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Die neuen Auswärtstouren: Auch im Unterhaus gibts gute Stimmung

Eine Stadt, zwei stimmungsvolle Vereine

Der 1. FC Köln wird in der kommenden Saison statt London, Belgrad, München oder Dortmund in die deutsche Fußball-Provinz reisen. Die FC-Fans, die ihre Mannschaft fast zu jedem Auswärtsspiel begleiten, könnten manche Stadien alleine füllen. Doch manche Destinationen sind durchaus eine Reise wert. 

Köln – Benteler-Arena statt Veltins-Arena, Stadion am Hardtwald statt Signal-Iduna-Park. Der Effzeh muss sich in der kommenden Saison nicht nur auf neue Gegner einstellen, sondern auch auf wesentlich kleinere Stadien. Im Schnitt bringen die Geißböcke knapp über 4000 Fans pro Spiel mit. Gegen Borussia Dortmund hatten die Kölner offiziell 8000 Anhänger dabei. Zum Vergleich: Das Stadion in Kiel fasst 10.200 Besucher. Damit hätte der Effzeh das Holstein-Stadion fast alleine gefüllt. Zwar können sich die FC-Fans in der kommenden Saison auf kein Derby freuen, dennoch gibt es durchaus einige Auswärtsfahrten, die sich lohnen könnten.

FC St. Pauli

Im Millerntor-Stadion beim FC St. Pauli herrscht durchweg eine gute Stimmung. Das Stadion war in der abgelaufenen Saison fast in jedem Spiel ausverkauft und erreicht mit ingesamt 499.692 Zuschauern hinter dem 1. FC Nürnberg den zweithöchsten Zuschauerwert. Im Schnitt besuchen nur 1000 Leute mehr den FCN als die Hanseaten, und das obwohl das obwohl das Max-Morlock-Stadion für 20.000 Zuschauer mehr Platz bietet. Die Reise nach St. Pauli lohnt sich in der kommenden Saison für die FC-Fans stimmungstechnisch also allemal.

Hamburger SV

Wenn man als FC-Fan schon mal in Hamburg ist, kann man sich gleich das Duell der beiden Bundesliga-Absteiger anschauen. In der vergangenen Saison machten sich fast 10.000 FC-Anhänger auf dem Weg in die Hansestadt und verwandelten das Volksparkstadion fast zu einem Heimspiel für den Effzeh. Auch in der nächsten Spielzeit, in der beide Mannschaften als Favorit für den Aufstieg gelten, dürften sich die Anhänger auf den Rängen ein ebenso leidenschaftliches Duell liefern, wie die Spieler auf dem Platz.

1. FC Union Berlin

Das Stadion an der Alten Försterei stellt mit knapp über 22.000 Plätzen das größte reine Fußballstadion in Berlin. Gefühlt herrscht somit in dem fast immer ausverkauften Stadion eine bessere Stimmung als beim Stadtrivalen Hertha BSC, die ihr Olympiastadion auch bei Top-Spielen nicht ansatzweise ausverkauft bekommen. Die Alte Försterei bietet alleine 18.000 Stehplätze, was bei den Heimspielen regelmäßig für eine grandiose Stimmung sorgt. Zudem soll das Stadion bis 2020 um 15.000 Plätze erweitert werden, wovon erneut 10.000 für Stehplätze abfallen. Die Alte Försterei wird also ein noch größerer Stehplatz-Tempel und stimmungstechnisch bestimmt weiterhin in der oberen Hälfte der Zweiten Liga zu finden sein.

9 Kommentare
  1. Paul says:

    Das die Stimmung toll ist, das ist ja für uns das Wichtigste, denn wir gehen nicht ins Stadion, um zu gewinnen, sondern wir wollen Spaß haben. Deshalb haben wir auch keine Ahnung vom Fußball und ein unfähiges Präsidium, dass wir nur im Amt lassen, weil es „alternativlos“ ist – wir, die Fans von Deutschlands größtem Loser-Club!

    • Wilfried Eich says:

      Hallo Paul,
      lass dich bitte nicht von den zahlreichen unqualifizierten Rückmeldungen auf deine Kommentare entmutigen. Bleib deinem Stil treu. Denn sowohl deine Beiträge als auch die darauf folgenden Kommentare amüsieren mich täglich.
      Du hast zwar keine Ahnung vom Fußball und als der liebe Gott die Wertschätzung verteilt hat, hast du wahrscheinlich bei den Häkelnadeln angestanden; aber irgendetwas ist ja immer.

  2. OlliW says:

    Wie schafft man es eigentlich, aus jeder Nachricht, jedem Kommentar, wirklich JEDEM Aspekt, jedweder Betrachtung immer grundsätzlich Etwas Negatives zu sehen und die Kurve zum Bashing eines vermeintlich persönlich Verantwortlichen zu drehen?!?! Wahnsinn, echt!

    • Peter Josef says:

      Paul und ich haben unterschiedliche Auffassungen davon, was den eigenen Verein ausmachen sollte. Aber – so schwer es mir fällt das zuzugeben – aus seiner Sicht hat er oft recht. Wir sind halt nicht professionell. Und wir Zuschauer baden uns oft in dieser Unprofessionalität. Pauls Zielsetzung: „Gewinnen über alles“ ist messbar, meine Zielsetzung: „In allem menschliche Größe zeigen“ ist nicht messbar, da hat er einen Vorteil. Andererseits: Sehe ich mir die Bilder von der Münchener Meisterfeier an und vergleiche damit die Bilder von der Beerdigung von Hans Schäfer, sehe ich kaum Unterschiede, wohl aber bei den Bildern vom letztlich bedeutungslosen Sieg gegen Bate. Wenn ich zudem sehe, dass SAP und die Pillen nicht mal beim CL-Halbfinale ihr Winzstadion voll kriegen würden, finde ich dann doch meine Einstellung: „Es ist ein Spiel, lasst uns Freude dran haben“ für mich passender. Aber ich gestehe Paul zu, dass er es anders sehen kann. Er formuliert halt oft was knapp und grob.

  3. Anti Raute says:

    Ihr beiden habt einen an der Waffel, sorry, aber es ist so. Paul kann es wohl nicht mehr anders, da habe ich die Hoffnung verloren, der macht aus jedem Punkt ein Minuszeichen…bei Peter Josef spielt der Frust eine große Rolle, aber nach den ersten Siegen in Liga 2 wird dieser wieder weichen. Der Effzeh hat in der letzten Saison ein paar große Fehler gemacht, aber deshalb ist doch nicht alles schlecht. Wir stehen finanziell so gut da, dass wir agieren können, das war 2012 nach dem Abstieg nicht der Fall, da ging es nur ums Überleben. Also die Basis stimmt, wir müssen das Glück wieder auf unsere Seite zwingen, denn in der letzten Saison hatten wir neben den ganzen Fehlern auch sehr viel Pech. Ein paar Entscheidungen des Viedeoschiris in den ersten Spielen zu unseren Gunsten und man wäre nie in diese Abstiegsspirale geraten, 3 Punkte nach 14 Spielen wird es so schnell nicht mehr geben. Mit ein paar Punkte mehr zur Winterpause wäre ein Klassenerhalt auch noch möglich gewesen, denn die Mannschaft und das Umfeld und die Mehrheit der Fans hätten daran geglaubt. Das kann also nur besser laufen für den Effzeh.

    • Peter Josef says:

      Dass man einen an der Waffel hat, merkt man selber ja nie, man hat ja einen an der Waffel. Ich nehm das jetzt mal so an. Ich muss aber wohl dringend an meinen Formulierungen arbeiten, denn ich sehe eigentlich in Ihrem Kommentar keinen Widerspruch zu meinen Posts. Ich sehe die letzte Saison fast genau so. Und wenn ich in den letzten Kommentaren den warnenden Zeigefinger erhoben habe, dann nicht, um später als Schlaumeier da zu stehen. Wenn wir nächste Saison in Magdeburg anfangen, dann Ingolstadt zu Hause haben und dann nach Regensburg müssen, werden wir womöglich mit wenig Punkten starten. Ich werde dann NICHT schreiben: „Seht Ihr, ich hab’s gesagt“, sondern ich werde schreiben: „Keine Panik! Stöger hat in der Aufstiegssaison auch nicht mehr Punkte gehabt“.

      • Norbert Ki says:

        Tschüß Geissblock – So und mir reicht es jetzt … … Sommerpause hin – oder oder her … auf nimmer wiedersehn ! Augenscheinlich ist ja keiner hier in der Lage dieses Forum zu kontrollieren – die neueren Berichte lassen auch schwer zu wünschen übrig … Nee – alles ohne mich … Und ich bitte darum das man meine Daten nach der neuen Datenschutzverordnung (DSGVO = entsprechend behandelt und anständig löscht ! Ansonsten … ) Scheint ja hier ein ziemliches Sodom und Gomorra diesbezüglich zu sein … Gute Nacht Geissblock und schlaf weiter schön …

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