Marco Höger: „Auch für mich ist diese Situation neu“

Das Szenario was wäre wenn

Wie tief sitzt der Frust bei Ihnen und der Mannschaft nach solch einer Hinrunde auch jetzt noch?

Viele von uns, die jetzt spielen, haben den Großteil der Hinrunde nur am Fernseher verfolgen können. Es ist sehr frustrierend, wenn man jetzt sieht, wie die Rückrunde läuft. Gerade die, die von Verletzungen zurückgekehrt sind, sind sehr erfahrene Spieler. Wir sind keine Mannschaft, die auf dem 18. Tabellenplatz stehen muss. Wir haben elf Punkte geholt und sind damit fünfter in der Rückrundentabelle. Wir sollten uns nicht mehr mit der Hinrunde aufhalten. Wir müssen gucken, dass wir weiter so spielen. In der Winterpause hatten wir neun Punkte Rückstand auf Hamburg, das haben wir jetzt aufgeholt. Daran sieht man, was alles noch machbar ist. Wir wollen jetzt endlich vom letzten Platz wegkommen.

Dennoch ist der Rückstand auf den Relegationsplatz mit sieben Punkten noch groß. Denken Sie als Spieler denn ab und zu darüber nach ‚Was wäre, wenn…`?

Klar kommen die Gedanken oft. Hier in der Stadt wird man mit Fußball tagtäglich konfrontiert. Aber ich blende das weitestgehend aus. Es bringt nichts, wenn wir uns damit beschäftigen, das zieht einen nur runter. Den Negativlauf hatten wir in der ganzen Hinrunde und es wäre schlimm, das wieder in unsere Köpfe zu lassen. Jetzt, wo alle fit sind. Deswegen müssen wir von Spieltag zu Spieltag denken und die Tabelle ein bisschen ausblenden.

Im Fall der Fälle: Hätten Sie eine Ausstiegsklausel für die 2. Liga?

Ja, die habe ich. So etwas ist heutzutage ganz normal. Im Endeffekt bin ich von Schalke für eine Ablösesumme hier hin gewechselt. Und wenn der Fall eintreten sollte, ist es ja das gute Recht des Vereins, diese so abzusichern.

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