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„Enorme Testbatterie“: FC baut in Sachen Fitness vor

Der 1. FC Köln hat offenbar aus den Fehlern des letzten Sommers gelernt und nimmt seine Spieler am Ende der Saison noch einmal richtig ran, um mangelnde Fitness in der nächsten Saison auszuschließen. Ein Laktattest machte am Dienstag den Anfang.

Köln – Strahlender Sonnenschein, über 20 Grad im Kölner Westen: Die Spieler des 1. FC Köln drehten am Dienstag ihre Runden auf der Ostkampfbahn neben dem RheinEnergieStadion. Schatten gab es nur an der Bank, wo ihnen in regelmäßigen Abständen Blut abgenommen wurde. Ansonsten schwitzten sie in der Kölner Sonne.

Für die Jungs ist ein Laktattest etwas Übles

„Für die Jungs ist ein Laktattest etwas Übles“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck, während an ihm die Spieler mit ernsten Gesichtern nach klar vorgegebenen Zeiten und Tempo vorbeiliefen. Am vergangenen Donnerstag hatten die FC-Profis von dem Test erfahren. Die Begeisterung hatte sich in Grenzen gehalten – vor allem, weil es nur der Anfang einer Reihe an Untersuchungen sein wird. „Wir haben eine enorme Testbatterie, durch die wir die Jungs in dieser und der nächsten Woche durchführen werden“, kündigte Ruthenbeck an.

Wenn die Spieler des 1. FC Köln am kommenden Samstag in Wolfsburg ihr letztes Spiel der Saison absolvieren, endet mit aber noch nicht ihre Arbeit für die Spielzeit. Zwar steht kein Sommerkick mehr bei einem unterklassigen Gegner im Kölner Umland an. Dafür müssen sich die Spieler noch bis einschließlich nächste Woche Donnerstag weiteren Tests und Untersuchungen unterziehen. Dazu gehören auch diversen Besuche bei den Teamärzten inklusive Zahnarzt und Augenarzt.

Trainingspläne werden intensiviert

„Wir werden die Jungs in vielen Bereichen noch mal testen und untersuchen, weil wir glauben, dass diese Arbeit die Grundlage für eine erfolgreiche nächste Saison sein wird“, sagte Ruthenbeck. Nach dem körperlichen Armutszeugnis, das man den Spielern im vergangenen Sommer hatte ausstellen müssen, soll es Fitnessprobleme in der kommenden Spielzeit nicht geben. Der FC will seine Profis wieder härter rannehmen, um unter Markus Anfang dominanten Fußball in der Zweiten Liga spielen zu lassen. Die Grundlage dafür: körperliche Stärke.

„Nach den Tests wissen wir genau, wo die Jungs stehen, damit wir die Pläne entsprechend anpassen können“, sagte Ruthenbeck. Er meinte damit aber auch die Spieler, die den Klub im Sommer verlassen werden oder noch könnten. „Für uns ist es wichtig, weil wir rückblickend analysieren können, wie unsere Trainingsarbeit angeschlagen hat. Aber es gehört sich auch, dass wir den Spielern, die gehen, die Daten für den aufnehmenden Verein mitgeben können.“

 

2 Kommentare
  1. FC-Freund says:

    Naja, so etwas bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung! Das sollte ohnehin zur Professionalität eines Bundesligavereins gehören! Irgendwie traurig und armselig! Schien ja bisher nicht so gewesen zu sein.

    • J B says:

      Von Laktattests wurde hier im Geißblog regelmässig jeweils zum Ende und Beginn einer Saison berichtet. In dieser Hinsicht ist der Artikel jetzt keine „besondere Erwähnung“.
      Und wenn es zum guten Ton gehört diese Ergebnisse auch dem neuen Arbeitgeber zu geben, bitte schön. Hoffe das beruht auf Gegenseitigkeit.

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