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Das alte Leid: Das war gut, das war schlecht

Das alte Leid - auch in Bremen

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Mit nun 17 Niederlagen in 26 Spielen hat der 1. FC Köln seit Montagabend also eine ganze Halbserie in der Bundesliga verloren. Eine schauderhaft schlechte Bilanz, die bei Werder Bremen auch deshalb nicht besser wurde, weil alles so war wie immer.

Bremen – Die Ausgangssituation war allen bekannt, doch der Effzeh nutzte sie einmal mehr nicht. Das Tor von Yuya Osako reichte nicht, um im Weserstadion etwas zu holen. Gute 20 Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte waren nicht genug, um sich Punkte zu verdienen.

Das war gut

Was sagt es über eine Mannschaft aus, wenn ein 39-jähriger Stürmer der beste Mann auf dem Feld ist? Das müssen sich einige FC-Profis fragen, wenn sie ihre eigene Leistung am Osterdeich analysieren. Claudio Pizarro machte es vielen seiner Teamkollegen in Sachen Einsatz, Technik und Spielintelligenz vor. Dass er nicht traf, war das einzige Manko des Peruaners, der sich in den letzten drei Wochen vom Transferflop zu einem der wenigen Hoffnungsträger entwickelt hat.

Yuya Osako zeigte neben dem 39-Jährigen als einziger Kölner ebenfalls eine ansprechende Leistung. Der Japaner gehört zu den feinsten Technikern im Team. Mit seinen Ballan- und mitnahmen, Körperdrehungen und seinem Schuss zum 1:1 ließ der Stürmer aufhorchen. Wenn er am Ball war, schien etwas möglich beim FC.

Darüber hinaus kann man lediglich den Willen des Teams hervorheben, nach der Pause das Ruder noch einmal herumreißen zu wollen. Doch dieses Lob impliziert auch, dass der Wille vor der Pause gefehlt hatte.

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