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Auf Mallorca: Kugel macht Maroh und Pizarro fit

Ruhig ist es geworden um Dominic Maroh und Claudio Pizarro: Die beiden ehemaligen Spieler des 1. FC Köln haben noch keinen neuen Klub für die nächste Saison gefunden. Dafür aber machen sie sich nun gemeinsam fit – und zwar ausgerechnet mit Kölns Ex-Athletiktrainer Yann-Benjamin Kugel.

Mallorca – Jedes Jahr im Sommer schauen Fußballfans interessiert auf eine besondere Mannschaft: die der vertragslosen Spieler. Oft finden sich dort namhafte Spieler. So auch in diesem Sommer. Aktuell sind unter anderem Max Meyer (ehemals Schalke 04), Philipp Wollscheid, Serdar Tasci, Dennis Diekmeier oder auch Daniel Halfar vertragslos.

Benny Kugel hilft seinen Ex-Spielern

Diekmeier hat nun aber zumindest einen Weg gefunden, sich für die neue Saison und einen neuen Arbeitgeber fit zu halten: Er hat sich mit Dominic Maroh und Claudio Pizarro zusammengetan und sich auf Mallorca zu einem privaten Trainingslager getroffen. Auch Maroh und Pizarro warten noch auf das richtige Angebot, und so nutzten die beiden Ex-Kölner ihren Kontakt zu einem weiteren Ex-Kölner, um sich fit machen zu lassen.

Yann-Benjamin Kugel, ehemaliger Athletiktrainer des Effzeh und der deutschen Nationalmannschaft, hat sich der Fußballer angenommen und trainiert sie aktuell auf der spanischen Insel. Ein Video, das Kugel auf Instagram teilte, zeigte Diekmeier an den Seilen, Maroh an einem Traktorreifen und Pizarro mit einem Medizinball. Hartes, körperliches Training für die Zeit nach der Arbeitslosigkeit.

Maroh: Gespräche über Zukunft laufen

Zumindest bei Maroh scheint sich etwas zu tun. Der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, dass der Innenverteidiger in Gesprächen mit mehreren Klubs steht. Eine Entscheidung ist aber offenbar noch nicht gefallen, auch nicht, in welche Liga es gehen könnte. Doch Maroh hofft, zum Saisonstart einen neuen Arbeitgeber gefunden zu haben. Bis dahin greift es auf alte Kölner Kontakte zurück und macht sich fit für neue Aufgaben.

12 Kommentare
  1. mal im Ernst says:

    Eigentlich lese ich nur noch den Schwachsinn einiger User. Warum stellt ihr hier immer noch Seiten- Lange Artikel über ehemalige Beschäftigte des FC ein ? Ob Spieler ,oder Loser -Trainer, möchtegern Sportleiter usw. Fällt euch nichts ein in der Sommerpause? Herr M , Sie sind vor Ort in Kitzbühel? Da wäre interessant den Fans mal zu berichten ,dass es genau so scheisse ist wie letztes Jahr. Ich war letztest Jahr da , und habe hier nichts Neues gesehen. Wollte da auch nicht mehr hin , doch mein Sohn ist FC Fan und wollte sich das noch mal antun. Neues System? Haben wir beide nicht erkennen können. Warum auch. Fußball ist doch einfach oder ? Verteidigen und vorne Tore machen. Wenn das stimmt was hier erzählt wird, EIN SPIELER WIRD GEHOLT DER NUR VON EINEM ANDEREN VEREIN VON KIEL GEKAUFT WURDE UM MIT IHM GEWINN ZU MACHEN DANN IST DAS MENSCHENHANDEL UND NIX ANDERS. Der Verein hat 2,5 Millionen an Kiel gezahlt und der doofe AV zahlt dann jetzt 4- 5 Millonen für einen Ex -Kieler-Spieler. Nun , mein Verein kauft auch auf dem Kicker-Markt ein, nur ist er nicht so blöde wie euer vor Eitelkeit strebenden Vorstand. Schon mal von den Typen in den letzten Wochen was gehört ? Da kommt auch nichts , denn bald sind Wahlen ,und da wollen die jetzt nicht ins Fettnäpfchen treten. Meine Meinung als BMG Fan und FC Junior Fan.

  2. Philipp Schröder says:

    Ich hingegen bin sehr interessiert was z.B. gerade Maroh so treibt. Er hat jahrelang die Knochen für unseren Verein hingehalten und nur weil er jetzt nicht mehr hier unter Vertrag ist, ist er mir nicht plötzlich schnurzegal. Das neue System finde ich durchaus erkennbar. Gerade im letzten Spiel gegen Watford, auch wenn es hier und da noch hakt. Und Fußball ist weiß Gott kein einfaches Spiel. Dazu empfehle ich den gestrigen Artikel in der Zeit, online lesbar, mit dem Titel „Wir Deutschen haben einfach keine Ahnung von Fußball“. Und zum Thema Menschenhandel: Der Spieler macht das Spiel schließlich auch mit, weder hätte er vorher dort unterschreiben müssen, noch muss er jetzt woanders unterschreiben. Er hat mit Sicherheit auch Interessen. Vom Vorstand mag jeder halten was er will, er hat sicher nicht alles richtig gemacht in der letzten Saison, aber nach Eitelkeit strebend? Wirklich?

    Herr Merten. Weiter so. Ich komme jeden Tag gerne hierhin und lese ihre Artikel.

    • Klio says:

      Beim Thema Drexler sollte man nicht einfach behaupten, dass dieser das Spiel mitmache. Es ist es durchaus naheliegend, dass er schlichtweg getäuscht wurde nach dem Prinzip: Dem Spieler wird sonstwas erzählt, was man mit ihm plane, und er wird direkt nach seiner Ankunft kaltgestellt, in Testspielen nicht eingesetzt und der Sportdirektor stellt ihn über die Medien zum Verkauf.

      Auf Sportbuzzer ist unter der Überschrift „Dominick Drexler: Zwei Jahre wie ein Traum“ ein Interview zu lesen, in dem er sich über die Gründe für den Wechsel nach Dänemark äußert. Darin erzählte er, die Verantwortlichen in Midtjylland hätten ihm den Eindruck vermittelt, dass sie ihn unbedingt haben wollen, und dass er bei den Dänen „einfach das beste Gefühl“ gehabt hätte. Drexler dachte damals, dass er als Zehner eingeplant sei und sich wegen der Absicherung durch die Doppel-Sechs in der Offensive entfalten könne. Angesprochen auf eine mögliche Qualifikation für die Champions League sagte er: „Das wäre die Krönung meiner Karriere, die ich mir jetzt noch gar nicht vorstellen kann.“

      Wenn man dieses Interview gelesen hat, ist es nur schwer vorstellbar, dass der Spieler das alles nur als Fake geplant haben sollte. Zudem: Was sollte Drexler davon haben? Profiteure wären hier allein die Dänen, die wohl hoffen, innerhalb weniger Monate 1,5 bis 2,5 Mio. Euro Gewinn zu machen.

      • Philipp says:

        Was Midtjylland angeht bin ich da ganz bei dir. Wenn das von Anfang an so geplant war und dem Spieler Versprechungen gemacht wurden ist das eine Sauerei. Allerdings könnte der Spieler denen auch die lange Nase zeigen, auf seinen Vertrag pochen und einfach da bleiben. Er muss ja nicht wechseln. Ich vermute (so was darf man ja hoffentlich) dass das ein abgesprochenes Konstrukt war, da er von Kiel nicht direkt zu einem deutschen Verein wechseln durfte. Wir wissen es beide nicht. Aber dass ein Spieler nach zwei Wochen einen Verein verlässt ist schon sehr merkwürdig.

  3. prinzikai says:

    Den Wert können wir jetzt noch nicht bewerten – wenn Drexler die Zahlen wie in Kiel erreicht und wir somit aufsteigen, dann war dies ein wirtschaftlicher Toptransfer. Was mich hier stört ist eigentlich nur, dass man hier 2 gute Spieler hätte haben können (Paintsil & Drexler) für ca. 6.5 Mio. (3.5 für Paintsil und 3 für Drexler) für die verwaisten Aussenbahnen.

    • Klio says:

      Bei Paintsil konnte man in YouTube-Clips einiges sehen, was sehr vielversprechend war, aber man konnte auch einiges lesen, was einen skeptisch machen konnte. So soll er wenige Monate nach seiner Ankunft in Ungarn zeitweise einfach nicht mehr erschienen sein (Trainer Doll sprach davon, dass der Spieler „nicht immer wirklich gut beraten“ gewesen sei). Die Berater haben wohl ihre Verhandlungsposition beim Transfer auch über „aktive Medienarbeit“ verbessern wollen, bei der das Interesse möglichst vieler Vereine gestreut wurde. Zudem kursiert im Netz ein Dokument aus Ghana, nachdem der Spieler etliche Jahre älter sein soll als angegeben.

      Ob man Paintsil wirklich hätte haben können und dann zu welchen Vertragsbedingungen (neben der Ablöse halt auch Ausstiegsklausel, Gehalt, …) und welche Berater man sich gleichzeitig miteingefangen hätte, ist die Frage.

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