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Diese Talente soll Ruthenbeck zu FC-Profis machen

Ruthenbecks Rückkehr in die U19

Stefan Ruthenbeck hat seine U19 wieder. Seit Mittwoch trainiert der Sechs-Monate-FC-Coach wieder die A-Junioren des 1. FC Köln. Der 46-Jährige hat einen klaren Auftrag: Er soll bei den Geissböcken die größten Talente so weiterentwickeln, dass sie für die Profis ein Thema werden.

Köln – Die Haare sind kürzer, der Bart mit den grauen Strähnen ab, nur einige Stoppeln sind übrig geblieben. Stefan Ruthenbeck wirkt erholt, als er am Geißbockheim nach der Sommerpause seine Arbeit wieder aufnimmt. Der Fußballlehrer ist zurück im Nachwuchs, sieht jünger aus, genauso wie seine Spieler, die er nun (wieder) trainiert.

Bisseck soll bei den Profis bleiben

Die Profis sind Vergangenheit, Ruthenbeck tritt die Arbeit wieder an, für die er im Sommer 2017 eigentlich nach Köln gekommen war: im Nachwuchs Talente entwickeln. Die A-Junioren haben einige vielversprechende Spieler im Kader, um die sich Ruthenbeck nun kümmern wird. Einige kennt er bereits, andere kommen aus der U17. Insbesondere sechs Spieler stechen heraus, darüber hinaus stehen zwei weitere vor dem Sprung zu den Profis.

Yann Aurel Bisseck und Nikolas Nartey werden die Vorbereitung auf die neue Saison bei den Profis unter Markus Anfang beginnen. Der hochgewachsene Innenverteidiger Bisseck ist aktueller U18-Nationalspieler des Deutschen Fußball-Bundes und jüngster Bundesliga-Spieler aller Zeiten im FC-Trikot. Kurz vor seinem 17. Geburtstag hatte er in der vergangenen Saison bei den Profis debütiert. Nun soll er dauerhaft beim Zweitligisten mittrainieren und dort mittelfristig den Durchbruch schaffen.

Bleibt Nartey endlich verletzungsfrei?

Gleiches gilt für Nartey, den dänischen U18-Nationalspieler. Der 18-Jährige war in der letzten Saison immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden. Nun aber, so ist zu hören, konnte er zwei Monate lang verletzungsfrei trainieren und sich in der Pause fit machen, sodass er ohne Probleme in die Profi-Vorbereitung einsteigen dürfte. Im letzten Sommer hatte der Mittelfeldspieler in den Trainingslagern unter Peter Stöger begeistert. Beim FC ist man sich noch immer sicher, dass der Däne eine große Zukunft vor sich hat. Diese soll er nun gesund und fit in Angriff nehmen und sich unter Anfang in der Zweiten Liga ins Blickfeld spielen.

2 Kommentare
  1. Anti Raute says:

    Talente haben wir anscheinend genügend, aber wer von ihnen schafft den Durchbruch zu den Profis? Diese Hürde haben in den letzten Jahren nicht viele überspringen können und wenn sie es geschafft haben, dann wurden sie durch Verletzungen zurück geworfen(Nartey). Der Effzeh braucht diese Youngster, die den Durchbruch schaffen und bei den Profis eine Rolle spielen, bzw. zu regelmäßigen Einsatzzeiten kommen. Der Effzeh hat hier Nachholbedarf,wenn man auf die anderen Vereine blickt. Man muss diesen jungen Spielern aber auch das Vertrauen aussprechen und sie in der Mannschaft belassen, auch wenn sie mal mit ihren Leistungen schwanken.

    Durch den Abstieg in die 2. Liga ist die Chance nun besonders hoch für diese Spieler, im Profiteam Fuß zu fassen. Dazu muss aber auch die Einstellung dieser Spieler stimmen. Einige von ihenen waren zu früh mit dem „erreichten“ zufrieden und haben nicht mehr Vollgas gegeben (Özcan), obwohl deutlich mehr zu erwarten war.

    Hoffentlich ist Ruthenbeck der richtige Mann dafür, diese Youngster zu formen, hungrig zu machen, den Sprung in den Profikader zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit Markus Anfang ist sehr wichtig. Dieser muss bereit sein, diese Youngster auch spielen zu lassen und dauerhaft mehr Mut zu zeigen als ein Peter Stöger, der es bevorzugte einem Jojic oder Zoller die xte Chance einzuräumen(auch auf fremden Positionen) als auf den Nachwuchs zu setzen.

    Die Qualität in dem Jugendbereich muss sich aber auch weiter verbessern, es darf nicht sein, dass uns Vereine wie Düsseldorf, Bochum, Bielefeld neben den besten Vereinen aus Deutschland, den Rang ablaufen. Der Effzeh spielt im Jugendbereich längst nicht mehr im vorderen Bereich mit, ist eher drittklassig. Das darf einfach nicht sein und hier muss vom Verein aus einfach mehr(auch Geld) kommen, insbesondere wenn man diesen Weg der Jugendarbeit, Talentförderung sich auf die Fahnen geschrieben hat. Es hapert in der Umsetzung dieser Ziele, da muss etwas passieren.

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