ihm fehlen noch ein paar Prozent im körperlichen Bereich. Salih Özcan hat sich erstaunlich entwickelt, von ihm kann man aber nicht erwarten, dass er die gesamte Rückrunde auf konstant hohem Niveau absolviert. Milos Jojic dürfte aufgrund der mangelnden Alternativen auf den Außenbahnen eher außen als im Zentrum gebraucht werden. Nikolas Nartey braucht in Ruthenbecks Augen noch Zeit, der 17-Jährige ist noch nicht soweit, um im Abstiegskampf eine tragende Rolle zu spielen. Und Jonas Hector “sehe ich eher links als im Zentrum”, sagte der Chefcoach. Letzteres vor allem auch dann, sollte Konstantin Rausch diese Woche den Klub noch verlassen.

Und so dürfte Koziello überaus zügig eine in buchstäblich zentrale Rolle beim FC einnehmen. Auf dem Platz, aber auch insgesamt in der Kaderplanung des FC für die kommenden Wochen und Monaten. Gegen Gladbach gewannen die Geissböcke zwar mit 2:1. Das Spiel machte aber auch deutlich, dass dem Effzeh spielerisch eine wichtige Komponente fehlt. Diese soll nun Koziello einbringen. Sollte dies gelingen, wäre dem 1. FC Köln ein Coup gelungen – und die Hoffnungen auf den Klassenerhalt würden noch einmal steigen.

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