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Kader wird aussortiert: Wen trifft Vehs eiserner Besen?

Der 1. FC Köln steckt mitten in der entscheidenden Phase der laufenden Saison. Doch für Sportchef Armin Veh beginnt nun die entscheidende Phase der Planungen für die kommende Spielzeit. Am Donnerstag kündigte der Geschäftsführer nicht nur einen Trainerwechsel an, sondern auch Veränderungen im FC-Kader.

Köln – Die Spielersuche hat längst begonnen. Mit Simon Terodde und Vincent Koziello verpflichtete der Effzeh im Winter bereits zwei Spieler als Soforthilfen, aber auch als Vorgriffe auf die neue Saison. Dazu kommt als erster Sommer-Transfer mit Lasse Sobiech einer der besten Innenverteidiger der Zweiten Liga vom FC St. Pauli. Louis Schaub könnte ebenso hinzustoßen. Weitere Transfers werden folgen.

Es wird Wechsel geben, den wir nicht verhindern wollen

Der Effzeh wird im Sommer wohl keinen kompletten Umbruch erleben. Doch wie groß er ausfallen wird, ist noch gänzlich offen. Denn im Abstiegsfall können alleine neun Spieler (Horn, Sörensen, Heintz, Hector, Meré, Höger, Bittencourt, Risse, Zoller) den Verein aufgrund von Ausstiegsklauseln verlassen. Nicht alle werden dies tun, mindestens bei Höger, Risse und Zoller stehen die Zeichen klar auf einen Verbleib in der Domstadt. Bei den anderen sechs Spielern wird Veh das Gespräch suchen. „Wir fangen jetzt an, mit unseren Spielern zu sprechen. Wir wollen abklopfen, wer seine Klausel ziehen möchte.“

Allerdings nicht nur das. Veh machte deutlich, dass nicht nur Spieler den Klub verlassen werden, weil sie entsprechende Klauseln in ihren Verträgen haben. Der Sportchef hat gewisse Vorstellungen, wie er den Kader grundsätzlich verändern will. Und dazu gehören auch Abgänge von Spielern, die nicht den Anforderungen der sportlichen Führung genügen. „Es wird auch den einen oder anderen Wechsel geben, den wir gar nicht verhindern wollen“, machte Veh klar. „Komplett mit dem gleichen Kader in die Saison zu gehen, halte ich für wenig sinnvoll.“

Olkowski, Pizarro und Maroh wohl weg

Veh wird also den eisernen Besen rausholen und dem einen oder anderen Spieler deutlich mitteilen, dass sich dieser einen neuen Klub suchen kann. Sicher zu diesen Profis gehört Pawel Olkowski, auch, wenn der Pole noch einen Vertrag bis 2019 hat. Darüber hinaus wird Claudio Pizarro keinen neuen Vertrag bei den Geissböcken erhalten. Gleiches scheint für Dominic Maroh zu gelten. Schließlich werden auch Spieler wie Milos Jojic und Christian Clemens die Frage gestellt bekommen, ob sie für den Effzeh noch eine Hilfe sein können. Bislang waren sie es in ihrer Zeit in Köln zu selten.

Dazu kommen Spieler wie Jannes Horn, die trotz laufenden Vertrages ihre Zukunft nicht unbedingt in der Zweiten Liga sehen. Weil RB Leipzig noch immer an dem 21-Jährigen interessiert ist, wird sich Veh den Linksverteidiger zur Brust nehmen müssen, um herauszufinden, ob der ehemalige Wolfsburger die Bereitschaft für den Kampf um den Wiederaufstieg mitbringt. Einem Wechsel würde der Sportchef wohl aber nur gegen eine beträchtliche Ablösesumme zustimmen. Andernfalls, das hatte Veh bereits vor Wochen signalisiert, „ist das ja kein Wunschkonzert“.

29 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Ich vermute, dass Armin Veh sich bei seinem Dienstantritt von vorneherein klar war, dass der FC im sportlichen Bereich einen Umbruch braucht. Zum Zustand der vorgefundenen Mannschaft äußerte er sich ja bereits kurz danach. Auch wird ihm nicht entgangen sein, dass die Zusammenstellung des Kaders unglücklich ist. Nicht nur wegen der Schwächen auf bestimmten Positionen, sondern auch wegen der vielen Spieler, denen an der Kölner Wohlfühl-Atmosphäre liegt. Letzteres wurde ja gestern noch einmal durch das Interview von Leo Bittencourt deutlich; wie schon in den Wochen vorher, als andere Spieler in Interviews angaben, die Mannschaft gerate nach guten Spielen in „Euphorie“, was dann im nächsten Spiel zu derben Rückschlägen führe.

    Wie in den langen Wochen zwischen der Entlassung von Jörg Schmadte und der Verpflichtung von Armin Veh in verschiedenen Medien zu lesen war, hatte der FC Schwierigkeiten, einen neuen Sportdirektor zu finden, da im Kreis der Angesprochenen die Mannschaft (und auch die Arbeit Stögers) sehr kritisch wahrgenommen wurde.

    Ich vermute auch, dass Armin Veh unter diesen Voraussetzungen bei seinen Planungen von einem Abstieg des FC als wahrscheinlichstes Ergebnis ausging. Auf seine zurückhaltende Weise hat er dies ja eigentlich auch immer gesagt, bis heute. Da er kein Dummkopf ist, gab er natürlich nicht die Parole aus, der FC könne ja den Rest der Saison abschenken, um dann in der neuen Saison von Liga 2 aus wieder anzugreifen. Diese verrückte Idee wurde ja nach der Entlassung von Jens Schmadtke von einigen (u. a. von Toni Schumacher) in die Welt gesetzt, als auch Peter Stöger in die Kritik geriet: Den „Rest“ der Saison (ca. 25 Spiele!) vergessen, Hauptsache Peter Stöger bleibt beim FC. Dann mit ihm in die 2. Liga, von wo aus er uns dann wieder ins Oberhaus führen möge.

    Dazu ist es Gott sei Dank nie gekommen. Armin Veh war sich ganz bestimmt darüber im Klaren (wie jeder vernünftig denkende Fußballfreund), dass ein Abschenken des „Rests“ den FC kaputt machen würde und dass der FC in jedem Spiel sich voll reinhängen muss, um seinen guten Ruf zu wahren und sich vor allem nicht vor den eigenen Fans bodenlos zu blamieren und zu demütigen. Von daher gab es auch beim Dienstantritt von Armin Veh keine andere Alternative, als die Mannschaft mit aller Kraft kurzfristig wieder auf die Beine zu bekommen, entsprechend den Möglchkeiten, die in diesem Kader drinstecken. Ganz unabhängig von einem schließlichen „Wunder“ oder von dem wahrscheinlicheren Abstieg.

    Diesem (erst einmal begrenzten) Zweck diente wohl die Berufung eines neuen Cheftrainers nur bis zum Ende der Saison. Eines Trainers, der den Verein kennt und der von seiner Position im Juniorenbereich sicherlich genau mitbekommen hat, wo bei der Profi-Mannschaft der Schuh drückt. Und tatsächlich ist es Stefan ja gelungen, den Verfall der Mannschaft zu stoppen und damit zu verhindern, dass der FC als „Super-Tasmania“ die Lachnummer schlechthin in der Geschichte der Bundesliga wird.

    Am Rande: Auch der BVB holte sich in jener Zeit einen neuen Trainer mit einem nur kurzzeitigen Vertrag. Sicher auch als Feuerwehrmann, und auch mit der Absicht, sich danach jemanden mit einer längerfristigen Perspektive zu suchen. Dass es nach der Verpflichtung dieses Interims-Trainers jede Woche eine Flut von Medienberichten zu dessen angeblich noch offenen Zukunft in Dortmund gab und gibt, gehört sicherlich zu den Störgeräuschen, die den BVB und dessen Mannschaft derzeit nerven. Es müsste eigentlich jedem von uns FC-Fans klar sein, dass Armin Veh mit seiner gestrigen Pressekonferenz genau das für unseren Verein vermeiden wollte, finde ich. Denn machen wir uns nicht vor: Die Medienlandschaft ist gnadenlos. Die Bildzeitung brachte gestern und bringt heute das Ruthenbeck-Thema groß heraus. Dasselbe gestern und heute der Geissblog. Auch in der gestrigen Ausgabe des Kicker war Ruthenbeck das aktuelle FC-Thema. Klug von Armin Veh, dass er dieses aufkommende Feuerchen direkt ausgetreten hat. Damit hat er Mut gezeigt, der dem Vorstand in Sachen Schmadtke und Stöger zur rechten Zeit gefehlt hat.

    Diesen Mut braucht er auch zur Neuaufstellung der Mannschaft. Es ist so, wie Herr Merten es schreibt: Es sind viele Spieler im Kader, von denen man seit langem hofft, dass sie dauerhaft auf ein gutes Bundesliga-Niveau kommen, die das aber auf Dauer nicht geschafft haben. Dann haben wir im Kader eine ganze Reihe von Spielern, die eine lange Geschichte mit schweren Verletzungen und mit Erkrankheiten hinter sich hat oder die zwischendrin immer wieder einmal verletzt oder krank ist. Und schließlich haben wir Spieler, die sich beim FC offenbar unglücklich fühlen. Und zuletzt wird es sicher Spieler geben, die besseren Angeboten folgen wollen. Vermutlich ist der FC bei diesen Spielern gut beraten nach dem Motto „Reisende soll man nicht aufhalten“. Ich bin generell kein Freund von „Wir kämpfen um den Spieler!“

    Da hat Armin Veh einiges zu tun. Ein schwer Job, würde ich sagen, gerade in Köln.

    • Flizzy says:

      Sehr guter Kommentar! Armin Veh bringt alles mit was der Effzeh braucht um wieder auf die Beine zu kommen. Gestern hatte ich auch schon in einem Kommentar geschrieben, dass der Kader soweit wie möglich ausgetauscht werden sollte bzw. sogar muss. Das Spiel gegen Mainz hat die Einstellung vieler Spieler im Kader offengelegt.

      Und wer ernsthaft denkt, dass ein Schmadtke kompetenter als ein Armin Veh ist, der glaubt auch an fliegende Rentiere. Ich bin mir sicher, der Effzeh wird unter Armin Veh sehr schnell wieder auf die Beine kommen, und sei es über ein Jahr in der zweiten Liga. Mein Vertrauen hat der Mann.

      • Boom77 says:

        Ich finde auch, dass Armin Veh es bisher sehr gut macht. Deshalb warte ich gerne ab, was er zur kommenden Saison macht. Mit Terodde und Koziello lag er ja schonmal nicht ganz so daneben. Sicherlich kann auch er Fehler machen. Aber wir sollten ihn erst kritisieren, wenn er diese Fehler wirklich gemacht hat und nicht schon vorher auf ihn einprügeln. Er hat Vertrauen verdient.

        Ich sagte zwar in einem anderen Kommentar, dass er sich den Schuh anziehen müsse, auf der rechten Seite nichts gemacht zu haben. Aber ich würde das jetzt nicht als zu großen Fehler betrachten. Zumal man ja auch immer nur Gerüchte hört, wen der Trainer oder jemand aus dem Vorstand oder der Zeugwart im Winter als RV gerne gehabt hätte. Schon ob das stimmt, ist die Frage. Und offen bleibt auch, ob Veh sich dem vehemennt verschlossen hat oder es einfach nicht möglich war, den Spieler zu verpflichten.

        So ehrlich muss man – auch ich – zu Gunsten von Herrn Veh schon sein. Zumal ich auch nachvollziehen kann, wenn einer sagt, ich hole nur Spieler, die für mich auch spielertisch und perspektivisch Sinn machen und gehe davon nicht ab. Und wie ein anderer User/Kommentator schon richtig schrieb, am Ende war es nicht der RV, der uns in den wichtigen Spielen die nötigen Punkte gekostet hat. Da fielen die Tore über links (und es kommt nun – zumindest bisher – ernsthaft keiner auf die Idee zu sagen, mit Hector hätten wir einen schlechten LV) und das Zentrum. Vielleicht war somit der RV doch nicht die „ganz große Baustelle“ im Kader.

    • udo schmidt says:

      Paul der Troll zu unterstützen fällt mir zugegebenermaßen schwer,aber meine „Bauchschmerzen“ liegen auch eine Etage höher als AV. Natürlich muß AV mit seinem Team und dem neuen Trainer unser Vertrauen haben,den FC so zu strukturieren und den Kader so umzubauen daß man direkt wiederaufsteigt und sich danach in der 1.Liga so weiterentwickelt,wie ich es eigentlich unter Schmadke und Stöger erwartet hatte.Sah ja 3 Jahre auch ganz gut aus.
      Die Gefahr sehe ich darin,daß man Dem GF Veh völlig freie Hand läßt (wie schon Schmadke) und der Vorstand seiner eigentlichen Hauptaufgabe nämlich der Kontrolle nicht nachkommt.Nach wie vor fehlt es mir im Vorstand an ausreichendem Fußballsachverstand um die Arbeit von AV beurteilen zu können.Das was andere Vereine (z.B. Bayern) zu viel haben oder wie Dortmund sich neu hinzuholen wollen fehlt bei uns.
      AV ist auf seiner jetzigen Position ein absoluter Neuling.Was ist wenn er nicht so performt wie wir es alle wünschen und erwarten?Hier steckt ein großes Risiko und ich hoffe nur,daß wir bei der aktuellen Beurteilung von AV richtig liegen.Wenn nicht–der Vorstand wird es als letzter merken.

      • Boom77 says:

        Sicherlich sollte es keine Alleingänge á la Schmadtke geben. Aber Schmadtke behauptete gegenüber 11FREUNDE im Nachgang zu seiner Zeit beim FC, dass er auch ziemlich allein gelassen wurde, was die Kaderplanung betrifft, und er insbesondere von Stöger kein Feedback oder Inputs bekommen habe, was ich mir auch sehr gut vorstellen kann. Stöger wollte wohl mit diesem Thema nichts (mehr) zu tun haben.

        Die Zusammenstellung eines Kaders hat zwar immer auch ein übergeordnetes Ziel (wie will der Verein spielen lassen / für was für einen Fußball soll der Verein stehen), dies kann aber nicht ohne Rücksprache und Einbeziehung des Trainers erfolgen, denn er ist derjenige, der das dann umzusetzen hat. Hier würde ich jetzt erstmal davon ausgehen, dass Herr Veh mit dem neuen Trainer bereits in entsprechendem Kontakt steht. Zumindest gehe ich davon aus, so lange ich nicht das Gegenteil weiß.

        Hinzu kommt, dass man mit Herrn Aehlig einen Kaderplaner verpflichtet hat. Es ist deshalb auch davon auszugehen, dass dieser Kaderplaner nicht nur seinen Stuhl im Geißbockheim wärmt, weil gerade noch ein Büro frei war, sondern tatsächlich als Kaderplaner tätig ist. Und was macht ein Kaderplaner? Schon per Definition plant er den Kader. Auch dies spricht dafür, dass man hier keine Alleingänge von Veh zu befürchten hat, da der Kaderplaner mit beteiligt sein wird und ist. Auch hier muss man mir das Gegenteil erst belegen.

        Es wird sicher auch unter Veh, wenn denn alle einbezogen werden, auch über den einen oder anderen spieler intern eine (hoffentlich fruchtbare) Diskussion zwischen dem Geschäftsführer Sport, dem (zukünftigen) Trainer, dem Kaderplaner und der Scouting-Abteilung geben. Dies finde ich aber nicht schlimm, sondern ganz im Gegenteil sogar sinnvoll und richtig.

      • Ali Perez says:

        AV ist in der jetzigen Position kein absoluter Neuling. Ich weiß nicht, warum das immer wieder behauptet wird. AV hat als Trainer gleichzeitig immer wieder die Funktion des Sportdirektors mitübernommen und seine Kader meist selber zusammengestellt. Das war mit ein Grund, warum er beim HSV nicht klar kam. Da hat man ihm nämlich immer wieder reingequatscht. Der VfB ist unter ihm deutscher Meister geworden. Als Horst Heldt 2006/2007 zum VfB stieß, stand der größte Teil des Kader bereits, der deutscher Meister wurde. Horst Held hat die deutsche Meisterschaft meiner Meinung nur geerbt. Der Macher war AV. In Frankfurt hat er mit Bruno Hübner eine Mannschaft gebastelt, die aufgestiegen ist und mit attraktiven Fußball die Klasse in der ersten Liga gehalten und sich später etabliert hat. Wieviel Verdienste braucht es, um für den FC angemessen zu sein? Ich halte große Stücke auf AV. Er ist mediengewandt, hat Ahnung von Fußball, beherrscht Menschenführung und kann Kaderplanung. …und zwar nachweislich.
        Ich bin von AV überzeugter als von JS, wo alle Hurra gebrüllt haben, als er verpflichtet wurde.

  2. Paul der Troll says:

    Zoller ist kein Bundesliga-Stürmer, ihm fehlt es an der Spielintelligenz, und seine liebste Position ist da Abseits. Höger hat in den letzten Wochen den Abstieg fast im Alleingang verwirklicht, er ist viel zu langsam für die Bundesliga. Wenn man gestern Marsaille – Leipzig gesehen hat, dann konnte man beobachten, wie modernes Umschaltspiel aussieht. Dagegen läuft Höger wie ein Ackergaul. Maroh wäre als Backup für die Innenverteidigung sicherlich noch eine Option für die 2. Liga.

    Der Verein ist schon viel zu lange auf die 2. Liga ausgerichtet, Stuttgart und Bremen haben gezeigt, was mit einer Siegesserie zu erreichen gewesen wäre. Es gibt außerdem wenig Anlass zur Hoffnung, denn über allem trohnt „König Fehlentscheidung“, unser geliebter Präsident Werner Spinner! PRÄSIDIUM RAUS!!!

    • Boom77 says:

      Also eigentlich müsste dieser Artikel – zumindest das Foto – Ihnen doch mal Anlass dazu geben, das Präsidium zu loben. Zu sehen ist Frank Aehlig, den man von RB Leipzig als Kaderplaner verpflichtet hat. In einem anderen Kommentar haben Sie RB Leipzig noch dafür gelobt, dass die ihr Geld sinnvoll in Spieler investiert haben. Sie attestieren RB Leipzig somit eine gute Kaderplanung. Deshalb müssten Sie es doch begrüßen und für gut befinden, dass man Herrn Aehlig aus Leipzig geholt hat. Eigentlich wäre hier also mal ein „PRÄSIDIUM GUT GEMACHT!“ von Ihnen angebracht gewesen. Aber über diesen Schatten können Sie wohl nicht springen ;-)

  3. Detlef Lodenkämper says:

    Schade. Wäre Veh zwei Monate früher gekommen, also direkt nach Schmadtkes Abgang, müssten wir uns jetzt womöglich keine Gedanken über die 2. Liga machen, denn Veh hätte sicher als erste Amtshandlung den lieben Peter vor die Tür gesetzt.

  4. NICK says:

    Ein paar Spieler sollte man zu möglichst viel Geld machen – Horn, Sörensen, Hector, Horn, Osako

    Aussortieren sollte man Olkowski, Clemens, Höger, Jojic, Cordoba, Zoller und hier auch versuchen möglichst viel Geld zu bekommen…spielt Kolumbien die WM??? – lieber Fußball-Gott lass dann Cordoba dort ein Tor schießen…

    Lehmann sollte man sein „Gnadenbrot“ geben.

    Wenn Heintz, Risse & Bittencourt bleiben würden bliebe un z.B. folgende Mannschaft:

    ————Terrodde / Guirassy——————-
    Bittencourt—–Koziello————-Risse——
    (Führich) (Neuer RA)
    ———-Öczan——-Nartey /Neuer 6er ——-
    Neuer LV – Heintz – Mere / Maroh – Neuer RV
    (Handwerker) (Klünter)
    ————–Neuer Torwart———————-
    (Müller)

    Da Risse & Bittencourt verletzungsanfällig sind und man nicht weiß ob sich Koziello körperlich durchsetzt bräuchten wir für die komplette Angfriffsreihe noch Alternativen. Zusätzlich noch einen Stürmer. Für alles muss man natürlich sehen, wer uns verlässt, dass muss Veh jetzt klären und dann handeln…

    • Flizzy says:

      Cordoba hat noch kein A-Länderspiel für Kolumbien bestritten…und ich bezweifel stark, dass er für die WM 2018 nominiert wird. Geschweige denn jemals für die A-Nationalmannschaft…
      Außerdem kann man echt froh sein, wenn man für ihn noch 6-7 Millionen bei einem Transfer bekommt.
      Was Heintz angeht, bin ich mir ziemlich sicher dass er den Verein verlässt…Sobiech (den du vergessen hast) und Mere sind mein Tipp für die IV.

    • Michael H says:

      (siehe längerer Kommentar unten)

      Cordoba habe ich ganz vergessen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Verantwortlichen ihn loben um den Preis hochzuhalten, oder weil sie tatsächlich noch an seinen Durchbruch glauben. Falls letzteres, soll man ihm ruhig da eine Jahr in der zweiten Liga geben und zusehen, wie er sich entwickelt. Falls Ersteres zutrifft, dann für 10 Mio verkaufen, falls es noch einen Interessenten geben sollte. Vielleicht auch für 8.

      • Flizzy says:

        Um an Guirassy und Terodde vorbeizukommen bedarf es aber einer 200%igen Steigerung bei J.C.C. – Der hatte genug Chancen die Saison über mal einzunetzen. Druck hin oder her, er hat einfach alles versemmelt. Und das Tor gegen Arsenal war ja eher ein Freifahrtsschein dank Ospina. Distanz hin oder her…und im DFB Pokal gegen unterklassige Mannschaften war es auch nur ein 11 Meter. Mehr als Ersatzspieler sehe ich in ihm momentan nicht. Aber es wird schon interessant ob er bleibt, und welche Rolle er in diesem Fall spielt. Aber ich denke er wird auch wechseln…

    • Andy Andy says:

      Eigentlich schreibe ich hier nix mehr. Doch bei Dir schwillt mir der Geissblog. Du schreibst nur Scheissssssse. Wo hast du mal Fußball gespielt? In der Kreisliga 5 oder so. Du bist einer dem würde ich gerne mal auf DFH… Hoffentlich macht dein Arbeitgeber auch mal eine Sondierung. Hast da aber Glück , denn man braucht ja einen wo der Chef sich seine Füße abtreten kann.

  5. Michael H says:

    Zu Veh: Als Trainer hat er mehr erreicht als so ziemlich jeder andere, den wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten gehabt haben. Zwar ist die Sportdirektorposition eine andere, aber ihm zu unterstellen, dass er nicht realisiert hätte, dass wir einen vernünftigen Rechtsverteidiger brauchen, ist schlicht dämlich.

    Zum Kader: Zoller und Co. kann man gerne für die zweite Liga noch ein Jahr halten. Wenn sie sich da vernünftig anstellen, kriegt man auch nach dem Aufstieg noch einen guten Erlös für sie.

    Im Gegensatz zu vielen Kommentatoren hier hoffe ich allerdings, dass Veh an Jojic und Osako festhalten wird. Bei ersterem weiß man, dass er ein gutes, positives Umfeld braucht. Das gab es dieses Jahr halt einfach nicht. Dennoch ist er technisch der beste Spieler, den wir seit langem gehabt haben. Osako fehlte die Sturmspitze und die Unterstützung durch das restliche Mittelfeld. Ebenfalls technisch stark und wie wir in der letzten Saison gesehen haben, passt er den Ball häufiger dorthin, wo er ihn haben möchte. Beide abzugeben und dafür neue technisch starke Spieler zu holen wäre nicht nur wirtschaftlich unklug, sondern auch schwer zu realisieren, wenn man sich die Reputation des Vereins anschaut. Welcher junge, hungrige, technisch starke Mittelfeldspieler mit viel Potential würde denn zu uns kommen wollen wenn sie von Bayer, Hoffenheim und Co. Angebote bekommen? Niemand. Und das hat nichts mit der Zweitligazugehörigkeit zu tun.

    Und die Abwehr? Wenn wir Heintz und Mere halten können und Sörensen bleibt, sollte das mit dem Neuzugang ja ausreichen. Dazu dann noch wen auf rechts und ggf. links (abhängig von Hector). Dann noch ein defensiver Mittelfeldspieler sowie ein Stürmer und damit steht die Mannschaft für das kommende Jahr im Wesentlichen.

    Olkowski, Höger, Clemens, J Horn und Co. kann man (und sollte man) getrost abgeben. Özcan und vielleicht auch Klünter kann man noch ein Jahr halten um zu sehen, wie sie sich entwickeln. Lehmann hört auf, Pizarro ebenso. Damit bleiben noch 1-2 Plätze im Kader für weitere Spieler, die hoffentlich mit Spielern aus der eigenen Jugend besetzt werden (Nartey, x).

    Tor? Wenn Horn bleibt, dann Horn. Wenn nicht, entweder Müller aufbauen, wenn man ihm das zutraut, oder wen Neues holen.

    Was/wen vergessen?

    • Boom77 says:

      Ich behaupte auch nicht, dass er das nicht realisiert hat. Wie ich in meinem Kommentar schrieb, wissen wir die Umstände nicht, die dazu führten, dass kein RV verpflichtet wurde. Wenn ich mir Herr Veh´s Handeln bei den Transfers (Terodde und Koziello) anschaue, glaube ich, dass er wirklich auch nach einem RV geschaut und sicher auch in Gespräche eingetreten ist. Womöglich waren diese aber im Winter nicht zu bekommen. Und, dass er da keine Sachen machen wollte, von denen er nicht überzeugt ist (man denke z.B. er hätte den Diekmeier vom HSV aus der Not heraus verpflichtet), kann ich nachvollziehen.

    • Boom77 says:

      Un außer bei Osako und jojic stimme ich Ihnen zu, was den zukünftigen Kader betrifft. Guirassy würde ich in Liga 2 noch eine Chance geben. Neben Nartey fällt mir der Führich (ich denke Bissek braucht noch ein oder zwei Jahre in den U-Mannschaften, um ihn dann ernsthaft bei den Profis über einen längeren Zeitraum auszuprobieren) ein, den man in der 2. Liga hochziehen könnte.

    • Stefan Schmitz says:

      „Welcher junge, hungrige, technisch starke Mittelfeldspieler mit viel Potential würde denn zu uns kommen wollen wenn sie von Bayer, Hoffenheim und Co. Angebote bekommen? Niemand.“

      Hört sich schwer nach Koziello an. Der hatte bestimmt auch andere, schmackhaftere Optionen, als zum 6 Punkte Club aus Köln zu wechseln…

      • Michael H says:

        Ist jetzt aber nicht wirklich so, als ob man Koziellos paar gute Halbzeiten hätte erwarten können. Zudem lief das ja anscheinend über persönliche Kontakte (Favre).

        Und seine Technik mit Jojic oder Osako zu vergleichen halte ich (basierend auf bisherigen Leistungen) für gewagt. Dennoch hoffe ich natürlich, dass er ein Stammspieler wird und sich gut entwickelt.

  6. J B says:

    Erstmal abwarten und gucken welcher Trainer kommt.
    Sollte es wirklich Markus Anfang werden und er sein präferiertes 4-1-4-1 System umsetzen wollen, sehe ich auch in Sachen Transfers ne ganz andere Gemengelage.
    Ein Koziello als einsamer 6er wird aufgrund seiner körperlichen Durchsetzungskraft schwierig.
    Und Höger ist wohlmöglich zu langsam.
    Profitieren von diesem System würde wahrscheinlich Jojic als ZM bzw. OM.
    Hinterherschauen würden alle MS hinter Terodde.

    • Boom77 says:

      Naja, Jojic ist nun auch nicht gerade schnell und zweikampfstark. Und ich finde, Koziello kann auch gut OM spielen. Er hat das Auge und ein gutes Füßchen. Problematisch für Jojic und Koziello wäre wohl eher, dass als ZM/OM wohl der Schaub von Rapid Wien kommen soll. Aber es bleibt abzuwarten welche Lösung und damit welches System M. Anfang oder ein anderer Trainer hierfür finden wird.

      • J B says:

        Sorry das war etwas missverständlich. Natürlich sehe ich Jojic nicht auf der 6. In einem 4-1-4-1 gebe es aber endlich mal ein System mit ZOM Position, die ihm hoffentlich eher liegt als die offensiv oriente Variante eines 6ers.

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