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Der Effzeh fährt seine Fühler wieder nach Schaub aus

Armin Veh und die Suche nach den Verstärkungen für die kommende Saison: Der Sportchef des 1. FC Köln muss weiterhin den Spagat schaffen zwischen Bundesliga und Zweiter Liga. Daher überrascht es nicht, dass der FC-Manager seine Fühler nach Louis Schaub ausgefahren hat.

Köln – Schon einmal war der 1. FC Köln an dem offensiven Mittelfeldspieler von Rapid Wien interessiert. Im vergangenen Jahr erkundigte sich der ehemalige Sportchef des FC, Jörg Schmadtke, nach dem mittlerweile 23-Jährigen. Wie der GEISSBLOG.KOELN nun erfuhr, hat Schmadtkes Nachfolger Armin Veh die Fährte neu aufgenommen und diskutiert intern, ob der Österreicher ein Mann für die Geissböcke sein könnte.

Vorlagengeber und abschlussstark

Schaub passt auch ein Jahr nach dem ersten Kontakt in das Anforderungsprofil des Effzeh. Der Linksfuß ist auf der Zehn zuhause, kann aber beide offensiven Halbpositionen hinter dem Angriff spielen. Insbesondere im Fall des Abstiegs und eines damit möglicherweise verbundenen Abgangs von Yuya Osako könnte Schaub die spielerische Komponente hinter einem Stoßstürmer in die Mannschaft einbringen, die im aktuellen FC-Kader nur der Japaner anbieten kann. Darüber hinaus bekäme Köln mit dem 23-Jährigen einen Offensivspieler mit gutem Auge für den finalen Pass (acht Vorlagen in 24 Spielen), der aber auch selbst den Abschluss sucht (fünf Tore). Eine Kombination, die selten ist im Kölner Kader, zumal Milos Jojic die Erwartungen auf dieser Position nie erfüllen konnte.

Aber nicht nur sportlich interessant, sondern auch perspektivisch bereit wäre Schaub wohl, den Schritt aus Wien nach Köln zu machen  – selbst im Abstiegsfall. Der österreichische Nationalspieler (acht Einsätze, fünf Tore) gehört zu jenen Spielern, die bei einem Team wie Köln den nächsten Karriereschritt gehen könnten, um sich mittelfristig in der deutschen Bundesliga durchzusetzen. Schaubs Vertrag bei Rapid läuft noch zwei Jahre bis 2020, er wäre für die Geissböcke auch im Abstiegsfall finanzierbar. Insbesondere, sollten die Kölner durch andere Abgänge Transfererlöse im zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften. Und für den Fall, dass der FC doch noch in der ersten Liga bleiben sollte, konnte Schaub sogar zu einem Schnäppchen werden.

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