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Glücksbringer gegen Stöger? Modeste am Geißbockheim


Seine Tore wurden in der Hinrunde schmerzlich vermisst. Anthony Modeste fehlte dem 1. FC Köln an allen Ecken und Enden. Nun will er als Glücksbringer helfen, dass die Geissböcke gegen Borussia Dortmund etwas Zählbares holen. Der Franzose schaute am Mittag am Geißbockheim vorbei.

Köln – Modeste organisierte sich Tickets für das Spiel am Freitagabend gegen den BVB und wird im Stadion sein, wenn sein Ex-Klub auf den Ex-Trainer trifft. Ohne den 29-Jährigen auf der Tribüne hätte wohl auch etwas gefehlt an diesem Abend, schließlich war der Mittelstürmer in der vergangenen Woche sogar noch mit Dortmund in Verbindung gebracht worden.

Der Dirigent meines Abschieds weiß es sehr genau

Peter Stöger und Modeste stehen noch immer in regelmäßigem Kontakt. Und noch immer betont Modeste, dass er den FC nie wirklich hätte verlassen wollen. So auch in dieser Woche wieder auf Instagram, wo er erklärte: „Niemand hat mich je sagen hören, dass ich Köln verlassen wollte. Der Dirigent, den ich mit Tränen in den Augen gebeten habe, eine Lösung zu finden, um es zu verhindern, weiß das sehr genau.“ Gemeint war ohne Frage Ex-Sportchef Jörg Schmadtke. Auch, wenn Modeste bekanntermaßen einfach hätte sagen können: ‚Sorry, Leute, ich habe hier einen gültigen Vertrag. Ich bleibe.‘

https://www.instagram.com/p/BelH1eqhV6A/

Er erklärte nun: „Ich habe meinen Wechsel akzeptiert. Ich habe ohne Messer an meiner Kehle unterschrieben, denn ja, es gab tatsächlich ein finanzielles Interesse. Dazu kam ein emotionaler Riss in Köln.“ Er wisse, dass die Gehälter im Fußball im Vergleich zu anderen Berufen zu hoch seien, doch er wolle und müsse sich dafür nicht schämen. Er habe das Abenteuer China akzeptiert, fühle weiterhin den Nervenkitzel, nun auch, als er zuletzt in der asiatischen Champions League auflief. Und am Ende, so der Franzose, „werde ich trotz meiner atypischen Karriere immer für meine Träume kämpfen“. Und dem FC zumindest von der Tribüne aus treu bleiben.

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