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Nächste Führung verspielt: „Das kann man auch nicht immer erklären“


Wieder einmal hat der 1. FC Köln eine Führung verspielt. Eigentlich hatte es am Samstag gegen die Hertha aus Berlin den Anschein, als hätte der Effzeh weitestgehend alles im Griff. Die Gastgeber kamen kaum zu nennenswerten Torgelegenheiten. Dennoch gingen die Geißböcke am Ende einmal mehr als Verlierer vom Platz. Eine Tatsache, die auch Armin Veh zum Grübeln bringt. 

Köln – Fast in Schockstarre nahmen die Effzeh-Spieler am Samstag die Gegentore Nummer 57 und 58 an. Wieder einmal hatten die Geißböcke eine Führung verspielt. Der sechste Abstieg der Vereinsgeschichte ist nur noch in der Theorie abzuwenden. Geschäftsführer Armin Veh versuchte nach dem Spiel Erklärungen zu finden und sprach über die negative Körpersprache, die zahlreichen verspielten Führungen sowie die Klarheit in der Trainerfrage.

Armin Veh über…

…die Niederlage gegen Berlin: „Die ersten zehn Minuten sind wir etwas geschwommen. Ansonsten haben wir es dann gut im Griff gehabt und ein paar Nadelstiche immer einmal gesetzt. Dann haben wir gut verteidigt und auch das Tor gemacht, dem natürlich ein Fehler der Hertha vorausgegangen war. Und dann haben wir in drei Minuten das Spiel verloren.“

…die Körpersprache der Spieler: „Die Tore waren ein Schock aus dem Nichts heraus. Dann bist du erst einmal mit dem Kopf unten. Sie versuchen alles, aber jeder verarbeitet das anders. Im Endeffekt ist keiner da, der den anderen dann verbal einmal anmacht, das muss in der heutigen Zeit auch nicht mehr sein. Man kann der Mannschaft aber nicht absprechen, dass sie alles versucht. Dementsprechend können sie auch nicht noch mehr machen.“

…die zahlreichen verspielten Führungen: „Es fehlt die nötige Konsequenz. Vor allem an den Außenpositionen lassen wir die gegnerischen Mannschaften zu leicht die Bälle reinspielen. Dann agieren wir eben nicht, sondern reagieren. Dass wir jetzt nicht himmelhoch jauchzend durch die Gegend rennen seit der Rückrunde, ist auch klar. Manchmal ist eine Führung gut und manchmal ist sie nicht gut. Das kann man auch nicht immer erklären. Wenn das zweite Gegentore nicht auch noch direkt danach gefallen wäre, wäre es auch eine andere Situation gewesen. Das haut dich schon erstmal runter.“

…die Klarheit in der Trainerfrage: „Ich glaube nicht, dass das eine Rolle bei der Mannschaft gespielt hat. Das war aus meiner Sicht nur konsequent. Sonst müssen wir immer Dinge erzählen, die eigentlich ganz anders sind. Lügen willst du ja auch nicht, das ist dann irgendwann sehr anstrengend.“

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