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Neuer Trainer „zeitnah“: Mit Anfang längst alles klar?

Vorstellung des neuen Trainers nächste Woche?

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Die Trainerfrage beim 1. FC Köln ist geklärt. Die Geissböcke haben am Donnerstag mit den Gerüchten um Stefan Ruthenbeck aufgeräumt und das Ende dessen Zeit als Profitrainer beim Effzeh verkündet. Darüber hinaus deutet alles darauf hin, dass Sportchef Armin Veh schon in der kommenden Woche den Nachfolger präsentieren wird.

Köln – Es war die Ansage, die nötig war, um den Gerüchten der letzten Tage den Wind aus den Segeln zu nehmen. Stefan Ruthenbeck wird nur noch bis zum 12. Mai die Profis des Effzeh betreuen und im Sommer – wenn er denn will – wieder im Nachwuchsbereich der Geissböcke tätig sein. Für den 45-Jährigen wird der 1. FC Köln einen Nachfolger verpflichten. Den Neuanfang im Sommer – egal ob in Liga eins oder zwei – soll ein neuer Coach einleiten.

Ruthenbeck wortkarg – Veh erklärt die Zukunft

Schon seit Wochen war diese Entscheidung intern klar. Armin Veh erklärte am Donnerstag, man sei sich „immer einig“ gewesen, „aber man kann eben nicht alles immer so früh öffentlich machen, obwohl wir es schon wussten“. Wie viel Ruthenbeck selbst davon schon wusste, ist nicht bekannt. Denn der Noch-Trainer wollte sich eigentlich überhaupt nicht zu dem Thema äußern, überließ Veh das Reden. Vielleicht wollte Ruthenbeck auch signalisieren, dass für ihn nur noch die letzten fünf Ligaspiele zählen. Alles andere betreffe die Zukunft, und für die sei Veh zuständig.

Dieser übernahm denn auch die Führung, wiegelte zwar in den Details konsequent ab, ließ aber zumindest an der einen oder anderen Stelle durchblicken, wie es weitergehe. „Ich sage keine Namen, aber wir werden in nächster Zeit etwas bekanntgeben“, sagte Veh zur Trainerfrage und machte damit deutlich: Der Effzeh ist sich mit dem Nachfolger schon einig, wohl auch mit dessen aktuellen Verein. Denn dass es sich bei dem Nachfolger um Markus Anfang von Holstein Kiel handelt, bezweifelt am Geißbockheim inzwischen niemand mehr.

Vorstellung des neuen Trainers nächste Woche?

In Kiel hieß es am Donnerstag, es gebe keinen neuen Stand, Markus Anfang habe noch einen gültigen Vertrag bis zum Saisonende, sagte Geschäftsführer Ralf Becker. Dabei unterlief ihm aber bereits der Fehler, dass Anfang eigentlich noch bis 2019 unter Vertrag steht und nur im Aufstiegsfall vertragslos würde. Denkbar ist, dass sich der Effzeh längst mit Kiel einig ist und sich unabhängig der Liga-Zugehörigkeit der Störche auf einen Transfer des Trainers inklusive Ablösezahlung geeinigt hat. In jedem Fall, so Veh, werde der Effzeh „zeitnah“ den neuen Trainer vorstellen, möglicherweise schon nächste Woche.

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