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„Vorne die Drei!“ Ruthenbeck fordert mindestens 17 Punkte

Der 1. FC Köln hat in der Rückrunde bislang sieben Punkte eingefahren. In fünf Spielen eigentlich keine schlechte Quote, doch Stefan Ruthenbeck will mehr. Denn der FC-Coach weiß: Für den Klassenerhalt muss Köln noch deutlich mehr Zähler einfahren. Der Relegationsplatz ist das Ziel.

Köln – „Realistisch gesehen, ja“, sagte Ruthenbeck am Donnerstag mit Blick auf das Ziel, am Ende der Saison Platz 16 zu erreichen. Der 15. Platz ist inzwischen schon wieder zehn Punkte entfernt, Bremen ist gut in Form und scheint sich unten aus dem Gröbsten befreien zu können. Stuttgart, ein größerer Wackelkandidat, hat bereits elf Zähler Vorsprung auf den FC.

Vorgabe: Jedes zweite Spiel ein Sieg

Es geht also darum, in den kommenden Wochen als 1. FC Köln den Anschluss an den Hamburger SV (vier Punkte) und den 1. FSV Mainz 05 (sieben Punkte) nicht zu verlieren beziehungsweise wieder herzustellen. Dafür braucht es neben einem Sieg am Samstag über Hannover 96 („Ein Sieg ist Pflicht!“) auch eine Serie weiterer Siege. In den kommenden Heimspielen reisen nach Hannover der VfB Stuttgart, Bayer 04 Leverkusen und Mainz 05 nach Köln. Nimmt man das Rheinische Derby als Spiel in die Rechnung, in dem alles passieren, hat der FC machbare Aufgaben daheim vor der Brust.

Kein Wunder also, dass Ruthenbeck nun forderte, für den Rest der Saison die 30-Punkte-Marke anzuvisieren. Auch, wenn der FC bislang erst 13 Punkte auf dem Konto hat. „Ich kann leider nicht in die Zukunft schauen, aber eine Drei wirst du vorne stehen haben müssen“, sagte der FC-Coach mit Blick auf die Punkte, die Köln für den Relegationsplatz benötigen dürfte. „Die 17 Punkte brauchen wir also definitiv. Das wird das Ziel sein. Der Rest wird sich zeigen, je nach dem, wie viele Punkte die Gegner holen werden.“ Bei noch ausbleibenden zwölf Spielen also will Ruthenbeck mindestens 1,4 Punkte im Schnitt holen. Das bedeutet: Köln muss ab sofort jedes zweite Spiel gewinnen, um sich eine halbwegs realistische Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren.

5 Kommentare
  1. Paul Paul says:

    Was für ein Blödsinn! Der Trainer sollte eher fordern, dass die Abwehr mal wieder vernünftig verteidigt oder dass das Mittelfeld endlich einmal ein Spiel dominiert. Oder endlich bessere Zweikämpfe… Das läge erstens im Bereich des Umsetzbaren und würde zweitens dann ev. zu mehr als den anvisierten Punkten führen, die eventuell nicht reichen werden. Ruthenbeck mag ein dynamischer Trainer sein, aber ein schlauer Kopf ist er wohl nicht!

  2. Dieter says:

    30 Punkte am Ende erscheinen mir ein bisschen wenig für Platz 16.
    Die Devise „Jetzt haben wir nur noch Endspiele“ muss sofort revidiert werden.
    Endspiele gibt es in der Pokalrunde. Hier geht es ums Überleben in der Meisterschaft. Nicht jedes Spiel kann gewonnen werden, also, wenn es nicht zum Sieg reicht, dann auch mal mit einem Punkt zufrieden sein.
    Hertha, Freiburg und Wolfsburg haben zusammen 31 Unentschieden = 31 Punkte. Pro Team also im Schnitt 10 Punkte gegen den Abstieg. Das muss die Devise sein. Verlorene Spiele hat der FC mit 15 Niederlagen jetzt wirklich schon genügend. Es sind noch 12 Spieltage (36 mögliche Punkte) also. Pro Spiel im Schnitt 2 Punkte (1 Sieg, 1 Unentschieden) gibt nach dem 34. Spieltag ein Punktekonto von 37 Punkte. Das sollte mindestens für Platz 16 reichen, ev. auch Platz 15.

  3. Andy Andy says:

    Ruthenbeck gehen Sie Golfen spielen und nehmen den Veh mit. Beide eine Katastrophe für den FC. Schon nach dem Frankfurt-Spiel hatte der FC-Trainer gesagt, dass ihm das Duo Terodde/Osako am besten gefalle. Dass Cordoba nicht einmal auf der Bank sitzt, kommt dennoch überraschend.
    Das sagt FC-Geschäftsführer Armin Veh
    Sportchef Armin Veh (57) bestätigte die Entscheidung gegenüber EXPRESS: „Natürlich hat Jhon sich das anders vorgestellt. Ich habe auch noch mal mit ihm gesprochen, soweit das sprachlich ging. Wir sind im Profi-Fußball, da gibt es Woche für Woche harte Entscheidungen.“
    So versenkt man mal ebend 17 Millionen. Wir haben es ja. Nun , Mainz hat ja in Berlin gewonnen , und wir werden mit dem Super Trainer und ober Trainer Veh , ach ja Geschäftsführer ist der ja gegen Hannover verlieren.

    • Flizzy says:

      Cordoba ist, soweit er jemals eine hatte, weit unter seiner Form. Ich fand bzw. finde ihn, im Moment jedenfalls, auch schlechter als Osako und Guirassy. Und die 17 Millionen für Cordoba haben nicht Veh und Ruthenbeck versenkt sondern Schmadtke. Ich bezweifle stark, dass Veh jemals 17 Millionen für einen Jhon Cordoba hingelegt hätte. Was heute angeht…da ist heute Siegpflicht, wenn verloren wird war es das endgültig.

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