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Der offene Bruch zwischen FC, Fans und Mitgliederrat

Der 1. FC Köln hat sich offenbar ausgerechnet vor dem so wichtigen Heimspiel gegen Hannover 96 eine weitere Baustelle ohne Not aufgemacht. Die Problematik mit Teilen der Ultra-Szene schwelte seit Monaten. Dass der Verein nun aber mit einem offenen Brief, der einer Abrechnung gleichkam, vorpreschte, verprellte nicht nur Teile der Anhängerschaft, sondern auch den Mitgliederrat.

Köln – Es ist ja nun kein Geheimnis mehr, dass Werner Spinner gegenüber Stefan Müller-Römer und Carsten Wettich ein fast schon feindschaftliches Verhältnis pflegt. Der Präsident bereut inzwischen, dem Mitgliederrat einst so viel Macht per Satzung verliehen zu haben. Und so umgeht der Vorstand den Rat mittlerweile, wo immer er kann.

So geschehen offenbar auch in den vergangenen Tagen. Wie Müller-Römer nun erklärte, schickte der FC den offenen Brief, der am Mittwoch erschien, Ende der vergangenen Woche an alle Mitgliederräte zur Stellungnahme. Diese Stellungnahme hätte bis Rosenmontag erfolgen sollen. An Karnevalsfreitag informierten die beiden MR-Vorsitzenden den Vorstand, dass dies nicht möglich sei. Da der Rat eine Woche später ohnehin zu einer Sitzung zusammenkäme, solle der Klub mit einer Veröffentlichung bis dahin warten. Dies geschah nicht.

Der Verein veröffentlichte die Stellungnahme am Mittwoch, ohne vorab noch einmal den Mitgliederrat kontaktiert zu haben. Gleiches war im Übrigen am Vortag erfolgt, als die Mitgliederräte aus den Medien erfuhren, dass Werner Spinner am Herzen erkrankt sei und operiert werden müsse. Zudem provozierte der FC die MR-Vorsitzenden, indem das Fan-Schreiben, in dem der FC mit Teilen der Ultra-Szene abrechnete und zwei vermeintliche Rädelsführer namentlich nannte, auch von „Teilen des Mitgliederrats“ unterschrieben wurde. Inhaltlich korrekt, in den Augen Müller-Römers und Wettichs aber eine gezielte Unterwanderung des Rates als solchem.

Offensichtlich ist der Vorstand an einer ernsthaften Zusammenarbeit mit dem Mitgliederrat nicht mehr interessiert

Wenig überraschend stellte Müller-Römer deswegen auch fest: „Die Veröffentlichung ist gegen den Willen des Mitgliederrates erfolgt“, lediglich zwei Mitglieder hätten der Erklärung persönlich zugestimmt, ein dritter in Teilen. „Allerdings ohne mich oder die anderen Gremiumsmitglieder darüber zu informieren“, wie Müller-Römer ergänzte und betonte: „Wir halten den Zeitpunkt des Schreibens für sehr unglücklich. Der Brief befeuert die Konflikte mit den Ultras, obwohl die Mannschaft sportlich noch um den Klassenerhalt kämpft und jede Unterstützung brauchen kann.“ Er kritisierte den Vorstand für einen „Alleingang“ und stellte fest: „Offensichtlich ist der Vorstand an einer ernsthaften Zusammenarbeit mit dem Mitgliederrat nicht mehr interessiert.“

Neben dem offenen Bruch mit Teilen der Ultra-Szene haben die Verantwortlichen beim Effzeh also auch einen offenen Bruch mit dem Mitgliederrat herbeigeführt. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren die Konflikte noch größtenteils intern ausgetragen wurden, dürfte diese Zeit nun vorbei sein.

15 Kommentare
  1. Boom77 says:

    Auch mal wieder eine „interessante“ Überschrift vom GBK. Sind die Betreiber dieser Seite eigentlich Teil der in die Kritik geratenen Teile der Ultra-Szene?

    Ich habe mir den offenen Brief des Vorstandes durchgelesen. Wenn auch nur die Hälfte von dem, was darin steht, stimmen sollte, ist es nicht der FC, der hier „offen“ mit der Ultra-Szene „gebrochen hat“, sondern die Ultra-Szene ist es, die hier offen mit dem FC gebrochen hat.

    Ich weiß, dass ich hier gerade alle Ultra´s über einen Kamm schere. Dies ist falsch und nicht meine Absicht. Es gibt viele Ultra´s und ich für meinen Teil möchte auch behaupten, die Mehrzahl der Ultra´s hat mit den Vorwürfen nichts zu tun. Vielleicht bin ich da aber zu blauäugig. Dennoch möchte ich davon ausgehen und diesen Ultra´s danke ich für die tolle Unterstützung unserer Mannschaft und die phänomenale Stimmung im Stadion. Und genau diese Ultra´s sollen und müssen (!) dem FC erhalten bleiben und stets willkommen sein.

    Aber die Ultra´s, denen zurecht Fehlverhalten vorgeworfen wird, haben in/bei meinem FC und im Stadion nichts zu suchen! Der FC und das Stadion (insbesondere die Südtribüne) ist weder deren Hoheitsgebiet und auch nicht deren Spielwiese. Die Südtribüne ist nicht deren rechtsfreier Raum, in dem sie tun und lassen könne, was sie wollen und sich ihre eigenen Gesetze machen können. Sie ist auch nicht dazu da, um diesen Menschen einen Platz zu geben, ihre aufgrund privater Probleme und fehlendem Mitspracherecht zu Hause entstandenen Frustrationen abzubauen. Wer zu Hause nichts zu sagen hat und unter der Knute von Mama oder der Ehefrau steht, soll diese Probleme dort zivilisiert klären und nicht ins Stadion gehen, um dort den aufgestauten Frust raus zu lassen. Das gleiche gilt für andere private Probleme, die diese Personen durch ihr Verhalten im Stadion kompensieren wollen.

    Sollte die Südtribühne (auch hier bitte ich die – sicher nicht angebrachte – Verallgemeinerung zu entschuldigen) diese Probleme und sich selbst nicht in den Griff kriegen, ist die Maßnahme nicht, dass wir einen neuen Vorstand brauchen. Dann brauchen wir eine neue Südtribühne! Die „Vorstand raus!“-Rufe kann man sich in diesem Punkt also getrost sparen.

    • C W says:

      Danke für diesen Kommentar. Der FC hat lange und vielfältig versucht mit diesen sogenannten Fans in Kontakt zu kommen und Regeln aufzustellen. Man hats mit Abschreckung und der Weitergabe von Strafen versucht und seit Jahren wird das von Teilen der Szene stillschweigend ignoriert. Ja es wird sogar ein „Sport“ daraus gemacht immer nicht nur Schuldige zu decken sondern auch immer neue „Aktionen“ durchzuführen die dabei vielfach auf der falschen Seite des Gesetzes stehen (Autobahn, London, Belgrad, etc.). Von der üblichen Pyrokacke die der FC seit Jahren mit Strafen bezahlt von denen man irgendwann noch en neues Stadion bauen könnte mal ganz abgesehen.

      Das dabei immer wieder die selben Fan(gruppen) die Rädelsführer sind ist auch nichts neues. Und das diese konsequent vom Rest der Südkurve gedeckt werden auch. Was soll der Verein also nun tun? Über den Zeitpunkt lässt sich sicher streiten aber wann will mans machen? Wenn wir eh abgestiegen sind und vielleicht noch das eine oder andere BuLi-Stadion in Brand gesteckt wurde?

      Das man das nun kurz vor Karneval mit ner Frist bis Rosenmontag dem Mitgliederrat zustellt kann getrost als Taktik bezeichnet werden und ist sicher nicht die feine Art. Ebenso wie die Antwort von MR ne kann ich nicht machen, wir treffen uns doch en in ner Woche. Das ist die übliche Verzögerung die man in solchen Gremien leider immer wieder erlebt. Weil in ner Woche wird dann gesagt man braucht noch mehr Zeit und dann vertagt man sich wieder bis zum nächsten Mal…

      Langer Rede kurzer Sinn. Egal wie der Brief abgestimmt wurde der Inhalt ist richtig. Jetzt liegts an der Südtribüne (und ja hier bewusst die Verallgemeinerung) intern für Ordnung zu sorgen bevor der FC es tun muss. Denn klar sollte auch sein so wie es aktuell läuft läufts scheiße.

    • Michael__ says:

      Hallo Boom77,
      es ist schon erstaunlich, wie du es bereits mit den ersten zwei Sätzen deines Kommentars schaffst, alles danach Stehende in rechte Licht zu rücken. Wie kommst du da drauf, dass die Verfasser gewalttätige Ultras sind?! Allein die Andeutung ist absurd und findet seine Fortführung in deinem wiederholten „ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren, mache es aber trotzdem“. Damit erfüllst du genau das, was dieser Brief vom Vorstand erreichen wollte: alle Kritiker (wie berechtigt diese Krititk auch immer sein mag) in die Ecke der bösen Ultras zu stellen. Da deine Argumente leider auch ständig wiederholt werden, krame ich jetzt auch einfach mal einen alten Post hervor, in dem ich meine Sicht (als nicht-Ultra, aber inzwischen sehr kritischer Fan) dargelegt habe:
      Ich glaube, dass kaum jemand die meisten der angesprochenen Verfehlungen ernsthaft bestreiten oder entschuldigen würde. Dennoch finde ich es nicht hinnehmbar, dass in der Stellungsnahme wiederholt alle kritischen Fans in einen Topf mit dem gewalttätigen Teil der Ultras geworfen werden. Somit wird sämtliche Kritik am Vorstand oder den Entscheidungen des FCs als von den Ultras gesteuerte Kampagne dargestellt.
      Der Umgang (auch im speziellen von Herrn Spinner) mit dem 100%-Antrag VOR der Abstimmung bei der Jahresversammlung wird nicht mal erwähnt. Die Darstellung des Antrags als Misstrauen gegen den Vorstand (trotz anders lautendem Statement im Antrag selbst) offenbart ein merkwürdiges Demokratieverständnis.
      Die Äußerungen (leider mal wieder von Herrn Spinner) zur Menschrechtslage in China und der darin begründeten Ablehnung von einigen/vielen Fans als Unwissenheit/Dummheit eben dieser Kritiker schlägt leider in die gleiche Kerbe.
      Es folgt halt alles dem gleichen Muster: der Vorstand entscheidet, der Rest hat zu folgen. Oder er hat keine Ahnung, will den Verein spalten, ist der verlängerte Arm der gewalttätigen Ultras oder oder oder…
      Ich empfinde den Vorstand daher weiterhin als kritikunfähig (ja, auch immer noch nach dem Statement vom letzten Herbst, in dem eher Rechtfertigungen standen und nach dem ich auch bislang keine Besserung gesehen habe) und selbstherrlich. Dass das zum Bruch mit Teilen der Fans führt, ist wohl nicht zu verhindern. Und solange es einen kleinen Teil bei diesen Fans gibt, die weiterhin solche hirnlosen Aktionen wie in Belgrad oder Hamburg abzieht, werden die meisten anderen Fans der Darstellung des Vorstands folgen. Nach diesem Bruch wird der FC sicher nicht mehr der selbe sein. Ob es dann besser sein wird, muss dann jeder für sich selbst entscheiden…

      • Boom77 says:

        Hallo Michael,

        den Schuh, dass ich alle Ultra´s einbeziehe, ziehe ich mir bedingt an. Ich hoffte aber, dass ich mit meinen Klammerzusätzen und weiteren Sätzen hinreichend erklären konnte, dass ich nicht alle Ultra´s meine. Die friedlichen Ultra´s will ich von meinem Kommentar ausdrücklich ausgenommen wissen. Wie ich im Kommentar schrieb, ich mag diese friedlichen Ultra´s. Ich bewundere sie sogar dafür, was sie für eine Stimmung ins Stadion zaubern und finde ihren Support richtig klasse. Diese friedlichen Ultra´s brauchen wir und diese wollen wir sicher alle auch. Was wir nicht brauchen und wollen, sind die Ultra´s, die sich gesetzeswidrig (Beleidigungen, Körperverletzungen, Gefährdung anderer) verhalten.

        Und den Vorwurf, den Sie mir eigentlich machen, dass ich alle Kritiker in die böse Ecke der Ultra´s stelle, ziehe ich mir nicht an. Ich habe über Kritiker kein Wort verloren. Kritik ist gut und wichtig. Und jeder der Kritik hat, möge sie auch äußern. Keine Frage.

        Ich habe mich eingangs meines Kommentars mal wieder über die in meinen Augen „reißerische“ Überschrift des GBK gewundert und sicherlich auch drastisch ausgelassen. Und das bewusst. Denn liest man sich den offenen Brief des Vorstandes durch, richtet sich dieser an die Ultra-Gruppierungen, die durch diese gesetzeswidrige Verhaltensweisen auffallen. Der Brief richtet sich nicht an die friedlichen Ultra-Gruppierungen und er richtet sich auch nicht an die Kritiker des Vorstandes, die mit den allein aufgrund ihres Verhaltens nicht zu akzeptieren Ultra´s nichts zu tun haben. Für die friedlichen Ultra´s und diese Kritiker dient der offene Brief nur dazu, aus Sicht des Vorstandes die derzeitige Sachlage zu erläutern. Mehr nicht. Man sollte sich den Brief mal intensiv durchlesen und darüber nachdenken.

        Und was macht der GBK in seiner Überschrift daraus? Einen „offenen Bruch“ des FC (gemeint ist ja wohl der Vorstand) mit den Fans! Ich bin Fan. Mit mir hat werder der FC noch sein Vorstand gebrochen!!

        Habe ich Kritik am Vorstand? Durchaus! Aber aus einem Bruch des Vorstandes mit den gesetzeswidrig handelnden Ultra´s (nicht einmal dieser ist dem offenen Brief des Vorstandes zu entnehmen, da er ausdrücklich zum Wiedereintritt in den Dialog auffordert) einen Bruch des Vorstandes mit allen Fans zu machen und damit in der Überschrift einen solchen Bruch mit allen Fans zu suggerieren, halte ich für befremdlich und nicht in Ordnung. Und das fällt meiner Meinung nach ganz klar in eine Kategorie, die nur dazu gedacht ist, gegen den Vorstand zu wettern und Stimmung zu machen. Und wenn ich als GBK sage, dass der offene Brief des Vorstandes, der sich an die gesetzeswidrigen Ultra´s und gegen deren Verhalten wendet, zu einem Bruch mit allen Fans geführt hat, wie dies die Überschrift des GBK suggeriert, muss sich der GBK gefallen lassen, dass ich ihm vorwerfe, er redet da den gesetzeswidrig handelnden Ultra´s nach dem Mund und macht für diese Stimmung!

        Und zu Ihrem 100 %- Antrag VOR. Sollten Sie dafür gewesen sein, verurteile ich das nicht. Ihre (in diesem Fall positive) Meinung zu diesem Antrag ist Ihr gutes Recht und nicht zu beanstanden. Sie stehen und standen mit dieser Ihrer Meinung auch nicht alleine. Aber: Es ist zum einen auch das gute Recht des Herrn Spinner wie auch eines jeden anderen, diesen Antrag nicht gut zu finden. Und zum anderen hat man über den Antrag demokratisch abgestimmt und die Mehrheit der Abstimmenden fand ihn offensichtlich nicht so toll und hat dagegen gestimmt. Das mögen Sie schlecht finden, aber akzeptieren müssen Sie es in einem demokratisch geführten Verein.

        • Michael__ says:

          Hallo Boom77,

          der Vorwurf, alle Kritiker in die Ecke des gewalttätigen Teils der Ultras zu stellen, war nicht an Sie gerichtet, sondern an den Vorstand. Denn dort werden sehr wohl Meinungsäußerungen von Kritikern in einem Atemzug mit kriminellen Aktionen von einem Teil der Ultras genannt. Und das wiederrum stößt bei einem weit größeren Teil der Fans, als nur die angesprochenen Gewalttäter, auf Unmut und könnte letztlich zum Bruch führen mit diesen Fans führen. Die Überschrift dieses Artikels ist insofern richtig, als dass es zu einem Bruch mit einem Teil der Fans führen wird. Wie groß dieser Teil sein wird, wird sich zeigen. Wenn man als Anhaltspunkt die 35% Zustimmung für den 100% dein Verein-Antrag nehmen würde (das wäre momentan sicher ein zu großer Anteil), wäre das schon eine Katastrophe!

          • Boom77 says:

            Führen könnte bedeutet aber, es hat noch nicht zum Bruch geführt. Ein jeder (mich eingeschlossen) täte gut daran, wenn er erstmal nicht davon ausgeht, dass die eigene Meinung die Meinung der Mehrheit ist.

          • Boom77 says:

            Also mir persönlich gefällt dieser Kommentar nicht.

            Der Vorstand soll also die Gründe darlegen, warum einzelne Ultra-Gruppierungen aus dem Dialog ausgestiegen sind? Dies darzulegen ist erstmal aufgabe der ausgetretenen Ultra-Gruppierungen. Sicherlich sollte der Vorstand dann hierzu Stellung nehmen. Aber wenn man die Gründe, weil sie womöglich gar nicht genannt wurden, nicht kennt, ist keine Stellungnahme möglich.

            Es wird dann darauf eingegangen, dass die Passagen zu dem Brief des Südkurve e.V. aus dem November 2017 nicht nachvollziehbar wären. Tja, hier zeigt sich auch etwas bemerkenswertes, was vielleicht den Kreis zu den (auch auf Vorstandsebene womöglich) nicht nachzuvollziehenden Gründen für den Ausstieg aus dem Dialog in meinen Augen schließt:

            Der Südkurve e.V. veröffentlicht viele seiner Schreiben an den Vortsand auf seiner Homepage und gibt dazu noch ein Statement für die Fans zusätzlich ab. Rein zufällig findet man aber zu diesem Schreiben aus dem November 2017 rein gar nichts auf deren Homepage, das Schreiben schon gar nicht. Nur Zufall oder traut man sich nicht dieses Schreiben auf der Homepage zu veröffentlichen, weil da womöglich echt schräge Zeug drin steht? Ich tendiere eher zu letzterem. Denn wer nichts zu verbergen hat, veröffentlicht das Schreiben, wie er es auch bei anderen Briefen an den Vorstand macht. Und auch hier ist es nicht Aufgabe des Vorstandes dafür zu sorgen, dass dieses Schreiben öffentlich gemacht wird. Wenn der Verfasser sich falsch dargestellt fühlt, kann er das ganz einfach klarstellen. Leg uns das Schreiben vor, sprich, veröffentliche es auf deiner Homepage.

            Wenn Sie diesen Kommentar gut finden, respektiere ich das. Ich finde ihn alles andere als gelungen.

  2. Paul Paul says:

    Spinner regiert selbstherrlich unter Umgehung aller Kontrollinstanzen, die er ignoriert (Mitgliederrat) oder gefügig macht (Aufsichtsrat). Wäre der FC erfolgreich, dann könnte man damit leben, aber so gibt es nur eine richtige Konsequenz: Vorstand raus!

    • Boom77 says:

      Wie macht Herr Spinner sich denn den Aufsichtsrat gefügig? Sperrt er ihn ein bis dieser so entscheidet, wie Herr Spinner das sich wünscht?

      Und mit dem Argument der Erfolglosigkeit wettern Sie dann auch gegen einen anderen Vorstand, der sich den Aufsichtsrat nicht „gefügig macht“, den Mitgliederrat „nicht ignoriert“ und nicht „selbstherrlich regiert“?

      So nach dem Motto: Der Vorstandhandelt vollkommen satzungskonform, regiert nicht selbstherrlich, umgeht keine Kontrollinstanzen, informiert stets den Mitgliederrat und achtet dessen entscheidungen und macht sich den Aufsichtsrat nicht gefügig. Wäre der FC erfolgreich könnten wir damit leben, da wir es aber nicht sind, gibt es nur eine richtige Konsequenz: Vorstand raus! Wir brauchen wieder einen Alleinherrscher a la Overath???

      • Andy Andy says:

        Wo war denn W. Overath ein Alleinherrscher ? Scheinbar in der Zeit noch in die Windel geschissen. In der der Zeit war ich 6 Jahre Jugendspieler beim FC , und da war von Overath als Alleinherrscher nichts zu spüren.
        Mal besser den Mund halten. Was hat sich denn verbessert nach O seiner Zeit ? Die 5 Jahre danach wurden doch durch Unternehmer gestützt um eine Pleite abzuwenden. Und jetzt ist es schlimmer als es war. Der Abstieg kostet 40 Millonen und mehr. Dieser Vorstand mit einem vom Fußball keine Ahnung Präsident hätte nie gewählt werden dürfen. Ein Ex Torwart wurde doch nur genommen um hier Stimmen zu bekommen. Tün ist ein lieber und sonst ?

  3. Michael H says:

    Hier nochmal mein erst eben verfasster Kommentar zu einem Artikel von vor ein paar Tagen:

    Das veröffentlichte Schreiben war primär überhaupt nicht an die FC-Ultras gerichtet. Es richtet sich vor allem an die Vereinsmitglieder (Stimmrecht) – und letztlich auch den Durchschnittsfan (Stadionbesucher/Fanartikelbezieher), der davon über die Medien erfährt. Die überwältigende Mehrheit dieser beiden Gruppen wird dem Schreiben zustimmen und den Vorstand für diesen Schritt loben: Ende der Toleranz für extreme Ultras, die sich selbst und Untebeiligte in Gefahr bringen und dem Verein massiven Schaden zufügen.

    Meines Erachtens haben die Ultras nur eine Chance: zum Dialog zurückzukehren. Sonst werden sie weiter marginalisiert und schaffen sich selbst ab. Das mag der Stimmung im Stadion zeitweise ein wenig schaden. Das werden – und müssen – die Gremien aber zum Wohle des Vereins in Kauf nehmen.

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