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Abstieg spürbar anders: Gute Laune statt Tristesse

Nicht alles harmonisch beim Gute-Laune-Abstieg


Nicht Friede, Freude, Eierkuchen

Den Abstieg vor Augen, schauen die Verantwortlichen zwar lieber in die Zukunft, statt mit der Gegenwart zu hadern. Doch Veh stellte am Donnerstag auch klar, dass eine interne Schlussrechnung vollzogen werden müsse. „Wir können nach der Saison nicht sagen, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.“ Personell wird der Abstieg auch im Kader Konsequenzen haben. Veh wird dabei beweisen müssen, dass er auch schwierige Entscheidungen bereit ist zu treffen. Wirtschaftlich kann der 1. FC Köln den Abstieg allerdings verkraften. „Was das Finanzielle angeht: Wir sind kein reicher, aber ein sehr gesunder Verein“, sagte der Sportchef am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Dem FC geht es gut.“

Die üblichen Mechanismen der Selbstzerfleischung auf dem Weg in die Zweitklassigkeit greifen also bislang nicht. Auch, weil das große Beben mit der Trennung von Schmadtke, Stöger, Schmid und Bade schon Monate zurückliegt. Armin Veh war daraufhin nicht geholt worden, um mit aller Macht den Abstieg zu verhindern – wie die Folgemonate zeigten. Er wurde als Mann für den Neuaufbau geholt. Und diesen muss der Sportchef nun vorantreiben, um in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bringen.

Kein normaler Abstieg

„Wir werden Veränderungen haben. Das ist klar“, sagte Veh am Donnerstag. Welche Spieler den Verein verlassen werden, ist noch unklar. Sieben Spieler dürften es aber mindestens werden. Dominique Heintz, Dominic Maroh, Pawel Olkowski, Yuya Osako, Claudio Pizarro und Frederik Sörensen sind naheliegende Kandidaten. Aber Veh deutete an, auch vor Überraschungen nicht zurückzuschrecken. Diese könnten dann noch einmal etwas Staub aufwirbeln beim so harmonisch absteigenden 1. FC Köln. Doch sollte – bei allem erschreckenden Niedergang der letzten neun Monate – im Sommer eine positive Grundstimmung herrschen, dürfte das dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs durchaus zuträglich sein. So seltsam sich ein Gute-Laune-Abstieg auch anfühlen mag. Wenigstens in dieser Hinsicht ist der 1. FC Köln aktuell tatsächlich spürbar anders.

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