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Veh beendet Horn-Debatte: „Die Tür habe ich nicht aufgemacht!“

Der 1. FC Köln hat seine Transferplanungen für den Winter abgeschlossen – mit einer Hintertür. Doch die Vordertür, gerade die für Jannes Horn, ist am Mittwoch verschlossen geblieben. Armin Veh betonte im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN, dass ein Abgang des Linksverteidigers nie ein Thema war.

Köln – RB Leipzig hatte offensiv um Horn gebuhlt, der sich zuletzt beim Effzeh nur auf der Tribüne wiedergefunden hatte. Bei den Roten Bullen hätte er für den lange verletzten Marcel Halstenberg gleich in die Startelf rücken können. Doch Armin Veh schob dem Wechsel ein Riegel vor.

Jannes soll zur Zukunft gehören

„Das war für mich von Anfang an kein Thema“, sagte der Sportchef dem GEISSBLOG.KOELN. „Diese Tür habe ich gar nicht erst aufgemacht.“ Jannes Horn wird also in der Rückrunde zusammen mit Jonas Hector um die Position des Linksverteidigers kämpfen. Darüber hinaus ist der 20-Jährige fest eingeplant. „Er soll hier zur Mannschaft der Zukunft gehören“, stellte Veh dem Youngster eine langfristige Perspektive in Aussicht.

Diese Perspektive hat Pawel Olkowski bei den Geissböcken nicht mehr. Dass der 27-Jährige am Mittwoch aber keinen neuen Verein mehr präsentieren konnte, heißt nicht, dass Olkowski bis zum Sommer bleiben wird. „Bei ihm könnte in den nächsten Tagen trotzdem noch etwas passieren“, sagte Veh. Der Sportchef meinte damit die Möglichkeit, dass sich das deutsche Transferfenster lediglich für Neuzugänge am Mittwoch schließt, nicht aber für Abgänge. So öffnet sich das Winterfenster in Olkowskis Heimat beispielsweise erst am Donnerstag und schließt am 28. Februar. Auch in Ländern wie Österreich, Schweiz oder Russland wird es auch in den kommenden Tagen und Wochen noch möglich sein, Spieler zu verpflichten. Olkowski könnte den FC also doch noch im Laufe der Rückrunde verlassen.

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