Schiedsrichter Benjamin Brand zeigt dem entsetzten Salih Özcan die Gelbe Karte. (Foto: imago/Eibner)

Das alte Leid: Das war gut, das war schlecht

Das Momentum mal wieder konterkariert

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Das war schlecht

Stefan Ruthenbeck und seine Mannschaft müssen sich eine entscheidende Frage stellen: Wie kann es sein, dass sich der 1. FC Köln mit einer offensiven Aufstellung in Bremen vornimmt, aggressiv und aktiv aufzutreten, dann aber in den ersten 45 Minuten in Passivität und Lethargie verfällt? Erst ein Doppelwechsel nach dem Seitenwechsel veränderte das Spiel.

Eine andere Frage, die sich die Spieler des 1. FC Köln stellen müssen, lautet: Warum schafft es die Mannschaft seit Wochen nicht, nach einem eigenen Treffer konzentriert weiterzuspielen? Einmal mehr machte sich der Effzeh den Ausgleichstreffer in kürzester Zeit wieder selbst kaputt. Hätte Jorge Meré nicht in letzter Sekunde geklärt, wäre das 1:2 sogar schon unmittelbar nach dem 1:1 gefallen und nicht erst ein paar Minuten später.

“Wir hatten das Momentum auf unserer Seite und konterkarieren es mit dem zweiten Gegentor”, schimpfte Sportchef Armin Veh nach dem Spiel. Eine Formulierung, die durchaus auf die gesamte Saison des Effzeh zutrifft. Denn nicht nur am Montagabend verpasste es der FC, sich wieder in eine bessere Ausgangslage zu versetzen. Es bleibt dabei: Es ist nicht die Stärke der Gegner, sondern die eigene Schwäche, die den FC in Richtung Zweite Liga taumeln lässt.

So geht es weiter

Hätte, wäre, wenn – es geht am kommenden Sonntag mit dem Derby gegen Bayer 04 Leverkusen weiter. Eine Mannschaft, die in dieser Saison offensiv brilliert und mit Leon Bailey einen der überragenden Fußballer der Saison in den Reihen hat. In einem Derby kann alles passieren, das weiß der Effzeh am besten. Dass jetzt Frederik Sörensen und Milos Jojic verletzt ausfallen, macht es vielleicht nicht einfacher. Aber vielleicht macht es Ruthenbeck einfacher, anderen Spielern mal eine Chance zu geben, die zuletzt zuschauen mussten. Klar ist: Gegen Bayer 04 muss sich etwas ändern, vor allem in der defensiven Stabilität. Sonst droht gegen Leverkusen ein schwerer Marsch.

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