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Kommentar: Der FC darf sich nicht in die Tasche lügen

Die Wahrheit tut manchmal weh. Das muss der 1. FC Köln nach dem 1:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 bitter erfahren. Die Zahlen sprechen eindeutig gegen die Geissböcke. Und auch die schönen Worte, man spiele eine achtbare Rückrunde, sind in Wahrheit nichts wert. Der Effzeh darf sich nicht selbst belügen: Auch in der Rückrunde hat die Qualität in den entscheidenden Momenten nicht ausgereicht.

Köln – Armin Veh sagte nach dem 1:1 gegen Mainz den entscheidenden Satz: „Immer, wenn wir dran waren, haben wir das Spiel verloren, das uns noch näher herangebracht hätte.“ Mit 15 Punkten aus zwölf Spielen machen die Geissböcke das, was man einen achtbaren Abschied aus der Liga nennt. Der Effzeh geht mit Anstand. Für mehr reichte es nicht, weil Köln die falschen Spiele gewann und die entscheidenden Duelle verpatzte.

Vier Mal verspielt Köln zuhause eine Führung

In den Heimspielen gegen den FC Augsburg, Hannover 96 und Mainz 05 gab der Effzeh ein 1:0 aus der Hand und musste sich mit einem Punkt zufrieden geben. Das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart ging nach einer 1:0-Führung sogar noch verloren. Und wenn man die Duelle gegen die direkten Konkurrenten aus Hamburg, Mainz, Stuttgart und Bremen isoliert betrachtet, holte Köln nur vier von möglichen zwölf Punkten. Zu wenig für den Effzeh, zu wenig für den Klassenerhalt.

Siege wie gegen Leverkusen, Mönchengladbach oder Leipzig taten der Kölner Seele gut. Sie richteten die Geissböcke noch einmal auf, als der Glaube eigentlich schon nicht mehr vorhanden war. Doch in den wirklich wichtigen Spielen versagten den Kölnern regelmäßig die Nerven. Es ging in der Rückrunde nicht darum, jedes Spiel zu gewinnen, um den Klassenerhalt noch zu erreichen. Es ging darum, die richtigen Spiele zu gewinnen. Gegen Stuttgart, in Bremen, gegen Mainz: Diese Partien werden den Kölnern letztlich das Genick gebrochen haben.

Der Klassenerhalt wäre kein Wunder gewesen

In den letzten fünf Spielen geht es für den FC noch gegen die graue Maus Hertha BSC, gegen die neun Punkte entfernten Freiburg und Wolfsburg sowie gegen die beiden Top-Klubs aus Schalke und München. Selbst, wenn Köln gegen Hertha, den Sport-Club und am 34. Spieltag beim VfL gewinnen sollte, dürfte der Relegationsplatz unerreichbar bleiben. Es müssten schon vier Siege für die Rettung her. Der FC darf sich nicht in die Tasche lügen: Der Klassenerhalt wäre kein Wunder, sondern durchaus möglich gewesen. Dafür aber machten die Geissböcke in den entscheidenden Momenten der Rückrunde – wie schon in der Hinrunde – zu viel falsch.

19 Kommentare
  1. Paul Paul
    Paul Paul says:

    Aber warum? Weil das Präsidium wieder einmal falsch entschieden hat. Ruthenbeck ist als Trainer ein nachweislicher Versager, und das hat er in den letzten Spielen bewiesen. Es gibt keinen Grund, ihn noch ein Spiel länger verantwortlich lassen zu sein. Holt Neururer! PRÄSIDIUM RAUS!!!

  2. Michael H
    Michael H says:

    Es ist schon schwer zu erklären zu warum diese Einbrüche in der Rückrunde immer wieder stattgefunden haben. Klar gab es durch die Hinrunde und Rückschläge in der jüngeren Vergangenheit begrenztes Selbstvertrauen im Kader, aber nach guten Spielen und Siegen dann desaströs unterzugehen und kaum Willen zu zeigen ist schon komisch.

    Mir scheint es, dass das Team unter Stöger tatsächlich zu sehr zur Wohlfühloase verkommen ist und dieser Willen, das Ruder noch rumzureißen, einfach abhanden gekommen ist. Ruthenbeck konnte das durch seine andere Art für die ersten Spiele kompensieren, aber halt die Spiel- und Denkkultur des Kaders nicht nachhaltig ändern. Das kann man ihm aufgrund der begrenzten Zeit und des starken Drucks aber auch nicht wirklich vorwerfen.

    Und nun? Wenn möglich, Hector, Bottencourt, Heintz, Mere, Horn, Guirassy, Osako und von mir aus auch Terodde und Jojic halten. Risse falls er kein Sportinvalide wird. Den Rest sollte man sich nochmal im Detail anschauen und bei akzeptablen Angeboten vielleicht dann doch abgeben. Nartey und Co eine Chance geben. Junge, hungrige Spieler mit Zweitligaerfahrung und Potential für mehr holen. Das Geld ist da. Das Umfeld auch. Das Renommee nicht wirklich, aber besser als die meisten Zweitligisten stehen wir dennoch dar. Dazu ein Trainer, der modernen Fußball spielt und flexibel ist. So einen hatten wir ja schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

    • C W
      C W says:

      Grundsätzlich stimme ich ihrem Kommentar zu, aber was den Trainer angeht muss ich ihnen leider wiedersprechen. Das ist aber ein meiner Meinung nach generelles Problem bei allen Profiklubs die nicht zwingend aus München kommen. Es wird immer ein moderner Trainer gefordert, ein Trainer der „schön“ Fußballspielen lässt, ein Trainer der offensiven Ballbesitzfußball spielt,… was dabei immer wieder vergessen wird ist das 80% der BuLi Klubs überhaupt nicht das spielerische Personal für so einen Trainer haben.

      Auch wenn er sicher kontrovers ist aber ich behaupte jetzt einfach mal ein Guardiola lässt schönen Fußball spielen. Aber beim Effzeh, beim HSV, in Wolfsburg oder bei einer Hertha würde das herzlich wenig bringen. Da ist nämlich kein Messi, kein Müller, kein Iniesta, Robben, wie sie alle heißen. Da sind sicher solide Fußballer aber ein Spiel ala Barca zieht man damit nicht auf.

      Ich mein wir sind mit Stögers Mauerfußball und nem gut aufgelegten Modeste 5. geworden das sagt alles über die Art Trainer die wir brauchen. Wir brauchen einen Trainer der sich auf die Gegebenheiten einstellt die er in der Mannschaft vor findet. Der die Spieler entwickelt die da sind. Und der auch zufrieden ist wenn man ihm nicht die Spieler gibt die er fordert, weil zu teuer.

      In dem Sinne muss ich dann ihrem flexibel wieder zu stimmen^^

    • Horst Simon
      Horst Simon says:

      Genau dieser Meinung bin ich auch. Der Effzeh ist zu einer Wohlfühloase verkommen. Deshalb wollen wohl auch viele Spieler in der 2. Liga spielen.
      Nach meiner Auffassung benötigen wir jedoch einen Umbruch in der
      Mannschaft. Es genügt bei weitem nicht, nur noch einen Spieler für die
      rechte Seite zu holen. In Liga 2 ist vor allem eine andere Mentalität und
      Kampf gefragt. Mit dieser Mannschaft werden wir daher nicht aufsteigen.

  3. Karl Heinz Lenz
    Karl Heinz Lenz says:

    Wenn wir wirklich absteigen sollten, dann würde ich dafür plädieren, dass Armin Veh und Frank Aehlig die Mannschaft neu aufstellen. Erstens sehe ich in unserem Team eine ganze Reihe von Spielern, von denen man sich schon seit langem ihren Durchbruch erhofft, was aber nicht klappt oder bei denen man nur phasenweise gut Spiele sieht. Zweitens hat der FC einen Kader, im dem im Vergleich zu anderen Klubs sehr viele Spieler sind, die schon lange beim FC sind. Meinem Gefühl nach täte es der Mannschaft gut, wenn diese Spieler – wenn sie nicht zu den wirklichen Leistungsträgern gehören – kritisch bewertet würden und geschaut würde, ob sie denn wirklich beim FC noch eine Zukunft haben.

    Was den Trainer angeht, so stimmte ich Armin Veh zu, wenn er sagt, dass am Ende der Saison Stefan Ruthenbeck so oder so ein Gewinner sein wird. Stefan hat – bei allem, was man sich an Kritik zu ihm einfallen lassen kann – aus dem was er vorgefunden hat, das Beste gemacht.

    Ich bin nicht der Meinung von Herrn Mertens, dass „das Wunder“ gar kein Wunder, sondern sehr realistisch gewesen wäre., wenn denn… usw. Meiner Beobachtung hat sich doch gezeigt, dass die Mannschaft von ihrer Mentalität her dem Abstiegskampf nicht gewachsen ist. Wie übrigens schon die fünf FC-Teams, die vorher abgestiegen sind. Abstiegskampf scheint keine Kölner Spezialität zu sein.

    • Karl Heinz Lenz
      Karl Heinz Lenz says:

      Ich möchte noch etwas zum aktuellen Spieler-Kader des FC nachtragen, was ich oben vergessen habe: Wir haben beim FC viele Spieler, die häufig mit langwierigen Verletzungen oder/und mit Erkrankungen zu tun haben. Ich möchte jetzt die Spieler an dieser Stelle nicht mit Namen aufzählen und erst recht möchte ich nicht sagen, man solle diese Spieler vom Hof jagen. Die Jungs haben feste Verträge und ein Spieler, der verletzt oder krank ist oder war, hat das Recht, dass er vom Verein anständig behandelt wird.

      Was ich aber sagen will: Man sollte auf diese Spieler in der kommenden Saison nicht fest bauen, etwa nach dem Motto „Wenn der Junge wieder da (oder wieder fit) ist, dann ist unser Problem auf der Position gelöst!“. Denn wir wissen ja gar nicht, ob der Spieler überhaupt wieder richtig auf die Beine kommt. Ich wünsche es jedem, aber ich empfehle da Vorsicht, also die Ergänzung des Kaders von außen.

      Auch zum Trainer ein kurzer Nachtrag: Ich bleibe dabei, dass Stefan Ruthenbeck es gut gemacht hat und dass er – egal wie die Saison ausgehen wird – sich einen guten Ruf erworben hat. Dennoch wäre ich dafür, einen neuen Trainer zu holen. Wir sind nicht der SC Freiburg und Ruthenbeck ist nicht Streich. Außerhalb des Breisgaus gehen die Uhren anders. Auch im Trainerbereich sollte es beim FC einen Neustart geben.

  4. Franz-Josef Pesch
    Franz-Josef Pesch says:

    Alleine der Spruch des Trainers: „Die Spieler sind niedergeschlagen“ ?? ist schon ein Hohn !! Wenn die Spieler über den Platz „traben“ anstatt sich den Arsch für den FC aufzureißen und alles geben um den Abstieg abzuwenden, dann ist niedergeschlagen ja wohl fehl am Platz. Und noch etwas, wenn die Mannschaft die alleine inkl Trainer für den Abstieg die Verantwortung trägt sich nicht schon mit Abwanderungsgedanken beschäftigt, sondern ein Ziel vor Augen hat, Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga, dann hat hat Mannschaft Karakter !!

  5. Boom77
    Boom77 says:

    Bisher fand ich eigentlich, dass der Trainer es ganz gut gemacht hat. Das bleibt auch so. Als ich dann die Aufstellung las, war für mich klar, dass Armin Veh nun keine andere Wahl mehr hat, als einen neuen Trainer zu suchen. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

    Der Trainer hat sich selbst demontiert. Sprach er mir nach dem Spiel in Hoffenheim und vor der Partie gegen Mainz noch aus der Selle, dass einige Spieler nicht die Raktion auf dem Platz zeigen, die notwendig ist und sprach diesen zurecht die notwendigen charakterlichen Tugenden ab, ließ er seiner Ankündigung, dass es deshalb Veränderungen in der Mannschaft geben wird, überhaupt keine Taten folgen.

    Dass Terodde für Zoller kommt, war rein sportlich zu erklären und zu erwarten. Das hatte nichts mit fehlendem Charakter bei Zoller zu tun. Gleiches gilt für den Wechsel auf der rechten, offensiven Außenbahn. Celemns für Risse war nur deshalb bedingt, weil Risse verletzt war und hatte demnach auch nichts mit den fehlenden Charaktereigenschaften eines Risse zu tun.

    Einzig der Wechsel auf der Position des rechten Verteidigers kann man mit etwas Phantasie davon sprechen, dass hier der Charakter eine Rolle spielte und deshalb Sörensen nicht aufgestellt wurde. Wobei auch hier ja ein Wechsel in der Abwehrformation schon deshalb erforderlich war, weil Maroh nicht einsatzfähig war.

    Dass der Trainer seinen Worten keine Taten folgen ließ (hinzu kommt, dass er ja behauptete, dass er Klünter überhaupt nicht auf der Position des Rechtsverteidigers sieht), führt dazu, dass er bei der Mannschaft jetzt eh kein Standing mehr hat. Denn wie will der die Spieler jetzt noch aufrütteln. Die werden dekne, labber du nur…

    Warum war ein Höger nicht auf der Bank? Der war schon gegen Stuttgart grotten schlecht und maßgeblich für den Ausgleich verantwortlich. Gegen Mainz hatte er eine ähnliche halbherzige Situatiion an der eigenen Eckfahne, die zum Glück nicht zu einem Gegentor führte. Ich sagte es schonmal. Im Sinne eines Felix Magath oder Otto Rehagel gibt es da nur zwei Optionen: 1. Der Ball fliegt auf die Tribüne oder 2. der Gegner fliegt auf die Tribüne. In jedem Fall muss man da beherzt eingreifen.

    Gegen Hoffenheim war der Höger ein Totalausfall. Auch gegen Mainz. Wiederholt hat er die zentrale nicht im Griff. Da klaffen Lücken, die der Gegner bespielen kann, die sind größer als das Saarland! Was ist das für ein zentraler defensiver Mittelfeldspieler? Wo zeigt der den Charakter, den man im Abstiegskampf braucht? Er trabt nur nebenher. Er hätte raus gehört! Passiert ist nichts…

    Auch aus diesen Gründen steigen wir verdient ab. Da sollten wir uns nichts vormachen. Auch und gerade die Mannschaft nicht. Sie hat (selbst in Bestbesetzung) nicht gezeigt, dass sie tatsächlich mental dazu in der Lage ist, Erstligafußball zu spielen. Vielen von denen muss man das sogar ganz klar absprechen.

    • ralf brostewitz
      ralf brostewitz says:

      …danke boom77, auch ich hatte das gleiche zu SR geschrieben, über seine worte und taten ! nur vergisst du einen in dem zusammenhang – osako ! den hält SR für einen der dann hintenraus wenns nicht läuft die truppe rumreißen kann ???? ich finde aber mit höger übertreibst du etwas und was wäre die alternative für ihn ? matze ? öczan ?

      • Boom77
        Boom77 says:

        Bei Osako stimme ich Ihnen zu. Ich halte ihn für den am meisten überschätzten Spieler in unserem Kader. Aber wann haben Sie Höger ein gutes oder zumindest ordentliches Spiel machen sehen? Ich kann mich daran nicht erinnern. Der Özcan mach zumindest nicht mehr kaputt als der Höger. Und er ist etwas schneller und spritziger und giftiger in den Zweikämpfen. Und warum nicht mal wieder Lehmann, wenn wir keinen anderen haben? Der grätscht wenigstens mal dazwischen und setzt ein Zeichen. Auch das geht dem Höger völlig ab und wäre gerade in den vergangenen Spielen wichtig gewesen, um zu zeigen, dass wir alles reinhauen. Zumal es gar nicht gesagt ist, dass wir keinen anderen haben….

        …. denn der Trainer hat auch anderen und weit früheren Worten keine Taten folgen lassen. Aus der Not gedrungen hat er Ende der Rückrunde junge Spieler gebracht, die es gar nicht so schlecht gemacht haben. Man erinnere sich an den Spruch „Einen Führich gebe ich nicht mehr her“. Klar ist Führich jetzt ein schlechtes Beispiel für die Position im defensiven Mittelfeld. Aber wo ist der Führich? Nicht mal im Kader! Den hat der Trainer aber schnell wieder hergegeben. Wo ist ein Nartey, ein Bissek? Wenn die „arrivierten“ Spieler nicht die Leistung und Reaktion zeigen, die ich als Trainer fordere, dann muss ich halt mal den „nicht arrivierten“ Spielern die Gelegenheit geben, um zeigen zu können, ob sie die erhoffte Reaktion zeigen können/wollen.

  6. OlliW
    OlliW says:

    Es stimmt schon, der Klassenerhalt wäre kein Wunder gewesen. Wenn es jetzt mit vier Siegen oder so noch mit der Relegation klappt, dann schon eher.

    Nach Ende der Hinrunde im Januar habe ich hier geschrieben, dass es kein Wunder im Sinne einer übernatürlichen Kraftanstrenugung und widernatürlich und unwahrscheinlichem Versagen der Konkurrenz bedarf, sondern einfach nur einem solidem Fußball-Spielen, mit Willen und Kampf und Glück. Der Wille war meistens da, Kampf, Spielfähigkeit und Glück geht so.
    Es war also vielleicht nicht gerade realistisch und ist noch nie passiert in der Form. Aber absolut möglich war es, in der Rückrunde um die 26 oder 27 Punkte einzufahren um auf 33 oder 31 Zähler zu kommen. Das hätte für die Relegation ja gereicht und war auch abzusehen. Also so was wie etwa sieben Siege, fünf Remis, 5 Niederlagen. Also fast im Soll, die 5 Niederlagen sind leider schon aufgebraucht, vier Siege sind da, drei Remis auch. Jetzt noch drei oder vier Mal gewinnen halte ich auch für nicht mehr realistisch. Leider…
    Sicher, es wäre zwar eine recht unerwartete Steigerung gewesen gegenüber der Hinrunde. (Hier waren die durch den VAR entschiedenen Spiele in Mainz (1 Punkt) und Stuttgart (1 oder 3) sowie das Desaster gegen Freiburg (1 oder 3) die unnötigste auch psychische Belastung. Sonst wären es 10 oder 12 Zähler zu Weihnachten gewesen.)

    Aber dennoch, mit nur 6 Punkten, mit etwas gesteigertem Glück, allen Verletzten an Bord und einer spürbaren Verstärkung im Januar sowie dem Nachlassen der VAR-Ungerechtigkeiten war es absolut machbar, gut möglich und gar nicht so unrealistisch, das rein spielerisch und ohne „Wunder“ zu packen. Oben stehen ja die Spiele, welche die Punkte gekostet haben. Gegen Dortmund, Augsburg, Hannover, Stuttgart und Mainz war der FC weder krass unterlegen noch wären die Punkte unrealistisch gewesen. Wenn man das zweite Tor gegen Stuttgart dann mal macht, es aber aberkannt wird, wenn man das Siegtor gegen Hannover scheißt und es aberkannt wird, nachdem zwei mal falsch Abseits gegeben wurde, kann man schon mal die Zuversicht und Moral verlieren. Dennoch: Es war auch trotzdem möglich. In dieser Saison, mit diesem Kader und der Situation und der gegebenen Lage in der Liga.

  7. CGN-MR07
    CGN-MR07 says:

    Wir haben diese Saison sehr viel Pech gehabt .

    Zuviele Spiele verloren und wenn wir auf dem guten Weg waren ein Spiel zu gewinnen dann bekommt der Gegner ein Tor oder Freistoß oder Elfmeter wodurch wir die Saison Pech gehabt haben .

    Mann könnte den SR jetzt raus schmeißen bringt aber nichts ..
    SR hat!! Jedes Spiel bis auf 1899 die Mannschaft gut eingestellt und hat einige Punkte geholt das würde keinen Sinn machen .
    Wenn Markus Anfang kommen sollte so wie Calli gesagt hat bin ich gespannt was er spielen lässt !

    • OlliW
      OlliW says:

      Markus Anfang scheint eine gute Option zu sein. Allerdings – sollte der mit Kiel aufsteigen, warum sollte er dann in die 2. Liga zurück?! Es bleibt eine spannende Situation.
      Es hätte ja sogar sein, können, dass Kiel die Relegation gegen den FC spielt. Jetzt kommt der HSV, wie es aussieht. Denn der FC und Mainz gehen direkt runter.

  8. OlliW
    OlliW says:

    Zum Umbruch:
    Ich denke, dass sich einiges tun wird und auch muss. Egal welche Liga, aber gehen wir mal von der zweiten aus. Viele Spieler wollen nicht weg, das glaub ich. Ob das der Wohlfühloase geschuldet ist, weiß man nicht. Sich wohlfühlen setzt ja auch Kräfte und Energien frei – eigentlich. Wenn sie Jungs nach dem Mainz-Spiel die Köpfe hängen lassen, dann vielleicht auch deshalb, weil ihnen bewusst wird: „Fuck, ich muss gehen, es wäre auch besser für die Karriere, ich will aber nicht!“ Was schwer zu verstehen ist, dass man dann nicht alles dafür tut, dass der Verein oben bleibt und man selbst auch….müßig.
    Es ist gut möglich, dass der Kader in diesem Zustand, zuzüglich des einen oder anderen Zugangs, nicht die Mentalität für das Unterhaus hat! Hier hoffe ich auf Vehs Sachverstand, einen neuen Trainer deren und Gespür für das Richtige.

    Allerdings, wenn wir jetzt noch vier Mal gewinnen (*ähem, hüstel*) und die Relegation packen (*räusper*), dann braucht es in jedem Fall auch Veränderungen im Sommer. Allerdings bleiben dann wohl alle Leistungsträger da – was super wäre, von Horn bis Bittencourt.

  9. Chris Schley
    Chris Schley says:

    Meiner Meinung nach ist es leider in dieser Saison nicht nur eine Frage des Pechs, der Einstellung und der psychischen Belastung eines Abstigeskampfes, sondern schlicht und einfach primär eine Frage der Qualität. In der letzten Saison wurden spielerische Mägel durch die unglaubliche Effizienz eines Tony Modeste ausgeglichen, spielerisch war es in dieser Zeit ach schon sehr überschaubar. Die Hauptprobleme liegen m.E. im Mittelfeld, die 6er sind allesamt nicht fähig, dem Spiel Struktur zu geben, wobei mir Öczan noch am ehesten perspektivisch gefällt. Höger ist ein reiner Zerstörer, Lehmann über dem Zenit, Koziello defensiv (zumidest aktuell) völlig überfordert. Da auch über AV nix kommt, geht der Ball schon nach 2-3 Kontakten verloren. Kreativspieler offensiv hängen so in der Luft. Apropos Kreativspieler: Außer Bittencourt, Zoller und Risse hat dort keiner BuLi-Format: was Clemens zeigt, seit er wieder da ist, ist Arbeitsverweigerung, die rechts Seite mit Klünter (gegen Mainz) war nichtmal drittligatauglich. Und schlussendlich der Trainer: Wer nach dem Hoffenheimspiel nochmal mit einer Doppel-6 Höger/Koziello startet, der sollte nächtes Jahr besse wieder in den Nachwuchs zurück.

    • Boom77
      Boom77 says:

      Wenn den Höger wenigstens ein Zerstörer wäre. Für das Spielerische hätte man ja den Koziello, wenn der Höger ihm den Rücken frei hält und das Spiel des Gegners zerstört. Von einem „Zerstörer“ Höger habe ich jedoch nichts gesehen.

  10. FC Fan im Exil
    FC Fan im Exil says:

    Ich denke dass die Personen die nah an Armin Veh sind profiliert genug sind, um die sportlichen Geschicke des FC in die richtige Richtung zu lenken. Es hilft nur der Blick in die Zukunft. Und da ist dann die Gelegenheit um sich von wenig ambitionierten Spielern zu trennen und wohldosiert versucht Neuzugänge schnell in das Team zu integrieren. Alles andere wie der Blick im Zorn zurück ist vertane Zeit. Also schenken wir Veh und Co unser Vertrauen die schwierigen Probleme im Sinne des FC zu lösen.

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