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„Wir müssen mehr Dreck in unser Spiel reinbekommen“

Die Lehren aus Bremen für das Derby

„Gut spielen reicht im Abstiegskampf nicht“, hat Stefan Ruthenbeck am Freitagmittag vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen gesagt. Wenn der 1. FC Köln beim SV Werder Bremen doch nur wirklich gut gespielt hätte? Doch die Geissböcke waren bekanntlich 60 der 90 Minuten keine Chance gehabt.

Köln – Es ist unbestritten: Die Geissböcke haben spielerisch unter Stefan Ruthenbeck in der Offensive einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Belohnung ist Rang elf in der Rückrundentabelle mit der drittbesten Sturmreihe der Liga. Gerade das Spiel gegen den VfB Stuttgart zeigte vor zwei Wochen, wozu diese Mannschaft in dieser Saison hätte in der Lage sein können.

Bremen macht es dem Effzeh vor

Umso unverständlicher war der Auftritt in Bremen, der alles, nur nicht gut war – ausgenommen die halbe Stunde nach dem Seitenwechsel, in der Köln erst ausglich und dann in der 76. Minute beinahe noch einmal ins Spiel zurückgekommen wäre. Doch nach der vergebenen Chance durch Claudio Pizarro ging es mit den Geissböcken ähnlich dahin wie in der ersten Halbzeit. Weshalb sich Ruthenbeck noch immer über den Beginn des Spiels im Weserstadion ärgert.

„Wir müssen mehr Dreck in unser Spiel reinbekommen. Die Bremer haben uns das am Montag vorgemacht, immer wieder taktische Fouls gespielt, unsere Situationen unterbunden“, sagte der FC-Coach zwei Tage vor dem Derby gegen Bayer Leverkusen. „Wir hatten zwar insgesamt bessere Zweikampfwerte, aber Bremen hat die entscheidenden Duelle gewonnen. Das müssen wir jetzt gegen Leverkusen in die andere Richtung biegen.“

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