,

Leistner lehnt Verlängerung bei Union ab – Weg frei für den FC?

Hinter verschlossenen Türen laufen beim 1. FC Köln bereits die Planungen für die kommende Saison. Dabei ist ein Spieler in den Fokus gerückt: Toni Leistner vom FC Union Berlin soll ein Kandidat für die Innenverteidigung sein. Der 27-jährige lehnte jüngst ein Angebot zur Vertragsverlängerung ab. 

Köln – Bereits Anfang Februar sickerte durch, dass sich der Effzeh um Union-Innenverteidiger Toni Leistner bemüht. Der gebürtige Dresdener gehört zu den besten Abwehrspielern dieser Zweitligasaison. Mit seinen 1,90 Metern gehört er außerdem zu den kopfballstärksten Spielern seines Fachs.

Leistner hat auf sich aufmerksam gemacht

Nicht nur beim Effzeh ist man dem Vernehmen nach auf den Innenverteidiger aufmerksam geworden. „Er hat viele Jahre gute Leistungen in der Zweiten Liga gezeigt und ist im Sommer ablösefrei. Das wissen nicht nur wir“, hatte Frank Aehlig bereits im Februar zum Poker um Leistner gesagt. In 111 Pflichtspielen für die Eisernen seit 2014, hat der Innenverteidiger vier Tore erzielt und einen weiteren Treffer vorbereitet. Mit einem geschätzten Marktwert von zwei Millionen Euro gehört Leistner zu den sechs wertvollsten Profis in der zweiten Liga.

Vertragsverlängerung abgelehnt

Nun könnte der Poker um den begehrten Abwehrspieler in eine neue Runde gehen. Denn wie Union Berlin mitteilte, hat Toni Leistner in finalen Gesprächen eine Vertragsverlängerung über den Sommer hinaus abgelehnt. Damit ist der Berliner im Sommer ablösefrei zu haben. „Unsere Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren und wir würden, unabhängig vom Saisonergebnis, gerne mit Toni weiterarbeiten. Er hat sich allerdings anders entschieden und diese Entscheidung akzeptieren wir natürlich“, erklärte Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung der Eisernen, in einer Pressemitteilung. Damit wäre der Weg für einen Wechsel an den Rhein frei und der Effzeh könnte mit einer ablösefreien Verpflichtung einen echten Coup landen. Allerdings wird auch Toni Leistner im Zweifel gerne wissen wollen, in welcher Liga der Effzeh im kommenden Jahr spielt. Und ob er sich bei zahlreichen Angeboten für die Zweite Liga entscheiden würde, bleibt abzuwarten.

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar