Matthias Lehmann im Spiel gegen den FC Augsburg. (Foto: Mika Volkmann)

Die Wachablösung erfolgt: Wie Lehmann jetzt helfen will

Wie Lehmann der Mannschaft helfen will

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So wie es Thomas Kessler seit Jahren macht

Natürlich würde Stefan Ruthenbeck diese Einordnung nie öffentlich bestätigen. Lehmann ist ein Routinier, den der FC-Coach noch einmal gut gebrauchen könnte im Laufe der restlichen Spielzeit. Schließlich muss Marco Höger erst einmal körperlich die kommenden Wochen ohne Blessuren überstehen. Salih Özcan hat zwar aktuell die meisten Ballbesitzphasen aller Kölner, jedoch auch eine hohe Quote an Ballverlusten. Koziello muss sich erst in der Bundesliga einfinden. Und so könnte Lehmann schneller wieder eine Option sein, als manch einer denken mag.

Und doch bleibt es für den Kapitän und langjährigen uneingeschränkten Stammspieler eine neue Situation, mit der er umgehen muss. „Natürlich ist es nicht zufriedenstellend, auf der Bank zu sitzen“, sagte Lehmann nun dem Nachrichtenportal „t-online.de“. „Trotzdem versuche ich der Mannschaft von dort aus zu helfen – so wie es zum Beispiel unser Ersatztorwart Thomas Kessler seit Jahren macht. Er hat auch einen Anteil am Erfolg der vergangenen Jahre, weil er Dinge von außen sieht und dann mit seiner Erfahrung anspricht.“

Sollte der Verein sich im Sommer anders aufstellen wollen, wird man darüber reden

Zuletzt fiel gegen Augsburg auf, wie Lehmann während einer Spielunterbrechung aufsprang, an den Spielfeldrand ging und mit Özcan sprach. Ein kurzer Austausch, der zeigt, dass Lehmann seine Aufgabe ernst nimmt. Der 34-Jährige ist Realist genug, dass er diese Wachablösung hat kommen sehen. Nun nimmt er die neue Rolle an und versucht, dem Klub von außen zu helfen. Über einen Abschied nachzudenken, hat die Veränderung nicht ausgelöst. Bis zum Sommer stellt sich die Frage ohnehin nicht, ehe geklärt ist, in welcher Liga die Geissböcke in der nächsten Saison antreten werden. Zudem läuft Lehmanns Vertrag durch seine Verlängerung im Herbst bis 2019.

„Mein Fokus liegt aktuell auf dem Wunder Klassenerhalt“, sagte Lehmann. „Und sollte der Verein sich im Sommer anders aufstellen wollen, wird man darüber reden. Das Gefühl habe ich aber nicht.“ Sollte Sportchef Armin Veh also in den kommenden Wochen keine anderen Signale ausschicken, wird Lehmann wie geplant im Sommer in seine dann siebte Saison für den Effzeh gehen. Mit dann 35 Jahren, aber auch mit so viel Erfahrung im Gepäck, dass er der Mannschaft weiterhin helfen könnte. Nur eben auf eine andere Weise als noch unter Ex-Coach Peter Stöger.

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