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Enttäuschter Maroh: „Ich ziehe daraus meine Schlüsse“

Dominic Maroh scheint beim 1. FC Köln vor dem Abschied zu stehen. Der „kicker“ vermeldet, dass ein Gespräch zwischen dem Berater des Innenverteidigers und den Geissböcken vor drei Wochen ergebnislos geblieben sei und der 31-Jährige aufgrund seines auslaufenden Vertrags nun seine Zukunft anders plane.

Köln – Seit 2012 spielt Dominic Maroh für den 1. FC Köln, kam nach dem Abstieg zum Zweitligisten, stieg mit Köln auf und zog in die Europa League ein. Sechs Jahre nach seinem ersten Spiel für die Geissböcke scheint die Ära Maroh in Köln offenbar zu Ende zu gehen.

Wir haben mit Dome über seine Perspektive gesprochen

„Aus den Entwicklungen der letzten Wochen, die für mich sportlich sehr enttäuschend verliefen, ziehe ich meine Schlüsse“, wird Maroh nun im „kicker“ zitiert. Die Aussage bezieht sich auf die ergebnislosen Gespräche zwischen dem Berater des 31-Jährigen und dem Effzeh. Ein Angebot zu einer Vertragsverlängerung gab es offenbar noch nicht, zumindest keines, das für Maroh akzeptabel gewesen wäre.

Wie das Fachmagazin berechnet hat, sprächen allerdings die Zahlen für Dominic Maroh. Mit dem Routinier kassierte Köln in der Bundesliga alle 77 Minuten einen Gegentreffer, ohne Maroh hingegen alle 59 Minuten. Dennoch scheinen die Überlegungen von Sportchef Armin Veh und Lizenzspieler-Leiter Frank Aehlig in eine andere Richtung zu gehen. „Solange die Resthoffnung auf das Wunder Klassenerhalt besteht, werden wir keine Personalien thematisieren“, sagte Aehlig dem GEISSBLOG.KOELN lediglich und bestätigte nur, dass man sich über die Perspektive für den Spieler ausgetauscht habe.

Leistner-Interesse längst nicht sicher

Diese Perspektive scheint offenbar nicht in Köln zu liegen. Ob das auch daran liegt, dass die Geissböcke bereits einen anderen Innenverteidiger an der Angel haben, wollte Aehlig nicht kommentieren. Auch zur Personalie Toni Leistner will sich der Klub nicht äußern. Der Abwehrspieler von Union Berlin (Vertrag läuft im Sommer aus) schien beim Effzeh auf der Liste zu stehen. Ob der 27-Jährige aber wirklich immer Sommer beim Effzeh aufschlagen wird, ist zumindest fraglich. Gut möglich, dass Köln einen anderen Spielertyp auf der Position bevorzugt.

12 Kommentare
  1. Paul Paul says:

    Jetzt haben wir in dieser Sch…-Saison schlechte Nachrichten in folgender Reihenfolge erhalten:

    – Anthony Modeste aus GELDGIER verkauft
    – Cordoba für 17 Mio. gekauft
    – Niederlagen, Niederlagen, Niederlagen
    – Schmadke weg
    – Niederlagen, Niederlagen, Niederlagen
    – Stöger weg
    – Niederlagen in wichtigen Spielen durch individuelle Fehler

    Jetzt kommt als nächstes:
    – Abstieg
    – Verkauf wertvoller Spieler deutlich unter Wert durch Ausstiegsklausel

    Warum kommt eigentlich nicht endlich die Nachricht:
    – PRÄSIDENT SPINNER ZURÜCKGETRETEN!!!

  2. OlliW says:

    Ich verstehe es nicht! Ein Fehler, ihn so hängen und am Ende gehen zu lassen. Warum das? Weil Ruthenbeck ihn nicht haben will oder denkt ihn nicht brauchen zu können? So mies kann er nicht trainieren, und als Charakter schätze ich ihn auch als eher gewinnbringend ein. In der 2. Liga könnte er eine Stütze sein, gerade wenn Heintzi und Co. vielleicht weggehen. Ruthenbeck selbst wird höchstwahrscheinlich nächste Saison nicht mehr die Profis trainieren. Ein neuer Trainer würde ihn vielleicht schätzen….

  3. unbedacht says:

    Als Aussenstehender verstehe ich das einfach nicht … Weder warum er nicht mehr zum Einsatz kommt, noch das er fast als einzigster schon unter unserem „ich nehme mir mal ein paar Mio. fürs Abhauen“ Sportdirektor, keinen neuen Vertrag bekommen hat … Also sowohl sportlich als auch und vor allem menschlich verstehe ich das absolut nicht!

  4. Klaus-Uwe Saiko says:

    Kann die Vorgehensweise der Verantwortlichen hinsichtlich Maroh auch nicht verstehen.
    Die Vergangenheit zeitge, daß er ein Spielertyp ist, der mit seiner Erfahrung auf dem Platz immer für Ruhe und Ordnung in der Abwehr sorge. Etwas, daß der Verein z. Zt. sehr nötig hätte.

  5. Juergen Lex says:

    Das man Maroh nicht mehr will ist zu verstehen . Dann muss aber zwingend ein neuer kommen der absolut in der Lage ist hinten alles gut zu erledigen. Bestimmt keiner von Union Berlin. Was soll der scheiß. Wichtig ist das der neue Trainer der hoffentlich kommt, jetzt schon mit veh alles regelt. Der Abstieg kommt sowieso. Das Wunder ist nicht zu machen. Der Abstieg nach der Vorsaison ist für mich unfassbar UNFASSBAR. Wie krank war das viel zulange anhalten an Stoeger. Der musste nach 6-7spielen weg. Dankbarkeit wegen Europa, was ein scheiß.

  6. Ostfriesenhennes says:

    Hector, Sörensen, Mere werden den Verein bei den geringen AK definitiv verlassen, warum man dann nicht mit Maroh verlängert, ist mir ein Rätsel! man wird mit einer komplett neuen Abwehr in die Saison gehen, kopfschüttel

  7. TanteKaethe says:

    Versteh es als Außenstehender auch nicht…was aber ja auch nur logisch ist…wenn uns die Verantwortlichen immer ihre Gedankengänge sofort erläutern würden, wäre das für eine Kaderplanung bestimmt äußerst wertvoll ;-D Vielleicht ist „er“ im speziellen für das was er bringt und bringen kann auf dem Platz und in Liga Zwei einfach zu teuer oder nur zu alt und nicht die Art Routinie um den eine neue Mannschaft aufgebaut werden soll…wie sang mal ein von mir sehr geschätzter Mensch…“lass dich überraschen…“. Und das sollten wir uns alle, macht unseren Sport auch ein Stück weit spannender.

  8. NICK says:

    Wir hatten in den letzten Jahren eigentlich immer mit die beste Defensive – wer hat diese angeführt? Dominic Maroh! So ein verdienter Spieler – eine Schande das man ihn so links liegen lässt. Ihm sollte man ein Lied dichten…“Wer macht die FC-Defensive froh? – Dominic Maroh! Wer köpft Vizekusen im Derby k.o. – Dominic Maroh! Maroh, Maroh, Dominic Maroh…

  9. Stefan Schmitz says:

    „Ein Angebot zu einer Vertragsverlängerung gab es offenbar noch nicht, zumindest keines, das für Maroh akzeptabel gewesen wäre.“

    Ohne genaue Details (die keiner kennt und auch keiner in Erfahrung bringen wird) ist eine Bewertung der Sache unmöglich. Will der FC grundsätzlich nicht verlängern, oder verlangt Maroh zu viel? Einen 3-Jahresvertrag z.B. sollte man ihm auch nicht gewähren, dafür ist er zu alt und zu verletzungsanfällig. In der Richtung sollte man also ruhig bleiben.

    Was Maroh’s derzeitige Situation angeht: Wer wäre da nicht unzufrieden? Sörensen kann sich anscheinend alles erlauben, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Er spielt immer, egal was passiert. Maroh’s einzige Hoffnung bestand darin, abzuwarten, bis Sörensen durch eine Sperre oder Verletzung ausfällt. Am Montag war es soweit. Und was war? Anstatt einer Chance erhielt er die engültige Demontage. Sicherlich kann man den nicht positionsgetreuen Wechsel irgendwie nachvollziehen und/oder rechtfertigen. Aber mal ehrlich: Für Maroh war das der Super-GAU.

    Da Ruthenbeck sicherlich kein Interesse daran hat, weiteres Öl ins Feuer zu gießen, wird er ihn wohl gegen die Pillen aufstellen (müssen). Hoffentlich macht Maroh was draus. Wenn er am Ende der Saison geht bzw gehen muss, dann wenigstens erhobenen Hauptes. Ich würde es ihm gönnen.

  10. C W says:

    Ich habe schon vor Wochen im Freundeskreis die Frage gestellt wie schlecht ein Maroh trainieren muss das trotz allem immer wieder andere vorgezogen werden und wir die Defensive seit Saisonbeginn eigentlich ja schon nicht dicht kriegen. Zugegeben Maroh hat auch unter Stöger schlechte Spiele gemacht, aber die komplette Nichtberücksichtigung durch SR ist eigentlich angesichts der Gegentorflut nicht zu erklären.

    Bleibt als einziges das was Herr Schmitz schon angesprochen hat das Maroh schlicht zuviel fordert. Angesichts seiner Situtation, des aktuellen Markts für Spieler in seinem Alter und seinem bisherigen Auftreten würde mich das allerdings wundern.

    Aber nichts genaue weiß man nicht. Hoffen wir das er dafür wenigstens gegen Vizekusen ran darf und hoffen wir das er die Abwehr vielleicht dicht kriegt.

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