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Ruthenbecks Lehren: Das war gut, das war schlecht

Der FC stellt sich der großen Herausforderung

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Der 1. FC Köln verliert und wichtige Konkurrenten punkten: Der 21. Spieltag verlief für den 1. FC Köln bislang alles andere als optimal. Auch, weil die Geissböcke gegen Borussia Dortmund naiv agierten. Euphorie darf eben nicht alles sein. Daran muss Trainer Stefan Ruthenbeck arbeiten.

Köln – Das 2:3 gegen den BVB war wohl eine Folge der Hinrunde. Wer nur sechs Punkte in 17 Spielen einfährt, hat eben einen großen Rückstand gut zu machen. „Du musst so viel aufholen, dass du immer auf Sieg gehen musst“, sagte hinterher Sportchef Armin Veh. Der Manager war zwar mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Doch die Defizite und Probleme wurden offensichtlich.

Das war gut

Dreimal geriet der 1. FC Köln gegen Dortmund ins Hintertreffen. 0:1, 1:2 und 2:3 – zweimal konnten die Geissböcke zurückschlagen, fast sogar ein drittes Mal. Kämpferisch, in Sachen Einsatz, Wille und Laufbereitschaft, machte die Ruthenbeck-Elf ein bemerkenswertes Spiel. Gegen den BVB war der Effzeh über 90 Minuten gefährlich, spielte bis zum Schluss auf Sieg und zeigte, dass die Mannschaft eigentlich locker in der Bundesliga mithalten kann.

Wieder einmal war der Support der FC-Fans eindrucksvoll. Die Spannungen zwischen dem Klub und den Ultras ruhten während des Spiels. Stattdessen peitschte vor allem die Südkurve ihre Mannschaft immer wieder nach vorne. Eine so laute, emotionale und energische Stimmung hat man selbst im RheinEnergieStadion in den letzten Jahren in der Bundesliga kaum gesehen. Die Anhänger machten es den Spielern nach, hauten alles raus – diese Kraft von den Rängen könnte noch einmal sehr wichtig werden im Laufe der Rückrunde.

Auch Jhon Cordoba könnte noch einmal wichtig werden im Frühjahr. Der Kolumbianer feierte nach seiner Verletzung aus dem vergangenen November sein Comeback. Der viel kritisierte Stürmer, der die Last der 17-Millionen-Euro-Ablöse mit sich herumschleppt, machte einen frischen, willigen, kämpferisch starken und spielerisch ansprechenden Eindruck. Cordoba zeigte, dass er neben Simon Terodde gut funktionieren kann. Das dürfte Ruthenbeck sehr gefallen haben.

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