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Horn: „Für mich persönlich ein sehr emotionaler Moment“

Das sagten Horn, Heintz und Risse zum Unentschieden

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Der 1. FC Köln hat gegen den Tabellenzweiten FC Schalke 04 Moral gezeigt und sich nach einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden erkämpft. Der Punkt ist am Ende für den Klassenerhalt zu wenig. Trotzdem honorierten die FC-Fans nach dem Spiel die Leistung der Kölner. Das ist auch an Timo Horn nicht spurlos vorüber gegangen, der über seine persönliche Zukunft in der kommenden Woche sprechen will. Was er und die Spieler sonst noch sagten in den Stimmen zum Spiel. 

Timo Horn: „Es ist Wahnsinn wie die Mannschaft nach dem 0:2-Rückstand noch gekämpft hat. Da finde ich keine Worte für. Es ist für mich persönlich ein sehr emotionaler Moment. Wie wir als fast Absteiger in der zweiten Halbzeit so eine Leistung an den Tag gelegt haben ist sensationell. Ich bin trotz dieser extrem schlechten Saison, in der wir viel falsch gemacht haben, an diesem heutigen Tag sehr stolz auf die Mannschaft.  Wir haben so eine Standardsituation dann gebraucht. Marcel Risse ist ja mittlerweile bekannt dafür, dass er wunderschöne Tore aus weiten Distanzen erzielen kann. Aber wie so oft stehen wir leider nur mit einem Punkt da. Gerechnet haben wir als Mannschaft nicht mehr. Dass man sich nicht mehr allzu viel Hoffnungen machen konnte, war klar. Die Fans sehen, wie aufopferungsvoll die Jungs kämpfen. Viele hängen in der Truppe mit dem Herzen am FC. Dass man bei einem möglichen Absteiger, der auf dem letzten Tabellenplatz steht, nach dem Spiel in die Kurve geht und applaudiert wird, ist schon unbeschreiblich und sehr emotional. So etwas gibt es nur Köln.“

Dominique Heintz: „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und sind nach einem Rückstand nochmal wiedergekommen. Aber wir haben zu einfache Gegentore bekommen, Schalke hat 50 Meter durch einen Pass gemacht. Das war aber heute auch für die Moral wichtig, dass wir noch einmal zurückgekommen sind und uns nicht haben abschlachten lassen. Wir treten als Einheit auf und jeder kämpft für jeden. Beim 1:0 von Schalke bin ich mit dem Ellbogen gegen den Pfosten gelaufen. Es ist angeschwollen, aber ich denke, es ist nur geprellt. Der Pfosten hat eher etwas abbekommen (lacht).“

Marcel Risse: „Die Fans nach Abpfiff waren extrem bemerkenswert. Da fällt mir persönlich auch ein Stein vom Herzen, wenn ich sehe, wie die Fans uns immer wieder nach vorne peitschen wollen, auch wenn es gefühlt aussichtslos ist. Da bin ich extrem dankbar für. Trotzdem ist es sehr schwer, zu sehen wie traurig und enttäuscht der ein oder andere Fan ist. Aber so ist es auch bei uns Spielern. Wir hätten gewinnen müssen, damit sich die Hoffnung vielleicht nochmal erhöht hätte. Vom Gefühl her haben wir fürchterlich angefangen. Es ist nichts davon aufgegangen, was wir uns vorgenommen hatten. Naldo macht aus der letzten Reihe ein Assist, was absolut nicht passieren darf. Das einzig positive, was ich heute mitnehmen konnte, ist dass wir uns dann noch einmal aufraffen konnten.

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