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Letztes Heimspiel gegen Bayern: Wer bekommt sein Abschiedsspiel?

Für viele Spieler des 1. FC Köln wird es heute das vorerst letzte Spiele gegen den Rekordmeister aus München. Für einige Spieler sogar das letzte Spiel im Trikot des Effzeh. Im letzten Bundesliga-Heimspiel kann Stefan Ruthenbeck dabei auf fast alle FC-Profis zurückgreifen. 

Köln – Lediglich zwei Spieler im Kader des Effzeh müssen gegen die sicher Bayern passen. Während die Spielzeit für Matthias Lehmann nach seiner Ellbogen-Verletzung bereits vorzeitig beendet ist, hat Jorge Meré in Freiburg seine fünfte Gelbe Karte gesehen und wird ebenfalls zuschauen müssen. Unwahrscheinlich ist hingegen, dass der unter der Woche Vater gewordene Leonardo Bittencourt dem Trainer zur Verfügung stehen wird. Der Doppel-Torschütze aus Freiburg hat sich im Training eine leichte Prellung des Knies zugezogen. „Bei ihm müssen wir schauen ob ein Einsatz Sinn macht“, sagte Ruthenbeck auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Dafür ist Sehrou Guirassy wieder fit und einsatzbereit. Dass es für den Franzosen nach der längeren Verletzungspause allerdings schon für einen Kaderplatz reicht, ist ebenfalls unwahrscheinlich.

Wer darf im letzten Bundesliga-Heimspiel von Beginn an ran?

Aufgrund der Sperre von Meré ist klar, dass Dominic Maroh sein Abschiedsspiel in Müngersdorf bekommen wird. Der Innenverteidiger wird nach sechs Jahren beim Effzeh vor dem Spiel verabschiedet. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. „Er hat es verdient, sich im letzten Heimspiel der Saison noch einmal zu zeigen und sich mit einer guten Leistung dann auch von den Fans zu verabschieden“, erklärte Ruthenbeck. Auch für Dominique Heintz könnte es das letzte Heimspiel im FC-Dress werden.

Spannend bleibt außerdem die Frage, wen Ruthenbeck rechts hinten aufstellen wird. Weder Sörensen, der gegen Schalke nach 32 Minuten vom Feld musste und gegen Freiburg 90 Minuten auf der Bank saß, noch der nach Berlin abwanderungswillige Lukas Klünter scheinen sich für die Position aufzudrängen.

Setzt Ruthenbeck auf die Zukunft?

Wahrscheinlich ist, dass Ruthenbeck vornehmlich die Spieler zum Einsatz kommen lässt, die auch in der kommenden Saison sicher beim Effzeh spielen werden. „Wir müssen schon gucken, dass wir eine Mannschaft auf die Beine stellen, die dagegen halten kann. Dabei kann es schon ein Spieler sein, der in der kommenden Saison nicht da sein wird“, erklärte der Trainer, fügte aber auch hinzu, mit Armin Veh noch einmal sprechen zu wollen: „Ich werde schon nach hören, ob es etwas bezogen auf die Zukunft gibt, das wichtig ist.“ Daher könnten auch Christian Clemens und Simon Zoller für einen Startelfeinsatz in Frage kommen.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Risse, Maroh, Heintz, Hector – Clemens, Höger, Koziello, Handwerker – Terodde

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