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Ruthenbecks letzter Auftritt – gegen Stögers Fast-Nachfolger

Stefan Ruthenbeck ist nur noch eine Woche lang Trainer des 1. FC Köln. Dann geht es in die Sommerpause, ehe sein Vertrag offiziell am 30. Juni 2018 endet und sein alter Kontrakt als U19-Coach einsetzt. Bis dahin stehen noch letzte Pflichtaufgaben auf dem Programm. Die wichtigste: am Samstag gegen den VfL Wolfsburg mit Trainer Bruno Labbadia.

Köln – Inzwischen ist längst bekannt: Ex-Manager Jörg Schmadtke wollte im Herbst 2017 Peter Stöger beurlauben und Bruno Labbadia als neuen Trainer einsetzen. Dazu sah er sich aber nicht in der Lage, weshalb es schließlich zur Trennung vom Manager und nicht vom Trainer kam. Inzwischen sitzt Labbadia bei Wolfsburg auf der Bank, Schmadtke ist laut kicker ein heißer Kandidat auf den Manager-Posten zur neuen Saison.

Freitag: Letzte Pressekonferenz vor einem FC-Spiel

Was beim FC nicht hatte sein sollen – die FC-Bosse hatten große Zweifel an Labbadias persönlichem Co-Trainer Eddy Sözer -, könnte in Wolfsburg Realität werden: das Duo Schmadtke/Labbadia. Allerdings ist es fraglich, ob der ehemalige Stürmer des 1. FC Köln einen Abstieg überleben würde. Deshalb muss Labbadia erst einmal am Samstag gegen den 1. FC Köln mit dem scheidenden Trainer Stefan Ruthenbeck gewinnen, um nicht Ruthenbecks Schicksal nach der Saison zu teilen und nicht mehr Bundesliga-Coach zu sein.

Ruthenbeck dagegen kann sich unabhängig seiner eigenen Zukunft auf die letzten Tage seiner Amtszeit als Profi-Coach am Geißbockheim konzentrieren. Am Freitag steht zunächst seine letzte Pressekonferenz vor einem FC-Spiel an (ab mittags beim GEISSBLOG.KOELN in voller Länge im Video). Anschließend leitet Ruthenbeck das Abschlusstraining seiner Mannschaft. Danach nimmt das Team eine letzte Mahlzeit am Geißbockheim zu sich, ehe es im Mannschaftsbus in Richtung Wolfsburg geht. Dort endet Ruthenbecks Zeit auf der Trainerbank am Samstag gegen 17.20 Uhr.

Übergabe an Markus Anfang

Nach einem letzten Medien-Marathon geht es zurück nach Köln in ein Kurz-Wochenende. In der kommenden Woche wird Ruthenbeck dann seine Spieler noch durch einige Tests begleiten, um das Training der vergangenen Monate analysieren und die Übergabe an seinen Nachfolger Markus Anfang vorzubereiten. Bis einschließlich Donnerstag werden dieses Tests laufen. Dann haben die Spieler – und auch Ruthenbeck – frei. Es sind also die letzten Tage als FC-Profitrainer für den 45-Jährigen. Wie es danach weitergeht, wird wohl ebenfalls in den nächsten Tagen entschieden. Dann wissen alle, wohin die Reise für Ruthenbeck und den FC gehen wird. Die letzte Ausfahrt heißt bis dahin aber Wolfsburg – mit Stögers Fast-Nachfolger Bruno Labbadia.

3 Kommentare
  1. Paul says:

    Ich habe mich selten so auf ein Spiel gefreut: Letztes Mal Ruthenbeck!!! Letztes Mal diese Tasmania-Saison!!! Vielleicht sogar endlich der erste Abstieg des HSV! Es ist nur schade, dass wir mit einem inkompetenten, diktatorischen und spaltenden Präsidium in die neue Saison gehen. Insofern wird das Jahr 2019 hoffentlich das Jahr des Neubeginnns. Im Frühlich der Wiederaufstieg mit einem neuen Spielsystem und im Herbst Neuwahl des Präsidiums mit eine Präsdidenten, der mehr Ahnung hat und demokratiefähig ist und einem Stellvertreter, die zu etwas anderem in der Lage ist als zur Selbstdarstellung. Nur so kann der FC aufhören, DER Loserverein im deutschen Fußball zu sein.

    2019: Mehr Fußball- und weniger Karnevalsverein! Come on, FC!

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