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Wer hat das Zeug für die Bundesliga? Die Topfavoriten auf den Aufstieg

Köln und HSV als Favoriten

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In der kommenden Saison spielen mit dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV zwei große und traditionsreiche Vereine in Liga Zwei. Beide haben nur ein Ziel: den direkten Wiederaufstieg. Aber welche anderen Klubs können im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden?

Köln – Das spielerische Niveau der 2. Bundesliga war in der vergangenen Saison überschaubar. Dafür war das Unterhaus so ausgeglichen wie selten zuvor. Noch am 30. Spieltag hatte der Tabellenvierte nur sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16. Vor den letzten 90 Minuten der Saison mussten noch sechs Klubs um den Klassenerhalt bangen. Für die kommende Spielzeit fällt die Liste der Aufstiegsfavoriten daher kurz aus.

1. FC Köln

Trotz einer desaströsen Bundesligaspielzeit geht der Effzeh mit einer breiten Brust in die 2. Liga. Und das zu Recht. Die Mannschaft wird sich zwar verändern, doch Leistungsträger wie Timo Horn, Jonas Hector, Marcel Risse und Marco Höger bleiben den Domstädtern auch im Unterhaus treu. Hinzu kommen Simon Terodde und Vincent Koziello, die bereits im Winter als Vorgriff für eine Zweitligasaison verpflichtet wurden. Außerdem hat der Effzeh mit Lasse Sobiech, Niklas Hauptmann, Benno Schmitz und Louis Schaub bereits sinnvolle Neuzugänge geholt. Mit Markus Anfang kommt ein Trainer nach Köln, der die 2. Liga nicht nur bestens kennt, mit Holstein Kiel spielte er bereits bis zum Schluss um den Aufstieg mit und scheiterte erst in der Relegation am VfL Wolfsburg. Hinzu kommt der finanzielle Spielraum der Kölner. Durch den Abstieg ist dieser zwar deutlich geschrumpft, dennoch hat der Verein stets die Möglichkeit, auf Verletzungen oder Formkrisen reagieren zu können.

Prognose: Der 1. Köln steigt souverän auf

Hamburger SV

Auch der ehemalige Bundesliga-Dino geht nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte als Favorit ins Aufstiegsrennen. Auch im Kader des HSV wird es zwar eine Menge Veränderungen geben, doch die Vertragsverlängerung von Lewis Holtby ist ein Symbol dafür, dass nicht nur in Köln, sondern auch in Hamburg einige Leistungsträger die schwache Bundesligasaison mit dem sofortigen Wiederaufstieg vergessen machen wollen. Mit Trainer Christian Titz zeigte die Formkurve bei den Hanseaten zuletzt deutlich nach oben. Seine Handschrift ist klar zu erkennen. Mit ihm als Coach scheint dem HSV nach Jahren der Trainerwechsel ein Glücksgriff gelungen zu sein. Zudem spricht die Finanzkraft, auch dank Investor Kühne, klar für die Hamburger.

Prognose: Der Hamburger HSV steigt souverän auf

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