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Armin Veh: „Könnten bei einem Wechsel niemandem böse sein“

Der 1. FC Köln steht am Scheideweg. Gelingt der Klassenerhalt, würde es nach der katastrophalen Hinserie an ein Wunder grenzen. Doch trotz der starken Rückrunde ist der Effzeh dem Abstieg näher als der Rettung. Auch der sportliche Geschäftsführer Armin Veh weiß das.

Köln – Der Kader des 1. FC Köln mag seine Schwächen haben, doch er wurde zusammengestellt, um in der Europa League bestehen zu können. In den letzten Jahren haben viele FC-Profis ihre Qualitäten in der Bundesliga unter Beweis gestellt, manch einer ist zum Nationalspieler gereift. Kann der Effzeh solche Spieler auch im Abstiegsfall halten?

Könnten niemandem böse sein

Armin Veh hat bereits mehrfach versichert, dass sein Vorgänger Jörg Schmadtke “gute Verträge mit den Spielern abgeschlossen hat.” Alle besitzen einen Vertrag für die zweite Liga, die Gehälter würden im Abstiegsfall an den wirtschaftlichen Möglichkeiten angepasst werden. Doch der Geschäftsführer machte auch keinen Hehl daraus, dass viele Spieler über eine Ausstiegsklausel verfügen, die im Falle des Abstiegs greifen würde. Das bestätigte auch Marco Höger im GBK-Interview (mehr dazu hier).

In einem Interview mit dem Sportbuzzer antwortete Veh auf die Frage, ob auch Stars wie Nationalspieler Jonas Hector oder Timo Horn in der 2. Liga zu halten wären: „Der FC ist ein großer Klub, der Spielern eine gute Perspektive bieten kann. Man könnte aber niemandem mit diesen Ambitionen böse sein, wenn er im Falle eines Abstiegs den Verein wechseln würde.”

Der 1. FC Köln ist außergewöhnlich

Doch aufgegeben hat der Geschäftsführer noch nicht. Und er will auch nichts ausschließen: Veh würde es demnach begrüßen, „würde ein Nationalspieler oder ein Spieler mit großen Ambitionen für die Zukunft den Schritt in die 2. Liga wagen“. Das wäre “außergewöhnlich”.  Zudem fügte Veh hinzu: “Wenn sich der eine oder andere aber dennoch so entscheiden würde, dann sicherlich, weil der 1. FC Köln ebenfalls außergewöhnlich ist. Der FC ist ein großer Klub, der vielen Spielern eine gute Perspektive bieten kann.”

Am liebsten wäre Armin Veh allerdings, wenn der 1. FC Köln die Klasse halten würde. Wenn das nicht klappt, könne das nächste Etappenziel nur „direkter Wiederaufstieg“ lauten. Sollte der Klassenerhalt jedoch gelingen, “möchte ich etwas entwickeln, dass es dem FC erlaubt, in Zukunft wieder eine gute Rolle in der Bundesliga zu spielen”, so der sportliche Geschäftsführer.

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