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Spinner zurück in Köln: FC-Boss lässt seine Zukunft offen

Werner Spinner ist zurück in Köln. Sechs Wochen nach seiner schweren Herz-Operation hat sich der Präsident des 1. FC Köln erstmals zu seiner Gesundheit und Zukunft geäußert. Dabei erklärte er, dass er noch nicht wisse, wie es für ihn nach dem Eingriff weitergehen werde.

Köln – Werner Spinner ist wieder auf dem Damm. Nach der komplizierten Bypass-Operation im Februar „geht es mir gut“, erklärte der 69-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ und fügte an: „Mit den üblichen Nachwirkungen eines Körpers, der auseinandergenommen und neu zusammengesetzt worden ist.“ Er sei „mit dem jetzt wieder intakten Herzen“ nun wieder voll beim FC.

Ich bin noch nicht fertig mit meinen Überlegungen

Spinner will sich in den kommenden Wochen wieder vermehrt beim FC zeigen und mithelfen, dass es mit den Geissböcken am Saisonende doch nicht in die Zweite Liga gehen muss. Doch Spinner ließ auch offen, wie es für ihn persönlich über den Sommer hinaus weitergehen wird. „Ich habe mich in den vergangenen 40 Jahren konstant Stresssituationen ausgesetzt. Demnach kann man nicht sagen, dass der FC die Ursache dafür war, dass ich operiert werden musste“, sagte Spinner. „Allerdings: Mit Mitte 60 so eine Aufgabe zu übernehmen, war sicherlich kardiologisch nicht unbedingt sinnvoll.“

Weiter erklärte er, dass er nicht nicht genau wisse, welche Konsequenzen er aus den letzten Wochen ziehen werde. „Über mich selbst möchte ich noch nicht reden, weil ich noch nicht fertig bin mit meinen Überlegungen“, sagte Spinner, machte aber auch deutlich, dass insbesondere die Auseinandersetzungen mit Teilen der Fan-Szene ihn schwer belasten würden. „Wir bekommen bei vielen Fan- und Mitgliedertreffen große Unterstützung, aber ich merke, dass die Angriffe aus der Südkurve gegen mich eine schwierige Angelegenheit für mich persönlich waren.“ Insbesondere aus der Ultra-Szene hatte es in den vergangenen Monaten deutliche Rücktrittsforderungen gegen den Vorstand um Spinner gegeben.

2 Kommentare
  1. Paul Paul says:

    Spinner kann alle Fragen unbeantwortet lassen! Hauptsache, die Mitglieder servieren ihm die Quittung für seinen unerträglichen Fehlentscheidungen. Ein Präsident, der alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann, ist untragbar! VORSTAND RAUS!!!

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