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Schlägerei vor HSV-Spiel: Rund 80 FC-Fans festgenommen

Rund 80 Fans des 1. FC Köln sind am Samstag vor dem Spiel der Geissböcke beim Hamburger SV festgenommen worden. Ein Polizeieinsatz verhinderte, dass die Anhänger das Fanhaus der Rothosen in der Stresemannstraße stürmten. 

Hamburg – Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, nahm die Polizei rund 80 Kölner in Gewahrsam, nachdem es bereits zu einer Schlägerei vor dem Fanhaus gekommen war. Mehr wurde über den Vorfall zunächst nicht bekannt.

15 Kommentare
  1. Ankerdensin
    Ankerdensin says:

    Das ist doch die Chance 80 gewaltbereite Fans auch mit einem Stadionverbot zu belegen.
    Wer sich in einem solchen Umfeld aufhält ist mitgefangen und das sollten alle wissen. Dann hat das auch eine Strahlwirkung.
    Solchen „Gewaltbereiten“ muss man die Möglichkeit nehmen, im und um Stadien ihr Unwesen zu treiben.
    FC durchgreifen!
    Dialog solange es sinnig ist, ansonsten handeln.

    • Ankerdensin
      Ankerdensin says:

      Nein, es gibt rote Linien. Die einzuhalten ist die Basis unseres gemeinsamen Miteinanders. Und wenn diese rote Linie überschritten wird, muss gehandelt werden. Personalien sind festgestellt, Stadionverbot. Aus.
      Gewalt ist kein Kavaliersdelikt und hat auch im Fußball nichts zu suchen. Deshalb ist der Kommentar auch nicht nachvollziehbar.

      • NICK
        NICK says:

        Aber wir wissen doch noch gar nicht was vorgefallen ist. Ausser einer reißerischen Überschrift, steht hier doch nichts…

        Ist die Basis im gemeinsamen Miteinander nicht erstmal die Unschuldsvermutung?

        Bevor wir hier irgendwen verdammen, sollte der Geissblog mal seinen Artikel ausweiten…

          • NICK
            NICK says:

            lt. Hamburger Polizei passierte Folgendes:

            „Hamburg (ots) – Zeit: 20.01.2018, 14:00 Uhr – 23:00 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet

            Anlässlich der Bundesligabegegnung Hamburger SV – 1. FC Köln kam es sowohl in der Vorlaufphase, während der Spielzeit und in der Nachlaufphase aufgrund von Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Fußballvereine zu polizeilichen Einsätzen.

            Im Besonderen ereignete sich folgender Sachverhalt:

            Gegen 16:15 Uhr lief eine Gruppe von mindestens 70 Kölner-Fans geschlossen aus Richtung Haubachstraße kommend auf das HSV-Fanhaus in der Stresemannstraße zu.

            Vor dem Fanhaus kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit den dort anwesenden HSV-Fans.

            Beim Einschreiten der Einsatzkräfte kam es zu weiteren Handgreiflichkeiten, so dass Zwangsmittel eingesetzt werden mussten.

            In diesem Zusammenhang wurden vier HSV-Fans und ein Kölner-Fan vorläufig festgenommen. Drei der vier Hamburger wiesen Gesichtsverletzungen auf. Wie es genau zu den Verletzungen gekommen ist, kann derzeit nicht gesagt werden.

            Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde die Stresemannstraße für ca. 35 Minuten für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrt.

            Die Gruppe Kölner begab sich anschließend in den S-Bahnhof Holstenstraße, wo die Personen mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bundespolizei angehalten und im weiteren Verlauf zum S-Bahnhof Dammtor zwecks Identitätsfeststellung transportiert wurden.

            Insgesamt wurden bis ca. 22:15 Uhr 107 Kölner überprüft.

            Hierbei wurden von den Beamten Passivbewaffnung, Pyrotechnik, Vermummungsmaterial sowie Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Entsprechende Strafverfahren sind eingeleitet worden.

            Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Kölner Fans entlassen und verließen mit Reisebussen unter polizeilicher Begleitung das Hamburger Stadtgebiet in Richtung Köln.“

      • Hermann
        Hermann says:

        Das was Du gestern geschrieben hast war nur halb richtig und heute wird es nicht besser. Diese Ausschreitungen verhinderst Du nicht mit einem Stadionverbot. Würde mich nicht wundern wenn einige der Jungs bereits ein Stadionverbot haben. Die Ausschreitungen von gestern waren ausserhalb des Stadions. Da ist der Staat zuständig und wird auch handeln wenn ein Straftatbestand zugrunde liegt. Körperverletzung, versuchter Hausfriedensbruch und Landfriedensbruch. Der Rechtsstaat hat seine Methoden und bei notorischen Wiederholungstätern kann es auch eine Meldepflicht bei der Polizei während des Spieltags geben. Solche Ausschreitungen sanktioniert der Staat mit seinem Gewaltmonopol und nicht ein Fussballverein mit einem Stadionverbot. Dein Kommentar ist aber typisch für diese Debatte; wenig Insiderwissen von denen mit den lautesten Forderungen.

        • NICK
          NICK says:

          Im Grunde sind es doch die Stadionverbotler die sich Kloppen. In diesen Kreisen ist ein Stadionverbot ja fast schon etwas wie eine Auszeichnung und Beförderung in die Gruppe derer, die sich dann mit den Stadionverbotlern des Gegners die Zeit am Spieltag vertreiben. Die dürfen nicht ins Stadion, fahren aber mit ihren Gruppen weiter mit und müssen sich, statt ins Stadion zu gehen, gut angetrunken, die Zeit in der Stadt vertreiben…während sich Tourist die Elbphilharmonie ansieht, gucken sich diese Jungs eben das HSV-Fanhaus an…

          Aber verteilt und fordert nur weiter Stadionverbote mit der Giesskanne und macht die Gruppe derer, die durch die Stadt laufen und Krawall suchen, weiter grösser, anstatt sie im Stadion einigermassen unter Kontrolle zu halten…

          • Ankerdensin
            Ankerdensin says:

            Nein, ich habe kein Verständnis für diese Kriminellen. Und ich möchte auch nicht darüber nachdenken, was ein Stadionverbot mit solchen Menschen macht oder machen könnte. Meine Hoffnung ist die, dass das Umfeld der „Vernünftigen“ diese Gewalttäter, die mit Stadionverbot erkennbar sind, dann auch ausgrenzt. Und ja, dann kann/soll/muss die Staatsgewalt zugreifen und durchgreifen. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben aburteilen. Dann sind diese Leute mal raus aus dem Fan-Umfeld. Und das wäre ein Erfolg.

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